- Über Anspruchsdenken. Dekadenzerscheinungen. Erwartungshaltung. -
Mittlerweile bin ich schon fast drei Jahre Single. Aber an mir kann es nicht liegen. Ich sehe gut aus, bin schlank, charmant, verdiene gut in meinem Job und ich werde auch öfter mal von Männern angesprochen. Nur das sind alles Idioten! Protzig. Aufdringlich. Unterbelichtet. Dumm. Und unerotisch. Manche sind zwar zuvorkommend, sympathisch, zahlungsfähig, durchtrainiert, liebevoll, aufmerksam, tierlieb, kreativ, tolerant, hingebungsvoll, ehrgeizig, mutig, vertrauensvoll, leidenschaftlich, kinderlieb, intelligent, respektvoll, stark oder gentlemanlike – aber keiner davon kann alles vorweisen! Und ich bin ja nicht so blöd und verkaufe mich unter Wert! Ich habe es verdient, einen Mann zu finden, der mir all das zusammen bieten kann! Weiterlesen
90 Prozent aller berufstätigen Menschen in Deutschland, befürworten ein gesetzliches Recht, ihr Baby direkt nach der Geburt in einem Kindergarten betreuen zu lassen. Außerdem müsse es mehr 24 Stunden-Kitas sowie Öffnungszeiten am Wochenende und an Feiertagen geben, damit die Eltern dem flexiblen Arbeitsmarkt besser gerecht werden können, so eine Bertelsmann-Studie.
Zum Thema »Gleichberechtigung« im weitesten Sinne: auf elitepartner.de fragt sich eine Frau, was sie von einem Mann »charakterlich« (muhaha) halten soll, weil er beim ersten Date auf
Früher war die individuelle Sexualität Privatsache. Teil des Charakters und der persönlichen Selbstbestimmung. Etwas, dass man nur selten offensiv in die Öffentlichkeit getragen hatte. Keine Marke, Image oder ein Franchise. Und damit will ich explizit nicht sagen, dass ich konservative Vorstellungen oder ein neues Biedermeier befürworte, sondern, dass der inszenierte Marketing-Missionseifer bei den Gender-Themen völlig ausgeufert ist. Mit geschlossenen Weltbildern sollen Dogmen, Ismen und vorgefertigte Meinungen in die Köpfe eingehämmert werden. Unternehmen fahren Marketingkampagnen und die Massenmedien freuen sich über die erhöhte Aufmerksamkeit. Dabei nervt das alles nur noch. Einige Beispiele. 