Wie ist es möglich, dass in einer Kosten-Nutzen-orientierten Gesellschaft Kinder existieren? Schließlich kostet der Nachwuchs doch viel Geld, verursacht Dreck und Lärm, belastet die eigenen Nerven, erfordert eine Menge Zeit und Geduld. Sie bringen also viele persönliche Nachteile mit sich. Die Antwort darauf ist meist: der Fortpflanzungstrieb, die Instinkte und die Emotionen sind dafür verantwortlich. Es ist halt Liebe. Die gängige Antwort von infantilen Gefühlsamöben, für die Emotionen stets auch Argumente sind. Ich behaupte dagegen: Kinder werden häufiger aus ganz anderen Gründen ‑und eher selten aus uneigennütziger und romantisch verklärter Liebe- in die Welt gesetzt, als Mann und Frau ehrlich zugeben wollen. Weiterlesen
Kinder in Deutschland; Teil 36: Instrumentalisierung
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