Was ist PR?

Öffentlichkeitsarbeit/ Public Relations ist Auftragskommunikation. In der pluralistischen Gesellschaft akzeptiert sie Interessengegensätze. Sie vertritt die Interessen ihrer Auftraggeber im Dialog informativ und wahrheitsgemäß, offen und kompetent. Sie soll Öffentlichkeit herstellen, die Urteilsfähigkeit von Dialoggruppen schärfen, Vertrauen aufbauen und stärken und faire Konfliktkommunikation sichern. Sie vermittelt beiderseits Einsicht und bewirkt Verhaltenskorrekturen. Sie dient damit dem demokratischen Kräftespiel.

- Definiton nach dem Deutschen Public Relations Verband

Anmerkung: Faire Konfliktkommunikation? Sie dient dem demokratischen Kräftespiel? Nicht eher  den Profitinteressen von großen Unternehmen? Und was ist mit »Verhaltenskorrekturen« gemeint? PR vermittelt Einsicht? Einsicht für was?

Medienanalyse: der Stern, vom 15. Juli 2010

Die Printausgabe des Wochenmagazins Stern vom 15. Juli 2010, Nr. 29, kostet 3,20 Euro. Der Stern hat eine Auflage von ca. 900.000 Exemplaren und erreicht ca. 12 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung. Er wurde 1948 von Henri Nannen gegründet. Herausgegeben wird er vom Hamburger Verlagshaus Gruner+Jahr, einem Unternehmen das zur Bertelsmann Media Group gehört. Die Chefredakteure seit dem Jahre 1999 sind Andreas Petzold und Thomas Osterkorn. Weiterlesen →

Filmzitate raten II

Aus welchem Film stammt dieses Zitat?

»Es ist immer die selbe Geschichte. Erst wenn du in einer Situation bist, in der du vor dem Tod wirklich Angst hast, erkennst du den wahren Wert des Lebens. Liebst du das Leben, mein Engel?«

»It’s always the same thing. It’s when you start to become really afraid of death that you learn to appreciate life. Do you like life, sweetheart?«

Tipp gibt es nicht. Ist eh schon zu leicht. Und wer Google benutzt und dann die Lösung postet tötet damit kleine Kätzchen.

Monkey Island Special Editions

LucasArts hat sich zu seinen Wurzeln bekannt und die beiden besten Spiele aller Zeiten überarbeitet. »The Secret of Monkey Island« und »Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge« sind für X‑Box, PS3 und PC nun als Special Edition zu kaufen. Es wurde alles neu gezeichnet und vertont. Nun bekommt man die besten Dialoge von guten Sprechern vorgespielt: Weiterlesen →

Kinder in Deutschland; Teil1: Kinderfeindlichkeit

»Wir haben kein Problem mit Haustieren, aber so viele Kinder?!«

- die Antwort eines Vermieters auf eine Frau mit 5 Kindern (aus dem Stern, Ausgabe Nr. 29, 15. Juli 2010, Seite 72)

Deutschland ist ein kinderfeindliches Land. Das bekommt man überall zu spüren. Es beginnt damit, dass viele keine Kinder wollen. Was ja auch völlig in Ordnung ist, denn jeder sollte frei entscheiden dürfen, ob er Kinder in die Welt setzen möchte oder nicht. Hinterfragt man aber wieso das so ist, werden häufig Gründe genannt, die sich — neben dem finanziellen Aspekt- oft unter Eigennutz und Egoismus subsumieren lassen. Kinder benötigen viel Nerven, Zeit, Aufmerksamkeit, Liebe und auch Geld — auf die Verantwortung haben viele einfach keinen Bock. Auch das ist in einer Gesellschaft des gelebten Eigennutzes zumindest nachvollziehbar. Was aber nicht in Ordnung geht, ist die immer weiter um sich greifende Kinderfeindlichkeit. Weiterlesen →

»Sie leben!«

Mein geschätzter Kollge jtheripper hat vor einiger Zeit auf den Kurzfilm »schwarz wie Milch« hingewiesen, der eindeutig von Carpenters »Sie leben« inspiriert war. In dem Film aus dem Jahre 1988 wird die Manipulation der Bevölkerung treffend aufgezeigt. Jeder, der den Film noch nicht kennt, kann hier knappe 7 Minuten sehen, die es in sich haben. Im übrigen ist wohl ein Remake des Klassikers geplant. Die Brille gibt es bald im ZG-Shop ;)

Jugendliche abrichten

Als ich vor kurzem zufällig im Berufsinformationszentrum (BIZ) einer Arbeitsagentur in Berlin landete, nahm ich mir aus Interesse ein paar kostenlose Berufsinformationsmagazine mit. Mit einer diffusen Ahnung, dass ich in diesen Heftchen sicher etwas finden werde, was mir sauer aufstoßen würde, steckte ich sie ein. Und ich wurde nicht enttäuscht. Diese als Berufsinformationsmagazine getarnten Heftchen, sind vor allem auf Jugendliche zugeschnitten. In ihnen soll den Jugendlichen beigebracht werden, sich marktkonform zu verhalten, sich den Arbeitgebern bedingungslos zu unterwerfen und jegliches Berufsversagen als »eigenverantwortlich« und selbstverschuldet anzuerkennen. Weiterlesen →

Die Wucht

Im Blog »Die Wucht« erzählt die Autorin in 8+1 Teilen wie ihre Arbeit als Beindouble in Tarantions »Inglourious Basterds« aussah. Ist jetzt schon seit ein paar Wochen abgeschlossen und schon in diversen Blogs verlinkt worden, aber ich habe gerade erst die letzten Teile gelesen. Ist einfach sehr schön und unterhaltsam geschrieben...

Mr. Fightclub ist etwa 1,85 groß, in sich gekehrt und intensiv damit beschäftigt alles zu erfassen. Mit kurzen, giftigen Blicken erstickt er jede Art von Kontakt. Ich kriege einen grimmigen Blick von ihm ab und habe die Lektion gelernt: Er will nicht gesehen werden. Danach fällt mir auf, wie alle am Set sich bewusst abwenden, wenn Brad Pitt an ihnen vorbei geht. Hier am Set halten wir uns an seine erste Regel: Es gibt keinen Brad Pitt.

weiterlesen auf die-wucht.blogspot.com

To Serve and Protect

Ein Betriebssystem zusammen mit einem blindgewählten Browser und ohne zusätzlichen Schutz ist für Viren und Würmer so offen wie ein Scheunentor. Eine Firewall (Soft- oder Hardware) und ein Virenprogrammen gehören deswegen zur Grundausstattung. Leider ist dies oft nicht genug, denn es kann immer wieder passieren, dass ein Virenscanner trotz aktivem Schutz den Befall erst zu spät erkennt und dann bei der Beseitigung kläglich versagt. Deswegen macht es Sinn noch eine Anti-Spyware-Software auf dem neuesten Stand zu halten.

Hierfür eignen sich besonders »Ad-Aware« und »Spybot — Search and Destroy«. Ad-Aware hat in der neusten Freeware-Version sogar ein Virenscanner mit dabei. Was er taugt, weiß ich nicht, aber vielleicht ist er eine Alternative, wenn man eh nur ein kostenlosen Virescanner sein Eigen nennt. Da Ad-Aware bei mir in einer älteren Version mal den Dienst verweigerte, setzte ich zur Zeit nur auf Spybot. Eine Kombination aus beiden ist wahrscheinlich noch die beste Lösung.

ScreenshotNeben dem normalen Scannen und dem Immunisieren der installierten Browser hat Spybot noch mehr Werkzeuge im erweiterten Modus versteckt. Hier kann man eine verbesserte Prozessliste sehen, mit Pfadangabe und Hersteller. Auch ein schneller Zugriff auf den Systemstart ist hier möglich. Dort kann man sehen, was für Programme denn eigentlich wirklich nötig sind für ein sauberes System.  Aber Vorsicht »Nutzung auf eigene Gefahr«, ist das Motto des Programms, denn wenn man einfach wild rumklickt, kann man sich auch das System zerschießen. Die größte Sicherheitslücke ist immernoch der Mensch der vor dem Rechner sitzt.