Fragt ein Student seinen Ökonomie-Professor:
»Was ist der Sinn des Lebens?«
Der Dozent antwortet:
»Er besteht darin, für den Markt ein relevanter und verwertbarer Mehrwert zu sein.«
Fragt ein Student seinen Ökonomie-Professor:
»Was ist der Sinn des Lebens?«
Der Dozent antwortet:
»Er besteht darin, für den Markt ein relevanter und verwertbarer Mehrwert zu sein.«

© epikur
Ich bin 26 Jahre jung, habe einen exzellenten Uni-Abschluss in Maschinenbau gemacht und auch sofort einen sehr gut bezahlten Arbeitsplatz bei BMW bekommen. Unbefristet mit etlichen Zulagen. Dort arbeite ich jetzt seit gut einem Jahr. Ich bin verheiratet, wir erwarten unser erstes Kind im Sommer und zahlen gerade unser Haus am See ab, in dem wir vor einem Monat eingezogen sind. Wir besitzen zwei Autos und können uns finanziell alles leisten was wir wollen. Und dennoch: ich bin unglücklich. Weiterlesen

© epikur
Die Überspitzung und Übertreibung von gesellschaftlichen Zuständen ist heute keine Parodie mehr, denn die Realität überholt jede Satire. Verschwörungstheorien werden zu Fakten (NSA-Totalüberwachung, NSU, Sachsensumpf), Cyberpunk-Dystopien werden zur Normalität (Bankenrettung, Freihandelsabkommen, Söldner-Firmen) und die mediale Propaganda wird uns als alternativlose Wahrheit verkauft (Ukraine-Krise, Globalisierung, demografischer Wandel). Das Kabarett ist heute die Forderung nach einem menschenwürdigen Leben. Weiterlesen
Der individuelle Mangel an Glück und Zufriedenheit ist nicht nur das Ergebnis unserer Wirtschaftsordnung, sondern hat seinen Ursprung auch in der großen Differenz zwischen eigenen Ansprüchen und der Wirklichkeit sowie in einem stark ausgeprägten Haben-Denken.
Die oft völlig übersteigerte eigene Anspruchshaltung kann nur zu Frust und Enttäuschung führen. Sie ist mit die Ursache dafür, dass wir eine tiefe Unzufriedenheit verspüren. Etwas mehr Bescheidenheit und Demut in allen Lebenslagen, könnten dazu beitragen, dass wir etwas entspannter und gelassener werden.
Wenn sich die eigene Existenz fast ausschließlich nur noch um den Geld-Erwerb dreht, wenn Empathie, Nächstenliebe, Solidarität und schöpferische Energie verkümmern, wenn die zwischenmenschliche Kommunikation und die eigenen Gedanken sich auf materielle Befindlichkeiten, den eigenen Kontostand und auf einen Haben-Konsum reduzieren, wenn die Vorstellung auf eine Welt ohne Krieg, Leid, Armut und Ungerechtigkeit, der Resignation und dem Egoismus gewichen sind – dann gibt es keine Hoffnung. Die Gier nach dem immer mehr regiert uns. Diese Gier ist jedoch nur eine Ersatzbefriedigung für eine nicht vorhandene innere Ruhe, für nicht vorhandenes persönliches Glück und für fehlende Zufriedenheit. Echte Lebenskraft wird man durch Konsum niemals erreichen können, sondern nur durch gelebte Liebe und schöpferisches So-Sein im Augenblick.
Die Wirtschaftswoche fragt rhetorisch, was eigentlich »neoliberal« bedeute und gibt sogleich eine Antwort vom Ökonomen Alexander Rüstow: »Die wohlstandsmehrende Kraft der Marktwirtschaft sollte genutzt, destruktive Monopole und Kartelle aber gebändigt werden.« Die Theorieverliebtheit und das abstrakte Geschwätz von Ökonomen, hat wenig mit der ökonomischen Not vieler Millionen, ja Milliarden Menschen auf der Welt, gemein. Im Alltag bedeutet Neoliberalismus...
Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger technologischen Fortschritt. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger kommerzielle Propaganda. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Wirtschaftswachstum. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Ersatzbefriedigungen. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Medienkonsum. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Lohnarbeit. Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Produkte.
Egoismus verurteilen
und nur an sich denken.
Geiz kritisieren
und stets auf Schnäppchenjagd sein.
Respektlosigkeit gering schätzen
und viel RTL schauen.
Lügen verachten
und die eigene Heuchelei kultivieren.
Oberflächlichkeit bei anderen schlecht finden
und sich selbst über sein Äußeres definieren.
Verzweifelt nach Lösungen suchen
und selbst viele Probleme verursachen.
Weil ich ja doch so ein schrecklich negativer und depressiver Mensch bin, und in allem nur das Negative sehen will (also alles so sehe, wie es ist), gibt es heute mal die volle Packung positive Energie: Zehn Dinge, die das Leben erträglicher schöner machen:
A
Als ich mit Bus und Bahn fuhr
wollte ich ein Auto haben
Als ich allein war
wollte ich eine Freundin haben
Als ich zur Miete wohnte
wollte ich ein Haus haben
Als ich erwerbslos war
wollte ich einen tollen Job haben
Als ich eine Playstation 2 hatte
wollte ich eine Playstation 3 haben
Als ich im Sterben lag
wollte ich das Leben haben