Der Anschlag (45)

anschlag_teaserDie großen Discounter‐Ketten in Deutschland testen neue olfaktorische Stimulanzien, die über die jeweils internen Klima‐, Heizungs‐ und Ventilationssysteme in die Geschäfte vor Ort gelangen. Diese neuen, sehr milden und kaum wahrnehmbaren Gerüche, sollen die Kunden in einen zufriedenen Gemütszustand versetzen, um ihre Konsumstimmung zu heben.

Der Verfassungsschutz will den NSU‐Bericht für 120 Jahre wegschließen. Die Geheimdienste wollen sich so vor der Öffentlichkeit schützen. (Ups, sorry, das ist ja gar keine Satire.)

Laut einer neuen Studie der Atomenergiebehörde (IAEA) sind für den starken Anstieg der Krebserkrankungen im Irak, nicht die giftigen Reste der Uranmunition verantwortlich, sondern das schlechte Essen vor Ort (keine Hot Dogs und Donuts!) sowie das warme Klima.

(Bisherige Folgen)

Der Anschlag (9)

anschlagIn Deutschland mehren sich die Fälle von missgebildeten Geburten. Alle betroffenen Mütter hätten während ihrer Schwangerschaft Fisch verzehrt, der aus Fukushima stammte. Das Energieversorgungsunternehmen Tepco, schloss jedoch einen Zusammenhang zwischen dem nuklearen Fukushima‐Unfall vom März 2011 und den Missbildungen aus. Der Kernkraftbetreiber hält die Einrichtung einer unabhängigen Untersuchungskommission für überflüssig.

Die 100 reichsten Menschen der Welt haben gemeinsam eine Stiftung gegründet, um die weltweite Armut, den Hunger und die Habgier zu bekämpfen. Jeder habe über 50 Prozent seines gesamten Vermögens auf einem Konto eingezahlt, der den ärmsten Menschen der Welt zugute kommen soll.

Bildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka (CDU) will bundesweit Schulen, Universitäten und Lehrkräfte auf ihre prowestliche Gesinnung überprüfen lassen. Man wolle im demokratischen Deutschland keine Putinversteher in Bildungseinrichtungen, so die Politikerin.

Presseblick (14)

Während in Deutschland der Atomstrom zurecht stark umstritten ist, werden in Osteuropa neue Kernkraftwerke gebaut. In Polen soll laut nuklearforum.ch im Jahr 2024 der erste Atommeiler in Betrieb gehen. Russland will bis 2030 insgesamt 26 neue Atomkraftwerke bauen, auch in der Ukraine, Bulgarien und der Slowakei sollen neue Meiler gebaut werden. Osteuropa ist das neue Paradies der Atomkonzerne. Weiterlesen

Presseblick (11)

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über gekaufte Facebook‐Fans. Auch hier sitzen Menschen in Bangladesh und dürfen für 150 Dollar im Jahr Unternehmen liken: »Wer oft geliket, abonniert oder verfolgt wird, sei es auf Facebook, Youtube oder Twitter, erreicht mehr Kunden. So lautet das Mantra«. Tja, wieder ein Argument mehr, Social Media mit eher skeptischen Augen zu betrachten.

Auf swr.de wird geschrieben, dass die Prager U‐Bahn Obdachlose entfernen will. Polizisten sollen auf »Geruchsstreife« gehen. Nicht die Armut wird bekämpft, sondern die Armen. Ein Vorbild für ganz Europa.
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Presseblick (3)

Auf taz.de gibt es ein interessantes Interview mit Andrew Feinstein, ehemaliger Politiker aus Südafrika, der sich lange mit dem internationalen Waffenhandel beschäftigt hat: »Die Deutschen zählen zu den Korruptesten in Europa und die Europäer zu den Korruptesten weltweit«. Wie jetzt? Ich dachte immer, sowas denken nur Verschwörungstheoretiker, Pessimisten und Linksextremisten? Wir haben doch eine tolle Demokratie und eine wunderbare freie Marktwirtschaft, oder etwa nicht?

Auf tumblr.com gibt es Fotos vom türkischen Protest. Die Polizeigewalt kennt hier keine Grenzen. Erdogan lässt ohne Gnade auf seine Landsleute einprügeln.

Drei Atommächte rüsten ihr Atomkontingent auf, USA und Russland würden ihre Atomwaffen reduzieren, schreibt welt.de. Dennoch besitzen beide Staaten rund 8.000 Atomsprengköpfe. Eine Reduzierung bedeutet hier wohl eher eine quantitative Ab‐ und eine qualitative Aufrüstung. Fazit: außer Nordkorea und Iran dürfen (fast) alle Atomwaffen haben. Weiterlesen

Verschandelung der Landschaft

Unglaublich, aber wahr: Windkrafträder verschandeln (zu deutsch: missgestalten) die Landschaft. Die Bundesregierung hat angeblich vor, ganz Deutschland mit Windkrafträdern zuzuscheissen. Das investigative, voller knallharter Recherchen und objektivem Journalismus glänzende SpiegelOnline‐Magazin, hat völlig Recht, wenn es in einem Artikel vom 12. April 2011 vor der »häßlichen neuen Öko‐Welt« warnt. Auf den Autobahnen wird man statt der spannenden Straße nur noch Windkrafträder sehen, Frisuren werden vor lauter Wind nicht mehr richtig sitzen, Schulhöfe, Freizeitparks, Zoos, Schwimmbäder, ja sogar die Sauna um die Ecke soll ein Windrad installieren. Wo soll das alles nur hinführen? Soll bald jeder seine eigene Windmühle im Garten haben, damit der Kühlschrank und DSDS im Fernsehen noch laufen können? Und wer darf das alles wieder bezahlen? Da wünsch ich mir doch lieber wieder die Atomenergie her. Die verschandelt nicht nur die Landschaft, sondern auch die überflüssigen Menschen. Wie der Gesundheitsreport über die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl belegt.

ZG‐Rückblick: Atomstrom

Seit über 20 Jahren zeigt Matt Groening satirisch mit seinen Simpsons, dass Atomenergie und der Mensch einfach nicht zusammenpassen. Nun zeigt uns unsere Erde, dass sie ebenfalls nicht kompatibel mit dieser Technik ist. In Deutschland wurde mehr oder weniger gehandelt und sieben von 17 AKWs vorübergehend abgeschaltet. Aus Frankreich z.B. erreicht uns bis jetzt keine ähnliche Meldung. Dort sind über 50 Kraftwerke am Netz. Ist es nun eine Technik der Zukunft oder wird uns die Zukunft vom Gegenteil überzeugen? Mal wieder...

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Im Zweifel für das Amt

Die Atomkraftwerke Biblis A und Isar 1 wurden im März 2011, im Zuge der nuklearen Japan‐Krise, stillgelegt. Im Herbst 2011 nahmen sie jedoch, still und heimlich, wieder ihren Betrieb auf. Nachdem sich Anfang 2017  in beiden Atommeilern ein Unfall ereignet hatte, sind nun die Gemeinde Biblis, der Landkreis Landshut sowie große Teile des Rheins radioaktiv verstrahlt. Um beide Nuklearkraftwerke wurde eine 50 km weite Sperrzone errichtet, tausende Menschen wurden verstrahlt und große radioaktive Wolken ziehen nun über Deutschland.

»Alles gehört auf den Prüfstand«, sagt Bundeskanzlerin Merkel in der Tagesschau im Jahre 2017 zu der Atomkatastrophe, mittlerweile 12 Jahre im Amt. Sie werde eine unabhängige Expertenkommission einrichten, die prüfen wird, ob die deutschen Atommeiler sicher sind. Dieses Jahr stehen wieder Wahlen an. Vattenfall, RWE und ENBW haben der CDU große Wahlkampfspenden zukommen lassen.

Sauber und sicher verstrahlt

Die Atompropaganda in Deutschland kennt angesichts der großen Anti‐Atomproteste kein Halten mehr. In Berlin, im Bahnhof Friedrichstraße, hängen derzeit dutzende der oben gezeigten Plakate. Atomkraftwerke seien in Wahrheit Klimaschützer. Kein Wort zum Atommüll. Die Krone setzt die Seite www.kernenergie.de aber mit einem vermeintlichen factsheet auf, in der behauptet wird, dass der GAU von Tschernobyl sich in Deutschland nicht wiederholen könnte. Weiterlesen

Zur Atom‐Problematik

§ 328 des Strafgesetzbuches:

»Unerlaubter Umgang mit radioaktiven Stoffen und anderen gefährlichen Stoffen und Gütern«

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft,

1. wer ohne die erforderliche Genehmigung oder entgegen einer vollziehbaren Untersagung Kernbrennstoffe oder

2. wer grob pflichtwidrig ohne die erforderliche Genehmigung oder wer entgegen einer vollziehbaren Untersagung sonstige radioaktive Stoffe, die nach Art, Beschaffenheit oder Menge geeignet sind, durch ionisierende Strahlen den Tod oder eine schwere Gesundheitsschädigung eines anderen herbeizuführen,

aufbewahrt, befördert, bearbeitet, verarbeitet oder sonst verwendet, einführt oder ausführt.

Anmerkung: Wie sieht das nun mit der Rechtsgültigkeit von Atommüll‐Lagerung aus?

Mit Dank an Sephi für den Hinweis!