4 Gedanken zu “Europa der Banken

  1. Es handelt sich mitnichten um eine Krise des kapitalistischen Geldsystems sondern um einen Angriff des Dollars auf den Euro. Während früher Kriege mit Waffen geführt wurden, sind es heute Finanzkriege mit Währungen.

    Es geht dem US‐amerikanischen Finanzsystem mit seinen deutschen Helfern Merkel, Schäuble, Steinbrück, Özdemir, etc. vor allem um die wirkungsvolle Ausschaltung des Euros als Erst‐ oder Zweitwährung. Ohne den Euro kann die private FED der USA die Welt mit Dollars überfluten (was sie heute schon tut). Die ganze Welt ist dann gezwungen, international mit dieser im Grunde wertlosen Währung zu handeln.

    Griechenland, Portugal, Spanien, Irland sind erfolgreich in die Kreditfalle gelockt worden. Vor der Einführung des Euros hatten diese Länder sehr hohe Zinsen, die schlagartig sanken. Dadurch entstanden in diesen Ländern Investitionsblasen, die mit steigenden Zinsen platzen mußten. Und da die Papiere, die die Banken als Sicherheiten hinterlegt hatten, plötzlich an Wert verloren, passierte das, was bei risikoreichen Spekulationen immer passiert — die Banken sollten nachschießen. Dieses konnten sie nicht und statt einen vernünftigen Bankrott hinzulegen, schafften sie es, die Staaten zu verpflichten, für ihre Schulden aufzukommen.

    Und übrigens, Deutschland läuft im Augenblick auch in diese Schuldenfalle. Wir nehmen — weil es so billig ist — Kredite auf und verleihen diese an die notleidenden Länder. Wenn wir aber plötzlich höhere Zinsen zahlen müssen, dann bekommen wir ein Riesenproblem. Und damit hier die Steuerzahler in der Pflicht sind, will unsere US‐gesteuerte Regierung eine unbegrenzte Verpflichtung der Steuerzahler für die Schulden bei den Privatbanken. Und genau das ist verfassungswidrig. Aber was interessiert eine FDJ‐Sekretärin für Agitation und Propaganda eine deutsche Verfassung? Wie sagte Kauder sinngemäß so schön zu Bosbach: »Ich kann deine widerliche Fresse nicht mehr sehen. Wen interessiert schon das Grundgesetz.«

    Das einzige, was wirklich helfen könnte, wäre eine Kreditvergabe durch die EZB direkt an die Länder — unter Ausschaltung des privaten Bankensystems. Wer übrigens behauptet, daß z.B. in Deutschland die Hyperinflation dadurch entstand, weil die damalige Reichsbank eine von der Regierung getragene öffentliche Institution gewesen sei, der irrt. Genau wie die FED und die englische Nationalbank war auch die deutsche Reichsbank der Weimarer Republik eine Privatbank! Erst unter Adolf Hitler wurde sie verstaatlicht! Es waren also mitnichten die deutsche Regierung, die die Inflation zu verantworten hatte. Es wäre einmal interessant herauszufinden, wer — ähnlich wie P. Morgan in den USA — von dieser Inflation wirklich profitierte und damit indirekt den II. Weltkrieg verursachte.

  2. @gerhardq: Wir als normalbürger wissen einen feuchten Furz.

    Was da in Hinterzimmern beraten wird ist spekulation und ehrlich gesagt ist das Hauptproblem:

    Dieses System ist zu groß — keiner kann ihm entkommen.
    Selbst sich spinnefeinde Gruppen wie etwa der zinskritise anSTändige mittelSTändise unternehmer bei markus lanz einerseits und Bankenhure Merkel andererseits sind tief verstrickt.
    Und warum hat Ängie so eine Fresse geschoben, als Bankenkuschler Gauck nominiert worden ist?? Der passt doch perfekt in diesen ganzen Plan? Oder etwa nicht? oder doch?? Und wann war nochmal Weltuntergang??

    Alles undurchsichtige Hinterzimmerhintervotzigkeiten, aber das Opfer ist klar: Alle!
    Kann mir keiner erzählen, die Merkel ist in irgendeiner Weise glücklich! Wenn ja, dann ist sie übelst drauf und bedürfter mal einer psychatrischne Behandlung; meine Meinung.

    Ja wie gesagt, das System ist zu groß, zu groß die Arschlöcher an der Spitze die es leiten müssen und da wir eine Dummokratie sind, sind wir die gearschten die es erleiden müssen
    Es MUSS alles kleiner werden!

    Man schaue sich nur mal die zwei herrschenden Leermeinungen in den schulbüchern an; keynes vs. hayek SOLL ICH KOTZEN?

    keynes -> schuld‐ und zinsknechtschaft und ressourcenverknappung
    Hayek -> Entrechtung und Enteignung des Pöbels...

    Toll! und da diese Schulen ständig wechseln, können die nicht mal eine anständige Wirtschaft bewerkstelligen (warum gibt es ÜBERHAUPT konjunkturzyklen??) und am ende stehen wir *tadaah* da als total Abhängige.
    Und ein von den Medien (=derren Herren) gewünschter Präsi erzählt mir dann was davon, dass das dann FREIHEIT FREIHEIT FREIHEIT ist

    Wenn ich jetzt noch paranoid wäre, könnte man darauf verweisen, dass dieses Konsum‐ verzock und sich Todrackergift sich überall ausgebreitet hat, bei Skandinaviern weniger, in Asien mehr.. Afrika und Orient werden übelst drangsaliert — das erinnert an die feuchten Träume eines Adolfs, also, wenn ich es nicht besser wüsste... also... als ob wir von Faschisten regiert würden...

    Aber wie gesagt Spekulation.

    Alles müsste kleiner werden und der Bürger müsste wieder BESCHEID wissen worüber er da abstimmt, dann würde auch eine Demokratie funktioneren, aber nicht bei einer EU, wo es den Engländer schwerfällt sich in Mentalität und Sorgen der Griechen hineinzudenken...

    Noch sieht es danach aus, dass dieses Unmenschliche System ewig währt, aber das hat ein Herr Temudjin auch gedacht, als er vor Polen stand und ein paar Generationen später war alles in Händen einer schrecklich netten Familie — hochmut kommt vor dem Fall.

    Auch diese »Hochkultur« wird fallen, ich glaube nicht, dass das »Ende der Geschichte« erreicht ist NIEMALS

  3. Naja, — ein Stück Status eines sozialen Bewusstseins. Ist zwar trendmäßig nicht mehr angesagt auf vermeintlich Schuldige rum zu hacken, — aber geändert hat sich lediglich ein wenig im grünen Bereich. Von der Zustimmung zur Enthaltsamkeit sozusagen. Da ist nicht zu erwarten, dass da in anderen Bereichen, wie etwa in Sachen ökonomischer Denkweite was passiert ist. Rein funktionale Pragmatik beim Handeln mit einem Status‐Quo. Ich empfinde das mittlerweile bis runter zum Tresen irgendwie mit dem Satz; »Es wird schon gut ausgehen, — es ist immer gut ausgegangen«. ( Standard‐Studentenspruch aus den 80iger, wenn die Kohle alle war)

    @Der Typ
    ich stimme dir gerne zu, — aber das jetzt als Kultur zu bezeichnen, lässt mich in dir einen heimlichen Menschenliebhaber vermuten ;)

  4. @ eb
    Schmuckes JPG! Da sieht man mal wieder, ein Foto sagt mehr als tausend Worte. Möchte wetten, der einzige Nein‐Stimmer bei den Grünen ist H.-Ch. Ströbele...
    Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass bei den kommenden 5 bis 6 Abstimmungen über ›Bankenrettungs’Milliarden (Mai, Juni, Juli...?) die Fotos sehr ähnlich aussehen werden — selbstverständlich vorausgesetzt, dass über ›Bankenrettungen‹ überhaupt noch im Parlament ›abgestimmt‹ werden muss. Der ESM könnte den Parlamentariern in Zukunft noch mehr Abwesenheitstage bescheren.

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