Die häufigsten Fragen von Eltern an Erzieher und Kinder, wenn sie die Kleinen entweder vom Kindergarten, der Schule oder der Nachmittags-Betreuung abholen, sind:
- (an das Kind) »Was hast Du heute gegessen? Wann? Wie viel? Hat es Dir geschmeckt?«
- (an die Erzieher) »Hat das Kind heute einen Mittagsschlaf gemacht?«
- (an das Kind) »Hast Du Hausaufgaben auf?«
Fragen nach Spiel-Aktivitäten, Freunden/Freundinnen sowie danach, wie sich das Kind tagsüber gefühlt hat, welche Gedanken, Träume oder Interessen es hatte, werden in der Regel von Erwachsenen eher selten gestellt. Besitz‑, Versorgungs- und Leistungsdenken dominieren das Eltern-Kind-Verhältnis. Sie nennen es »Liebe«.

Noch lange bevor das Thema Erziehung eine Rolle spielt, gibt es den Wunsch nach eigenen Kindern. Nach einer eigenen Familie. Bei Frauen ist dieser in der Regel deutlich ausgeprägter als bei Männern. Viele Liebesbeziehungen werden hierbei auf eine harte Probe gestellt. Nicht nur beim ersten, sondern auch beim Wunsch nach einem zweiten oder sogar dritten Kind. Eltern‑, Mutti- und Frauen-Internetseiten sowie Foren sind voll mit Beiträgen von vermeintlich verzweifelten Frauen, die ihre Männer nicht dazu bringen können, so viele Kinder in die Welt zu setzen, wie sie gerne haben wollen. Und anstatt nach den 
Definiert sich selbst und ihr Leben primär über und durch den eigenen Nachwuchs. Stellt die Bedürfnisse und Interessen der eigenen Kinder immer, generell und überall an erster Stelle. Interessiert sich in der Regel wenig an (Gesprächs-)Themen, die nicht konkret mit der eigenen Familiensituation zu tun haben. Will die eigene kleine Mikrokosmos-Umwelt nach eigenen Pädagogik-Vorstellungen (um-)gestalten und (um-)erziehen. Besonders Männer und Väter sollen sich dem beugen. Kann absolut nicht nachvollziehen, wenn jemand nicht die gleiche euphorisch-infantile Begeisterung für die eigenen Kinder aufbringen will, wie man selbst. Außerdem wird jede Form von, auch nur angedeuteter, Kritik am Nachwuchs als ein kinderfeindlicher Akt gewertet.
Wie ist es möglich, dass in einer Kosten-Nutzen-orientierten Gesellschaft Kinder existieren? Schließlich kostet der Nachwuchs doch viel Geld, verursacht Dreck und Lärm, belastet die eigenen Nerven, erfordert eine Menge Zeit und Geduld. Sie bringen also viele persönliche Nachteile mit sich. Die Antwort darauf ist meist: der Fortpflanzungstrieb, die Instinkte und die Emotionen sind dafür verantwortlich. Es ist halt Liebe. Die gängige Antwort von infantilen Gefühlsamöben, für die Emotionen stets auch Argumente sind. Ich behaupte dagegen: Kinder werden häufiger aus ganz anderen Gründen ‑und eher selten aus uneigennütziger und romantisch verklärter Liebe- in die Welt gesetzt, als Mann und Frau ehrlich zugeben wollen.
Ein anonymer Whistleblower behauptet, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundesregierung von Banken, Großindustrie und Geheimdiensten erpresst und bedroht werden, damit sie in ihrem Sinne Politik machen und die entsprechenden Gesetze beschließen. Die bürgerlichen Medien bezeichneten das als pure Verschwörungstheorie.
Der »Verband wahre Mütter e.V.« (bundesweit rund 13 Millionen Mitglieder) spricht in einer Pressemeldung über die Rolle von Vätern. Sie seien vor allem dazu da, die Mütter bei der Erziehung der Kinder zu unterstützen, aber sie sollen nicht selbst in die Erziehung eingreifen. Sie sollen die Ansichten und Pädagogik-Methoden der Mütter nicht in Frage stellen, sondern sie ausführen. Väter, die beim Grenzen setzen der Kinder laut werden, würden den Kindern Gewalt antun, so der Verband.