Mediengestaltung bebildert

Die Google‐Bildersuche ist eine gute, aber sogleich nervige Erfindung. So haben z.B. ein paar Kiddies für ihren Counterstrike‐Clan noch Mitglieder gesucht und wollten das ganze mit einem Bild veranschaulichen. In die Bildersuche »We want you« eingegeben und schon erschienen viele tolle Bilder. Eins davon war ein Zeitgeist‐Werbebild für Verstärkung auf unsere Hauptseite (musste dem ZG‐BLOG weichen) und da die Kiddies keine Ahnung hatten was sie da tun, haben sie einfach die URL, die auf das Bild verweist, auf ihrer Seite eingefügt. Das Problem ist nur, dass dies Unmengen von Hits von deren Domain bei uns erzeugte und ich es so bemerkt habe. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass sie das Bild bitte nicht weiter verwenden sollen (Der genaue Dialog zeigte mir dann, dass sie nicht wirklich verstanden haben, was sie da gemacht haben). Unwissenheit schützt aber vor Strafe nicht und wir haben die kleinen Jungs auf 2.000€ Schadensersatz verklagt ;) Naja, nicht ganz. Sie waren nicht einsichtig, also habe ich das Bild ausgetauscht, auf das sie verlinkt haben...

Damit euch so eine ähnliche Geschichte nicht auch passiert, bitte nur Bilder verwenden, bei den man es auch darf/soll/kann. Hierzu gibt es kostenlose Stockarchive. Stockfotos sind Bilder, die ohne Auftrag gemacht werden. Hierbei werden bevorzugt Situationen, Menschen und Objekte fotografiert, die eher allgemein gehalten sind, damit sie für viele verschiedene Anlässe benutzt werden können. So spart sich eine Agentur die Kosten des Fotografen und muss nur eine geringere Gebühr für das Foto bezahlen. Diesen Bereich haben aber auch »Amateur‐Fotographen« entdeckt, die sich gerne auf den besagten Plattformen tummeln. Zwei Websites ohne Haken sind www.sxc.hu und www.aboutpixel.de. Dort kann man sich nach einer Registrierung kostenlos bedienen. Natürlich dürft ihr die Bilder nicht weiterverkaufen oder behaupten, dass ihr sie gemacht habt. Eine Quellenangabe ist also Pflicht.
Etwas komplizierter wird es bei www.photocase.de. Dafür sieht man aber sofort den qualitativ höheren Anspruch. Hier kann zwar jeder Fotos hochladen, aber es werden nicht alle genommen. Die Betreiber der Seite schauen sich die Bilder an und entscheiden subjektiv welche genommen werden. Für Blogs und Website kann man sich ein Bild am »Free‐Monday« herunterladen, wer ein Foto in Druckqualität braucht muss entweder ein paar Euro blechen oder selber erfolgreich Bilder hochladen.

Natürlich gibt es noch weitere Seiten, aber für den Anfang sollte das reichen. Wenigstens haben wir nun die Bilder für die weitere Bearbeitung auf unsere Platte und nicht eine nur für eine gewisse Zeit haltbare URL.

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