DSGVO?

Am 25. Mai 2018 wird die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft treten. Es ist ein einheitliches Datenschutzrecht für die gesamte Europäische Union. Betroffen hiervon ist quasi jeder, der personenbezogene Daten verarbeitet. Demnach ist man verpflichtet einige Regularien einzuhalten, will man nicht zum Ziel von abmahnwütigen Anwälten und Kanzleien werden.

Wie ist die neue DSGVO zu bewerten? Will man -nachdem man sich Facebook (Netzwerkdurchsuchungsgesetz) und Youtube (Rundfunklizenz) vorgenommen hat‐ nun die Blogger (DSGVO) ins Visier nehmen? Oder ist das alles übertriebene Panikmache und im Grunde ändert sich nicht wirklich etwas? Kollege Stefan Rose ist jedenfalls schon ganz aus dem Häuschen ( :MRGREEN: ). Ich weiß noch nicht, was ich davon halten und ob ich nun das ganze Blog nach DSGVO‐Richtlinien umgestalten soll. Was denkt Ihr?


» »Datenschutz‐Generator«
» »DSGVO‐Checkliste«

16 Gedanken zu “DSGVO?

  1. Wenn jetzt linksversiffte Volksschädlinge per Digitalfotografie dokumentieren
    wollen, wie mit etlichen Gummiknüppel einem vermutet gewaltbereitem Autonomen
    seine Bürgerrechte erklärt werden, könnte es für sie recht teuer werden, wenn
    sie es versäumt haben, sich sowohl von den Knüppelführern als auch vom Belehrten
    eine schriftliche Erlaubnis für die Veröffentlichung besorgt zu haben.

  2. Wie ich das sehe, hast du eigentlich kaum was umzugestalten, da hier keine Buttons zu ›Sozialen‹ Netzwerken, flattr, PayPal etc. vorhanden sind. Außer eine prominent platzierten Datenschutzerklärung braucht es m.W.n. bei der Kommentarfunktion eine Checkbox, von wegen, ich bin einverstanden, dass meine Email‐Adresse gespeichert wird etc. Und wie das mit dem Recht auf Auskunft bzw. Löschung personenbezogener Daten laufen soll, ist mir noch nicht klar.

  3. Ich sehe keinen Nutzen mehr darin, unter solchen Umständen zu bloggen, also nur meine Meinung veröffentlichen zu wollen.

    Ich bin von WordPress abhängig. Habe absolut kein Interesse daran, mich mit allen dort angeboten »features/tools/etc« auseinanderzusetzen, hinsichtlich DSGVO‐Konformität.

    Las heute die beiden Links zum Thema, bin weder Jurist noch Programmer, will mich damit nicht beschäftigen müssen, nur um weiterhin ein paar wenigen Interessierten ab und zu etwas Lesestoff DSGVO‐konform zu bieten.

    1:0 für die EU‐Faschos, für die Fraktion der Unterdrückung der freien Meinungsäußerung. Ein gelungenes Tool für die Abmahn‐Kanzleien, da hat die Wirtschaftsunion wieder für Profite gesorgt.

    Zukünftig ist das Verlinken/Embedden eines Youtube‐Clips schon kriminell. Denn YT sammelt weiter Daten und wird sie zu Geld machen. Was ich nicht unterbinden kann. Und werde deshalb zum Mittäter gemacht. Wie es beabsichtigt war.

    Unbeschadet kommen da nur Milliarden‐Unternehmen wie Amazon, Google, FB und andere Datenkraken raus, aber die zahlen dafür, als Ausgleich auch weiterhin keine Steuern.

    Ich selbst lebe nicht in Fucking‐EU‐Land, bin mir auch sehr sicher, das die europäischen Justiz‐Zeloten mich an meinem Auslands‐Wohnort nicht belangen können, weil hier kein Gericht den Schwachsinn verhandeln wird.

    Trotz allem, es lohnt sich nicht mehr, das Maul aufzureissen, zumal fast niemand zuhört, fleißig marktradikal weiter wählt und RTL glotzt.

    Typen wie »Kamerad Braun« und deren Wortwahl werden immer mehr, dagegen anzuschreiben wird sinnlos.

    Wenn man dann als Blogger, selbst als unpolitischer Herz‐Schmerz‐Beziehungsstress‐Veganer usw. schon kriminalisiert wird, weil man Googleblogs oder WordPress vertraut/nutzt, ohne großartig in den Einstellungen herumzuschrauben, wobei die meisten gar nicht wissen (wie ich), was »man selbst für das Blog braucht«, bzw. welche Tools Google oder WP zur eigenen Datensammlung und -weiterverwertung nutzen, wie diese »Tools« arbeiten, dann ist der Punkt erreicht, an dem die Meinungsfreiheit Stück für Stück wirkungsvoll abgetötet werden wird.

    Denn nicht »der Staat« wird sich um die paar missliebigen Polit‐Blogger kümmern, sondern das Heer der Abmahnkünstler. Viel professioneller, schneller und intensiver, als Staatsanwälte dazu in der Lage wären, denn der »Markt regelt alles«, auch der Justizmarkt. Zuerst geht es um schnelles Geld aus Abmahnverfahren, egal welche Inhalte Blogs so haben.

    Dabei gucken dann in Deutschland so ca. 80 Mio Vollpfosten auch nur wieder zu, ohne zu wissen, was passiert. Wie bei Hartz IV und verbrecherischen Raketenangriffen.

    Wenn WP mir nach dem 25.5. keine DSVGO‐konforme Blogplattform anbieten kann, dann ziehe ich eben den Stecker. Kein großer Verlust.

  4. @Alles Nur Satire

    »Trotz allem, es lohnt sich nicht mehr, das Maul aufzureissen, zumal fast niemand zuhört, fleißig marktradikal weiter wählt und RTL glotzt.«

    Da ist leider was dran! Auch -und vor allem‐ der »Boom« der Smartphones hat für eine großangelegte Verblödung gesorgt. Texte, die ich vor 10 Jahren noch als zynische Satire veröffentlicht habe, sind heute teilweise bittere Realität. Das Lachen bleibt leider im Hals stecken.

    @Stefan R.

    Ja, eine Datenschutzerklärung sollte ich demnächst einbinden. Davon abgesehen, bin ich ein WordPress-Nutzer....hm.

  5. @ epikur,
    die »avatare, gravatare« kannst Du dann direkt mit deaktivieren, so habe ich es zumindest in den überbordenden Informationen der verlinkten »checkliste« herausgelesen.

    Datenschutzerklärung
    Checkbox für Kommentare
    Auskunftspflicht für emailadressen für einen Kommentar (ich habe meinen Kommentarbereich für neue Beiträge deaktiviert, muss nur noch die alten Kommentare löschen)
    Avatare deaktivieren
    Social‐media‐Buttons deaktivieren
    YT‐embedded Videos unterlassen
    Akismet deaktivieren (schlägt Pantoufle vor)
    jetpack (weiss der Teufel, was das bei WP alles kann und macht) ist möglicherweise auch nicht »Gesetzes«-konform.

    Ehrlich gesagt, ich habe und wollte nie Geld mit Bloggen verdienen und werde nun mit Datenkraken wie amazon et al in einem Topf kriminalisiert. Die können sich alleine aus der Portokasse gut wehren. Blogger nicht. Bisher haben Blogger wie Du und ich nur Zeit investiert. Sollen wir uns (ich eher nicht) nun nur noch mit Anwälten wegen eines Blogs auf die Straße wagen?

    Je mehr ich darüber nachdenke, es lohnt unter solchen Voraussetzungen wohl wirklich nicht mehr. Wenigstens für mich. Schnauze voll, restlos.

  6. @alles nur satire

    ich habe nur versucht, die Wortwahl dieser »Kameraden« zu karikieren.
    Das scheint zu gut funktioniert zu haben. Und du hast recht, dass diese
    leider immer mehr werden.
    Mein Hinweis auf Sarkasmus ist im Kommentar aber nicht mehr aufgetaucht,
    da war es schon zu spät.

    Das Problem mit den Knüppelschwingern gilt auch bei der Darstellung
    von Demonstrationen und Aktionen dieser Kameraden.

    Jedenfalls bin ich froh, dass du weiterhin blogst.

  7. @Kamerad Braun
    Da hast Du verdammt »gut« den Ton getroffen, der in der braunen Szene genutzt wird. Ein Hinweis auf Ironie, Sarkasmus hätte wenigstens mir geholfen, andere Leser scheinen sich da nicht dran gestört zu haben.

    Ob ich weiter bloggen werde, hängt von WP ab. Falls WP dieses EU-»Gesetz« ernst nimmt und seine »europäischen Kunden« schützen will, EU‐konform weiter bloggen lassen will, dann müßte man eigentlich schon reagiert haben.

    Das sehe ich als »Kunde« von WP nicht. Keine Info, keine Mail, nichts. Deshalb ist für mich sehr wahrscheinlich nach dem 25.5.18 Schluß mit bloggen.

    Zumal ich nicht wirklich daran glaube, das man als Blogger auf der sicheren Seite steht, wenn man nur eine generierte Datenschutzerklärung einer Kanzlei, die auf eigenen Angaben beruht, kopiert und ins Impressum setzt. Der Anwalt hat ganz klar jede Verantwortung für solcherart generierte Datenschutzerklärungen ausgeschlossen. Er wird wissen, warum.

    Ich glaube auch nicht, hier zu pessimistisch zu sein. Die EU‐Juristen wussten genau, was sie wollten und taten, als sie dieses »Gesetz« konstruierten. Diese Leute sind niederträchtig, aber nicht dumm‐blöd.

    Solche Gesetze, die mehr als 500 Mio. Menschen treffen, werden nicht aus einer Laune heraus geschrieben. Sondern sie werden angewendet, weil sie etwas bezwecken und »Datenschutz« ist nur der Aufhänger für den Pöbel.

    Das Interesse der »Community«, also der Blog‐Leser ist ebenfallls überbordend, wie ich hier und auf anderen Blogs, die die kommenden Probleme bereits thematisiert hatten, festgestellt habe.

  8. Die Diskussion hier zeigt, dass sich hinter dem Label »Datenschutz« eine deutliche Einschränkung persönlicher Freiheiten (Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit) verbirgt. Interessant auch, dass drei Gruppen von diesen Beschränkungen ausgenommen sind: staatliche Stellen, Presse und große Wirtschaftsunternehmen.
    Die Hauptangriffspunkte sind aus meiner (juristischen) Sicht: Das Verwenden von digitalen Fotos (wenn Menschen zu erkennen sind, sind dies persönliche Daten) und das Nutzen von Daten von Besuchern einer Seite für statistische oder Werbezwecke.
    Da beides in diesem Blog (nach meiner Kenntnis) nicht passiert, bleiben hier nur die Daten durch die Kommentarfunktion.
    Ich versuch es mal:
    Hiermit räume ich den Betreibern des »Zeitgeist Blog« das Recht ein, meine persönlichen Daten, die ich selbst im Rahmen der Kommentarfunktion zur Verfügung gestellt habe, zu speichern und im Rahmen des Blogs zu verwenden. Ich verzichte ausdrücklich auf meine Rechte auf Auskunft und Löschung, die sich aus dieser Speicherung ergeben. Eine Weitergabe dieser Daten an Dritte untersage ich. Mir ist bekannt, dass ich diese Erlaubnis jederzeit widerrufen kann, verpflichte mich aber einen Widerruf nur in schriftlicher Form zu erklären.
    Damit kann ich jetzt zumindest keinen Abmahnanwalt mehr beauftragen ... :KICHER:

  9. @StefanRose, sehe ich ähnlich. Solange ein Blog nicht wie ein Newsportal rüberkommt, es also »persönlicher« gehalten wird (Kommentare, Gedanken, Ansichten etc. ... ) und nicht wie wild verlinkt wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich »Grundlegendes ändert«.

  10. Lieber Epikur, ich will das Thema nicht überstrapazieren.

    Vllt. liest Du dir noch diese Infos zusätzlich komplett durch: https://wpconsultant.de/wordpress-plugins-fuer-rechtssichere-website/

    Wenn Du einen Tarif bei WP bezahlst, dann kannst Du über das Plugin‐Tool im WP‐Dashboard z.B. die Software GDPR installieren UND dann zusätzlich KONFIGURIEREN. Ich kann das nicht, da man zur Nutzung des Plugin‐Tools einen Bezahl‐Tarif haben muss.

    D.h. WP‐Blogger ohne Tarif, Nutzer der Free‐Edition, haben keine Möglichkeit das GDPR‐Plugin zu nutzen.

    Ergo: Für mich ist am 25.5. Schluss, obwohl ich weit außerhalb der EU lebe.

    Blogger sind NICHT vom DSGVO ausgenommen. Das DSGVO gilt hier genauso voll umfänglich, wie für jeden Kleinhändler oder Serviceanbieter der z.B. »Woocommerce« von WP zum Geld verdienen nutzt.

    Jeder, der einen öffentlich zugänglichen Blog betreibt, egal welchen Inhalts, ist betroffen und kann zum Abmahnopfer gemacht werden.

    DSGVO schreibt außerdem verpflichtend eine Art »Logbuch« vor, um zu »dokumentieren«, was beim Blogbeteiber mit den übermittelten Dater der user (vor allem den IP‐Adressen) passiert, egal ob der Betreiber einzelne Daten sehen, generieren, abgreifen kann oder nicht.

    Catch 22: ist die Tatsache, das übertragene IP‐Adressen (ihne die funktionieren Browser nicht) von Juristen als personenbezogene Daten angesehen werden.

    Es geht nicht nur um Klar‐Adressen, -Namen, -Kontaktdaten, Daten über Käufe und was man sich angesehen hat, die übertragenen IP‐Adressen sind der Haken, denn die Kunden von WP/Googleblogs et al sind nicht in der Lage, das Sammeln und die Weiterverwendung von IP‐Adr. durch WP und Google zu unterbinden. Deren Server stehen zumeist in den USA, wo auf Gesetze anderer Weltgegenden gepflegt geschissen wird.

    Die EU legt sich nicht direkt mit börsennotierten Riesen wie Google oder WP, FB etc und deren Anteilseignern wie BlackRock an, sondern überläßt den privaten Abmahnprofiteuren das grosse Feld der ab dem 25.5. vorab kriminalisierten kleinsten, kleinen und mittleren Blogbetreiber, die bisher »einfache«, also vorgekaute Geschäftssoftware für kleines Geld nutzen wollten.

    Hätte die EU die Bloggerwelt hiervon ausnehmen wollen, dann hätte sie es tun können, für Staatsapparate, Konzerne und Presse gilt der Dreck ja auch nicht.

    Allerdings bin ich mir sicher, das die weitere, diesmal empfindliche Einschränkung der Meinungsfreiheit in ganz EU‐Land gar nicht das primäre Ziel der EU‐Konzernversteher ist. Eher ein Abfallprodukt, das Ziel ist primär die stetige Einschränkung der US‐amerikanischen Datenkraken und deren marktbeherrschende Macht.

    Man will vermutlich die Daten der EU‐Bürger selbst nutzen, durch den Aufbau von europäischen Datenkraken. China hat das vorgemacht und US‐Internetriesen bereits die Tür gewiesen bzw. deren Betätigungsfelder in China empfindlich eingeschränkt. Allerdings ohne die chin. Kunden/Bürger zu kriminalisieren und der Abmahnindustrie zum Fraß vorgeworfen zu haben.

    Diesen Weg beschreitet nur die marktradikale EU‐Kommission, kein Wunder, werden sie doch komplett durch mehr als 20.000 Lobbyisten gelenkt.

    Jedenfalls wollte ich dich nur etwas mehr sensibilisieren. Vielleicht hast Du bereits weitere Schritte unternommen, um deinen Blog abmahnsicher zu machen und du kannst daher meine Hinweise/Überlegungen ignorieren.

    Ich bin mir sicher, »das Ding wird aus dem Ruder laufen«, denn es ist für jeden Anwalt eine Lizenz zum Geld drucken. Simple as that.

    Dir weiterhin alles Gute.

  11. @Alles Nur Satire

    Danke für die Hinweise!

    Auch wenn meine ZG‐Genossen todesglupsch und jtheripper redaktionell nichts mehr schreiben, so bin ich mit ihnen in technischer Korrespondenz. Ich sags mal so: wir arbeiten dran. ;)

    Da Du ja in Thailand wohnst, solltest Du doch am Wenigsten Angst vor dubiosen Abmahnanwälten haben? Ich fände es jedenfalls schade, wenn Dein Blog ab dem 25.5. weg ist. Das die EU‐Kommission in Wahrheit ganz andere Ziele als den »Datenschutz« verfolgt, vermute ich auch ganz stark.

  12. Tja, die DSGVO. Da hat man uns über die EU (für manche ja immer noch ein »good cop«...) mal wieder ein schönes Ei ins Nest gelegt. Natürlich — wie immmer — nur zu unserem Wohle. Dass die maßlose Videoüberwachung des öffentlichen und privaten Raumes sowie auch die zunehmende elektronische Datensammelei im Gesundheitswesen mittels eGK und lebenslanger Personenkennzahl natürlich nicht von diesem Datenschutzmonster betroffen sind, ist natürlich selbstredend. Die richtig großen Datensammler und -hehler sind sowieso fein raus. Oder glaubt ernsthaft jemand, dass jetzt irgendwer mittels des DSGVO eine Chance hätte, gegen google oder facebook vorzugehen...!?

    Nebenbei stört es natürlich auch keinen, dass hier mal wieder was über den Wirtschaftsverband EU auf höchst undemokratische Weise ausgeknobelt wurde.

    Ich blogge selber ja auch erst seit Kurzem. Ein wenig verunsichert bin ich schon; andererseits hab ich auch wenig Lust, da im vorauseilenden Gehorsam jetzt irgendeinen DSGVO‐konformen Schwachsinn auf die Seite zu stellen, nur um nicht in irgendeiner Weise angreifbar zu sein. Ich hatte 15 Jahre lang eine kleine Webseite im Netz und wurde auch nie wegen des fehlenden Impressums abgemahnt.

    Letzteres ist aber halt die Hauptfunktion der DSGVO: Massenkriminalisierung. Das wird grade deutlich, wenn man gerne im öffentlichen Raum fotografiert. Ab 25. Mai werden § 22 und 23 KunstUrhG von diesem Monstrum überlagert, d. h. die ganzen Leute, die mit ihren Schlaufonen in Berlin den Reichstag fotografieren und den Platz vor dem Schnappschuss nicht von allen im Bild rumstehenden und dumm glotzenden Hackfressen räumen lassen, sind ab sofort Kriminelle »Datendiebe«. Auch die private Dokumentation von Straftaten (auch jene, die von der Polizei oder anderen Staatsorganen begangen werden) und Ordnungswidrigkeiten wird so erheblich erschwert.

    Aber: Millionen Deutsche haben wieder mal Neoliberalismus gewählt, also kriegen sie ihn auch. Interessieren wird es sie eh nicht. Die Hälfte der Bevölkerung liefert der Stasi (facebook) eh alle persönlichen Daten frei Haus.

  13. @Dennis82

    »Die Hälfte der Bevölkerung liefert der Stasi (facebook) eh alle persönlichen Daten frei Haus.«

    »Die Hälfte!« Hahaha...Du Optimist! Obwohl...es gibt ja noch viele (Klein-)Kinder, Menschen auf Intensivstationen oder in Pflegeheimen, die noch nicht vernetzt sind. Sehe ich hier etwa Marktpotential? :d

  14. Hallo,
    ich bin überhaupt kein Fan der DSGVO. Doch verstehe ich auch nicht, weshalb man einen Blog deswegen stilllegt. Die Anpassungen an die DSGVO sollten doch letztlich machbar sein. Wer sich mit der Thematik beschäftigt wird sicher eine Lösung finden, auch ohne dafür teure Anwälte einschalten zu müssen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Trotzdem halte auch ich die DSGVO für eine Fehlkonstruktion. Eigentlich sollten damit ja die »großen« Datenkraken kontrolliert werden. Das Gegenteil ist der Fall.

  15. @ Nick

    »Eigentlich sollten damit ja die »großen« Datenkraken kontrolliert werden. Das Gegenteil ist der Fall.«

    Wieso »eigentlich«? Ich vermute, das war von Anfang an das Ziel: eine Option schaffen, um oppositionelle Blogger und andere Internetaktivisten »sanktionieren« zu können.

    P:S: Sorry, aber Ihr Link zum SEO‐Texten wurde entfernt. Wir sind keine Werbeschleuder‐Plattform.

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