Das ist kein Sexismus

gesehen und fotografiert am 28. Januar 2016 in Berlin, an einer großen Hauptstraße.

gesehen und fotografiert am 28. Januar 2016 in Berlin, an einer großen Hauptstraße.

Wenn hier eine Frau mit nacktem Oberkörper oder mit einem Bikini zu sehen wäre, ja dann wäre es Sexismus. Diskriminierung. Objektreduzierung. Frauenfeindlichkeit. Sexistische Kackscheisse vom Patriarchat. Der #Aufschrei wäre groß. So aber nicht.  Das ist kein Sexismus! Männer, habt euch mal nicht so! Geht lieber trainieren! Ihr Memmen! :KICHER:

15 Gedanken zu “Das ist kein Sexismus

  1. Gutes Fundstück. Einer der Gründe, warum man immer weniger mit den geistigen Strömungen von den 68er‐Bürgerbewegungen, die aus Übersee 1 zu 1 ›rübergeschwappt sind, und immer noch vehement verfolgt werden, als hätte sich nichts in der Zwischenzeit getan, anfangen kann — sie sind einseitig und dogmatisch wie eine Kirche. Was links und rechts neben ihnen passiert, das wird nicht beachtet, weil es nicht in ihr Schema passt.

  2. @Matze

    Klar doch, Miss Sarkeesian. Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt. :ANBETEN:

    Angela Merkel (Landesverräterin –BND Skandal– und Bundeskanzlerin)
    Friede Springer (Vorstandsvorsitzende der Axel Springer Stiftung. Platz 29 der reichsten Menschen Deutschlands. Freundin von Merkel)
    Liz Mohn (Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Geschätztes Vermögen: 3,5 Milliarden Dollar. Freundin von Merkel)
    Ursula von der Leyen (Bundesministerin der Verteidigung. Befürworterin einer Internetzensur)
    Dorothee Blessing (Bankmanagerin bei JP Morgan, der größten Bank der USA)
    Hillary Clinton (US‐amerikanische Politikerin)
    Enedina Arellano Félix (Chefin des mexikanischen Tijuana‐Kartells)
    Marillyn Hewson (Chefin vom größten US‐Rüstungskonzern Lockheed Martin)
    Susanne Klatten (Millardärin. Geschätztes Vermögen: 16,8 Mrd. US‐Dollar)
    Beate Zschäpe (Mitglied der rechtsextremen NSU)
    Susan Wojcicki (Geschäftsführerin von YouTube)
    Christine Lagarde (geschäftsführende Direktorin des IWF)
    Marissa Mayer (Vorstandsvorsitzende von Yahoo. Laut Forbes‐Liste gehört sie zu den 50 mächtigsten Frauen der Welt)
    Anne Will (bekannte deutsche Fernsehjournalistin und Meinungsmacherin)

    Die haben alle natürlich keine Macht und sind in Wahrheit Männer.

  3. @epikur

    Das ist etwas was Feministinnen aber nicht sehen, genausowenig wie das hier:

    https://4thwavers.files.wordpress.com/2014/08/male-privilege-war.jpg

    https://4thwavers.files.wordpress.com/2014/08/feminist_hypocrisy3.jpg

    https://4thwavers.files.wordpress.com/2014/08/male-privilege-2.jpg?w=300&h=225

    Vor allem letztere existieren in den Auge von Feministinnen gar nicht. Die schauen immer nur auf die Männer die finanziell/statusmäßig deutlich über ihnen stehen und vergleichen das mit der Durchschnittsfrau.

  4. @Matze
    Deswegen verstehe ich den Hype um den Feminismus in der englischsprachigen Welt nicht. Einerseits, dass dabei die Frauenrechtsbwegung nicht erst erfunden wurde, zum anderen aber: Mittlerweile ähnelt es mehr einer Ideologie, die verfolgt, dass sich erwachsene Frauen wie kleine Kinder aufführen dürfen.
    Dieses ganze Gerede über Power und Privilege — ich will nicht wissen, wie viele erwachsene Männer keinen Haushalt führen können ohne eine Frau oder wie viele selbst Wasser anbrennen lassen. Da fängt Power eigentlich schon an — wenn jemand abhängig von dir ist. Wenn du machen kannst, was du willst, wenn du plötzlich beschließt, nichts mehr für denjenigen zu machen, und er ohne dich aufgeschmissen ist und zusehen muss, dass er dich wieder zufrieden stellt, damit du wieder die Arbeiten machst, zu denen er nicht fähig ist.
    Sind aber alles keine lauten Heldentaten, und es erfordert perspektivisch ein anderes Denken außerhalb der Bahnen, die einem gesellschaftlich eingetrichtert wurden.

  5. Nicht nur in diesem Falle trieft die Doppelmoral. Mit Männern kannst du inzwischen alles machen. Männer haben so oder so die Arschkarte. Frau gut, Mann böse. Auf diesen Dualismus hat man inzwischen das Denken getrimmt. »Gleichberechtigung« ist eine Illusion... Den einen Punkt, an dem die Waage evtl. einmal für eine Sekunde im (theoretischen) Gleichgewicht gestanden hat, hat man verpasst...

    Dieser »Sexismus« ist eh eine völlig absurde Scheinveranstaltung, die da im immer wahnhaftere Züge annehmenden Extrem‐Feminismus erfunden wurde, um vorwiegend die Proles mal wieder gegeneinander zu hetzen (oder auch oppositionelle Parteien wie die Piraten zu zersetzen). Es gibt: zwei Geschlechter. Die Natur hat es so eingerichtet, dass jene gegenseitig auf gewisse sexuelle Reize reagieren. Seit Menschengedenken wird auf nackte Haut oder bestimmte »Proportionen« gestarrt — und sich daran: aufgegeilt. Bei Männlein wie(!) Weiblein. Aber seit der Brüderle da im Suff ein besonders Humorbefreites Sensibelchen angraben wollte, könnte man meinen, wir hätten sonst keine Probleme in dieser fast schon komplett atomisierten »Gesellschaft«.

    Was mich dabei ganz kirre macht, ist der extreme Widerspruch zur angeblichen Freiheit in Sexuellen Dingen, die der »überlegene Westen« ja für sich in Abgrenzung zum Rest der Welt einfordert. Freizügigkeit, sexuelle Selbstbestimmung, Homosexualität (isses eigentlich auch »Sexismus«, wenn ›ne Lesbe ›ner Lesbe — oder gar einer Heterosexuellen — an den Hintern packt?), offenherzige Kommunikation über sexuelle Praktiken, Überall wird mit Sex beworben und verkauft... Aber das viel zitierte Abendland geht unter, wenn in der Autowerkstatt weiterhin ein Kalender mit nackten Frauen hängt...

    Wenn in der Werbung inzwischen Männer eigentlich nur noch als durchweg lebensunfähige Idioten dargestellt werden, die ohne ihre intelligente, überlegene, kultivierte »Familienmangerin« elend zu Grunde gehen würden — ist all dies auch kein Sexismus.

    »Sexismus« verbietet sich eigentlich völlig als Agitationsvehikel — Aufgrund der totalen Beliebigkeit! Es reicht eine subjektive Empfindung. Und darauf baut dann am Ende auch so eine Fremden‐ und Männerfeindliche Legende wie »Silvester in Köln« auf...

  6. Immerhin sieht der Herr auf dem Bild ja recht gut aus, vermittelt also ein positives Männerbild ... ;) (Im Gegensatz zum sonst herrschenden Sexismus gegen Männer)

    Ansonsten muß man schon einen konsistenten Standpunkt vertreten: wenn man nackte Frauen in der Werbung nicht schlimm findet, kann man konsequenterweise auch nackte Männer nicht schlimm finden.
    Mir persönlich sind jedenfalls ein paar nackte Leute auf Werbebildern bedeutend lieber als der verbiesterte Puritanismus, den große Teile des amtierenden Feminismus verbreiten.

  7. Was denn? Waschbrettbauch und Supertitten. Was wollt ihr, — ihr Nöler? Das ist das Niveau. Daraus kann man genauso Gleichberechtigung stricken, wie Zukunft. Nebenher stricken Genderisten und Genderinnen Geheimsprachen fürs pefekte rhetorische Kauderwelsch, — und das Zeug steht dann neben der Grillwerbung für Herren im TiVi und auf Plakaten für Silikonimplantate seriöser Herren in weißen Kitteln. Das ist Business. Jou.....

  8. @Dennis82
    Manchmal stellt man sich die Frage, ob Gleichberechtigung ursprünglich überhaupt das Ziel der ganzen Bewegung gewesen ist.
    Dabei wüsste ich aber nicht, ob das lediglich »etwas in die Vergangenheit hineininterpretieren« wäre, oder ob diese Äußerung sachlich Bestand hätte — darum maße ich mir diese Bewertung lieber nicht an.

    Zu Absatz 3: In TV‐Serien, die in den 90er Jahren entstanden sind, sind solche Szenarien durchaus ungeniert vorgekommen. Sexuelle Belästigung von Frau zu Frau mit den entsprechenden Hintergedanken, Ansprechen / Anmachen von Personen, die nicht der eigenen sexuellen Neigung angehörig sind. Das ist zwar durchaus häufig mit einem humoristischen Aspekt verbunden gewesen, aber eingebracht wurde es. Generell gilt aber wohl über die 90er Jahre zu sagen, das Thema »Sex« wurde in der Öffentlichkeit weitaus seriöser behandelt, wenn auch des öfteren nicht weit von der Pornografie entfernt. Als das Gerede darüber den Kommerz erreichte, wurde es sehr oberflächlich (wegen dem sich entwickelnden Jugendschutz?). Überhaupt gab es danach dann massenmedial auch nur noch ausschließlich die weibliche Sexualität, so als wenn Männer das von ganz allein oder durch unrealistische Hardcore‐Pornografie aus dem Internet lernen oder als wenn es dort keine Probleme gäbe — oder als wenn es das weibliche Publikum nicht auch einmal interessieren könnte, wie ihre Objekte der Begierde genauer gestrickt sind.

  9. Ich ärgere mich regelmäßig über den Betroffenheitsmodus beider Seiten. Selbstverständlch muss solch eine Werbung sexistisch genannt werden, genauso wie die Darstellung nackter (natürlich ebenso ein Schönheitsideal verkörpernde) Frauen in der Werbung. Beide bedienen einen lüsternen Blick. Und beide »Perspektiven« sind weder von bösen Männern noch von bösen Frauen gewählt. Was also hilft es (und wem), ständig aufeinander loszugehen? Natürlich war es das Ziel des Feminismus, Gleichberechtigung herzustellen, wo diese nicht vorhanden war. Zu glauben, der heutige Staatsfeminismus habe etwas mit Emanzipation und Feminismus zu tun, bedient nur immer weiter den Geschlechterkampf. Wozu? Die oben aufgezählten »mächtigen« Frauen sind kein Beispiel für Gleichberechtigung und Feminismus, weil alle diese Frauen systemrelevant agieren (und noch dazu teilweise einfach nur »Erben« einer männlichen Dynastie sind).
    Wenn man sich über Sexismus beschwert, dann über den gegen beide Geschlechter gerichteten.
    Regt euch gerne über den staatlich verordneten Genderismus auf (denn der ist nichts als ein Feigenblatt für das wirtschaftliche System), aber spielt doch bitte diesen Geschlechterkampf nicht mit. So ändert und bessert sich nämlich für beide Geschlechter .

  10. @Frau Lehmann

    »Die oben aufgezählten »mächtigen« Frauen sind kein Beispiel für Gleichberechtigung und Feminismus, weil alle diese Frauen systemrelevant agieren.«

    Wie jetzt? Würden sie nicht »systemrelevant« agieren, wären sie mächtige Frauen? Wie soll man in unserer Gesellschaft eigentlich »oben« ankommen, sich zu den Mächtigen zählen können, ohne systemrelevant zu agieren? Oder soll das jetzt wieder bedeuten, dass systemrelevantes Handeln ausschließlich »männliches« Handeln bedeutet, weil Patriarchat etc.? Haben Frauen Macht, wird es kleingeredet, relativiert, verharmlost. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, laut Ideologie. Haben sie keine Macht, sind sie Opfer vom Patriarchat. Also immer. Denn so passt es in den Glauben.

    »Was also hilft es (und wem), ständig aufeinander loszugehen?«

    Völlig richtig, das hilft niemandem. Es ist pure Ablenkung von den wirklich großen Problemen unserer Zeit und bewirkt eine Entsolidarisierung unter den Geschlechtern. Aber ganz ehrlich, wer geht denn vor allem auf welches Geschlecht los? Wer verbreitet denn regelmäßig Hass und Verachtung? Maskulisten oder Feministen?

    @eb

    Zustimmung. Letztlich geht es nur ums Geschäft. Die Marketingindustrie benutzt alles, was verkaufsfördernd ist. Sollen sich die Konsumenten doch den Mund fusselig labern, solange der Dreck gekauft wird. :EYEBROWS:

  11. Hmmm... einen schönen / durchtrainierten Männerkörper darf man grds. zeigen, einen schönen Frauenkörper nicht...!? ;) Die Frage sollte doch lauten, ob der Mensch von Natur her ein sexuelles Wesen ist? Wenn ja — warum wird sich dann künstlich drüber aufgeregt, wenn dieses Sexuelle thematisiert oder auch instrumentalisiert wird...? Das ist doch schon seit jeher Alltag; die Kontrolle über die Sexualität ist doch auch ein wichtiges herrschaftliches als auch privates(!) Machtinstrument.

    Wenn Männlein oder Weiblein einen »schönen« Körper haben, den sie gerne zeigen (auch vor der Kamera) — wo ist da eigentlich überhaupt das Problem...!? Auch dies gehört zur individuellen Sexuellen Selbstbestimmung. Am Ende muss jeder sehen, wie er jeden Monat die Kohle ranschafft. Die einen putzen Klos, die anderen machen sich nackig. So sollte man hier vielleicht eher mal bei der Lohnarbeitsgesellschaft ansetzen (die quasi jeden Menschen dazu zwingt, seinen Körper zu Markte zu tragen) — was aber vom (neoliberalen) Feminismus vollständig vermieden wird. Dem geht es nur darum, dass auch Frauen »Karriere« machen sollen / dürfen / müssen...

    Hier wird doch eine weitere Form von Selbstentfremdung aufgebaut... Man ermuntert die Menschen einerseits (im Kampf gegen die angeblich in der Steinzeit stecken gebliebenen Muselmanen...) dazu, sich sexuell freizügig zu geben. Alles ist erlaubt. Halbnackte junge Frauen im Büro oder in der Schule sind heute Selbstverständlichkeit. Während meiner Zeit im Amt traute sich dagegen kein einziger Mann, bei 38 Grad wenigstens mal in kurzer Hose zur Arbeit zu kommen...

    Hat es nicht einfach was damit zu tun, dass viele einfach die Schattenseiten ihrer (visuellen) Freizügigkeit oder natürlichen Schönheit nicht akzeptieren wollen...!? Man brezelt sich auf, lässt seine sexuellen Reize spielen — und ist empört, wenn darauf auch Personen anspringen, die man selbst nicht so attraktiv findet? Was ist das denn für ein seltsames Sendungsbewusstsein? Gräbt der Brüderle besoffen ein Prüderle an, ist es »Sexismus«; Aufschreiiiii! Gräbt ein junger, attraktiver charmanter Casanova sie an — landet er am Ende mit ihr im Hotelzimmer...

    Den gegenwärtigen »Sexismus« könnte man auch auf: »Quod licet jovi non licet bovi« runterbrechen. Wenn man seine sexuellen Reize betont und offensiv(!) einsetzt, muss man auch damit leben, wenn sie von anderen auch wahrgenommen werden! Wer das nicht will, kleidet sich halt wie eine Kirchenmaus und hofft drauf, dass die viel beschworenen »inneren Werte« zählen. Die bei der Balz / Partnerwahl in der Realität doch absolut keine messbare Rolle spielen...

  12. @ Epikur
    Entschuldigung, aber dieses Argument ist ja wohl reichlich kindisch: »Aber ganz ehrlich, wer geht denn vor allem auf welches Geschlecht los? Wer verbreitet denn regelmäßig Hass und Verachtung? Maskulisten oder Feministen?«
    Auf dem Niveau lautete die ebenso kindische Antwort: Aber wer hat denn mit der Unterdrückung angefangen? Merkst du was?
    Sollte es denn darum gehen, wer sich schlimmer aufführt? Und weiter, weil der andere schlimmer ist, habe ich jetzt aber auch das Recht mich mindestens genauso schlimm aufzuführen?
    Wer die Handlungen anderer kritisiert, sich aber der gleichen Handlungsmuster bedient, ist in meinen Augen unglaubwürdig.
    Ich verstehe es zwar, habe aber kein Verständnis dafür, warum du dich als Mann (von frau) angegriffen fühlst, wenn patriarchalische Strukturen kritisiert werden, wenn du doch gar nicht so tickst?
    Ein Beispiel für ein patriarchalisches Denkmuster ist mir nachhaltig in Erinnerung geblieben: Als es 1997(!) um die Gesetzesvorlage ging, Vergewaltigung in der Ehe als Straftat zu behandeln, entblödete sich ein CSU‐Politiker doch nicht, dagegen folgendermaßen zu argumentieren: Wenn eine Ehefrau ihren Ehemann anzeigen würde, würde das doch den Fortbestand der Ehe gefährden und auf irgendeine Weise müsste doch die sexuelle Unlust der Frau durch den Mann überwunden werden, da könnte doch ein bisschen Gewalt durchaus notwendig sein (Infos stammen aus einer Diplomarbeit zu dem Thema). Und, machst du dich mit dieser Meinung gemein? Glaubst du, dass diese Denkmuster nicht mehr existieren?
    Ich denke wohl, dass sie noch existieren. Aber das bedeutet nicht, dass »der Mann« Schuld an irgendetwas ist.Das sind gewachsene Strukturen, die nicht so einfach zu durchbrechen sind. Und wenn es Frauen gibt, die sich Feministinnen nennen und nichts anderes zu tun haben als auf »konservative« Weise an Machtpositionen zu gelangen und das Feminismus nennen, dann geht es ihnen mitnichten um irgendeine Art von Emanzipation, sondern nur um Macht. Emanzipation (und zwar jeder Art) erreiche ich nicht durch Gesetze, Quoten und Zwangsvorgaben, dafür muss ein Bewusstsein geschaffen werden. Die Frauen, die für den, ich nenn ihn mal so, »Staatsfeminismus« stehen sind nicht alle Frauen, genauso wenig wie die patriarchalen Strukturen von allen Männern praktiziert werden (aber in den »oberen Etagen« vermehrt zu finden sind).
    Ich hoffe, du verstehst meinen ersten Post jetzt besser.

  13. @Frau Lehmann:

    Aber wer hat denn mit der Unterdrückung angefangen?

    Du spielst vermutlich auf die feministische Theorie der »patriarchalen Unterdrückung der Frau durch den Mann« an. Nur: Eine solche Unterdrückung hat es nie gegeben. Es gab ein Geschlechterarrangement, welches von Frauen genauso mitgetragen wurde wie von Männern.

    Mal eine Frage: Ein Mann im Mittelalter, konnte der sich hinstellen und sagen: »Also ich habe keinen Bock auf Steinbruch, ich lass das meine Frau machen und bleibe stattdessen ihrerstatt zuhause«? Wenn er diese Wahl und Macht nicht hatte, sondern nur das tat, wofür er keine Alternative hatte, inwiefern hat er dann seine Frau unterdrückt?

    Ich weiß: Die Theorie über die unterdrückte Frau ist eine sehr beliebte, ist aber nur ein Riesenhaufen Mist, der zum Himmel stinkt.

    Wenn es Männer sind, die die Frau unterdrücken, warum stellen sie dann die meisten Obdachlosen, die meisten Suizidalen, sterben insgesamt früher (ein Indikator für struktuelle Benachteiligung)? Warum kann der Staat per Wehrpflicht so brutal auf Gesundheit, Unversehrtheit und Leben bis in den Tod auf Männer zugreifen? Warum wird das nicht als Indikator für systematische Unterdrückung und Ausbeutung von Männern gewertet?

    Die Theorie über das »Patriarchat« sichert nur die privilegierte Stellung des weiblichen Geschlechts.

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