Klassenkampf in Frankreich

»Sollen sie doch ordentlich von ihren Waffen Gebrauch machen gegen diese elenden Schergen, diese elenden Schweine von der extremen Rechten und der extremen Linken.«

- Luc Ferry, von 2002 bis 2004 Bildungsminister in Frankreich. Am 7. Januar 2019 bei »Radio Classique«. Zitiert aus der Le Monde Diplomatique.

Anmerkung: Hier zeigt sich der menschenverachtende, neoliberale Habitus, für den Reichenförderung, die radikale Mitte, Status‐Quo erhaltende Machtprinzipien, Armenverachtung sowie Besitzstandswahrung, alternativlose Politik sei. Es verdeutlicht, dass letztlich alle politischen Strömungen als extrem eingestuft werden, sobald sie die Einkommens‐, Besitz‐, Eigentums‐ und Vermögensverteilung thematisieren und/oder verändern wollen.

5 Gedanken zu “Klassenkampf in Frankreich

  1. Gibt hier noch ›nen anderen Aspekt: Wer sorgt schließlich dafür, dass es diese Extreme links und rechts gibt? Wer ist der Untätige, dem es lieber ist, wenn seine Bürger noch dümmer aus der Schule kommen wie vorher, und bloß kaputtschlagen können, als dass sie in der Lage sind, etwas aufbauen zu können? Wer braucht einen Vorwand, um seine Existenz zu legitimieren, damit er nicht wie ein Schmarotzer aussieht, der sich ungestraft was aus der Kasse nimmt?
    Sind alles die Marktschreier, die auf hohem Ross sitzen, Kompetenzen haben, was zu ändern, aber doch lieber den Polizeiknüppel in ihrem Namen sprechen lassen wollen.
    Sie sind nicht nur menschenfeindlich eingestellt, sie sind auch noch dreist und wohlmöglich dumm zugleich. (»Dumm«, weil — jede einigemaßen bewusste Kreatur weiß, dass ein Ergebnis am lebenden Ojekt nicht besser wird, wenn man mit Gewalt darauf einschlägt. Vielmehr im Gegenteil. Wer das braucht, hat zusätzlich nicht verstanden wie die Kette funktioniert.)

  2. Heute in der JW: »sowie, in bestimmten Ausnahmefällen, den Einsatz von Handgranaten gegen Personen« aus dem gerade von der LINKEN mitbeschlossenen Polizeigesetz Brandenburg.

    Erst die Maut durch Ramelow nicht verhindern und nun dies. Widerliches Pack.

  3. Da lässt sich noch was drauf satteln:
    Der Berliner Kultursenator Lederer fördert ein Theaterstück, in dem der Nazi‐Führer und Antisemit Bandera zum »Partsanenführer verklärt wird.
    http://blauerbote.com/2019/03/13/berliner-theater-ehrt-nazifuehrer/
    Mit steuergeldern finanziert betreibt der »Linke« Klaus Lederer im auftrag der Nato die Reinwaschung eines Nazis und Massenmörders,sowie seiner Nachfolger in der Ukraine.
    Solche Linke braucht kein Mensch.

  4. @altautonomer @der Doctor

    Es geht nicht um den Kampf unreine/falsche Linke vs. echte/reine/wahre Linke. Diesen Nebenkriegsschauplatz der Antideutschen mache ich hier nicht auf! Es geht um reich gegen arm. Das hat Warren Buffet schon im Jahr 2005 formuliert und wird in Frankreich gerade vor aller Welt vorgeführt. Darauf sollte man sich konzentrieren.

  5. @ epikur
    Ist eine Interpretationsfrage, worauf man sich in den Geschichten konzentrieren will. Ob man sich darauf fokussieren will, dass es ausgerechnet ein Linker tut (also auf das »Wer?«) oder ob man sich mehr darüber aufregen will, dass es überhaupt einer von hier tut (den sachlichen Umstand selbst).
    Bei Doctors Beispiel ist es insofern ein generelles Unding, egal von wem die Förderung kommt, weil man sich sagt, die Schrecken doch vor nichts zurück. Und so was von Leuten, die hier im Warmen und im Trockenen sitzen und die höchst wahrscheinlich mit zu denen gehört hätten, die diese besagten Kriegsverbrecher umgebracht hätten. Also, man kann auch vor Blödheit seinen eigenen Henker feiern...
    Im weiteren Bild gesehen reiht sich das aber sehr wohl auf mehrere Arten in zeitgenössische Staatsdoktrin ein, was dann wieder nicht mehr so sehr verwundert.
    1.) Wer hat schließlich den Putsch vor 5 Jahren in der Ukraine fröhlich gestützt und entgegen aller Warnungen beteuert, dass da auf dem Maidan keine Nazis dabei sind, obwohl jedes Kind deren Fahnen auf Pressebildern nachrecherchieren konnte und auf solche Bedeutungen gestoßen ist?
    Und 2.) Es reiht sich ein in die allgemeine systematische Strategie, in der jüngeren Zeit so gut wie alles madig zu machen, was die Kommunisten geschafft haben, dem Pöbel je an gutes zu tun.
    Erwähnt einer irgendwas, was die Kommunisten geschafft haben, im Gegensatz zum Westen, kommt gleich wieder die Ablenkung »Mauer, Stasi, Stacheldraht«, gegebenenfalls noch »Gulag«. Alles, was die gemacht haben, muss für »böse« erklärt werden, oder sich selbst zu eigen gemacht werden, damit der Bürger ja nichts an ihren Ideen gut finden könnte, um sich da ›ne Anregung zu holen, was hier mal anders laufen könnte.

    Insofern ist es dann doch »nur« business as usual. Sehr verräterisch darüber, wessen Geistes Kind diese einzelnen Personen allgemein sind.
    An der Stelle fällt dann ziemlich unter den Tisch, welches Parteibuch sie haben — ihre Taten sprechen deutlicher als Worte.

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