15 Oktober 2011 — ZG-Ausflug

 

Am letzten sonnig-warmen Samstag wagte sich das ZG-Team auf eine Demonstration. Und wir konnten es kaum glauben, aber sie war sogar global. Wir schafften an dem Tag dann aber nur die Strecke Alex–Kanzleramt in Berlin. Hier nun ein paar Fotos, die wir trotz der vielen Beschäftigungen – also dem Demonstrieren – knipsen konnten (Wenn ein Bild vergrößert ist, könnt ihr euch durchklicken). Weiterlesen →

Bundeswehranzeigen

Deutschland verteidigt sich selbst seit gut 10 Jahren in Afghanistan. So langsam geht uns aber das Menschenmaterial aus. Die Bundeswehr braucht dringend frische Soldaten. Das Titanic-Magazin hat nun im Auftrag der Bundeswehr brandneue Anzeigen gestaltet, die man bequem als digitale Postkarten versenden kann. Noch heute verschicken oder gleich bei ihrer örtlichen Kaserne sich als Zeitsoldat verpflichten lassen!

Am Rande der Nacht (F 1983)

»Tchao Pantin«, Regie und Buch: Claude Berri; mit Coluche (Michel Colucci), Agnès Soral, Richard Anconina, Philippe Léotard

Es ist selten, dass ein deutscher Titel die Grundstimmung eines Filmes besser trifft als der Originaltitel. »Tchao Pantin!« heißt so viel wie: »Tschüss, Trottel!« Das klingt zwar rotziger als der deutsche Titel Am Rande der Nacht, trotzdem fängt der deutsche die Atmosphäre besser ein. Denn Atmosphäre ist bei diesem Film von Claude Berri aus dem Jahr 1983 alles, vielleicht sogar die heimliche Hauptdarstellerin. Gäbe es einen César für Atmosphäre, dann hätte Am Rande der Nacht 1984 nicht fünf, sondern sechs bekommen müssen. Weiterlesen →

Es hat sich ausgemarktet!

Feynsinn, Antiferengi, Klaus Baum und viele andere Blogs haben schon auf den weltweiten Aktions- und Protesttag am Samstag, den 15. Oktober hingewiesen. Nun möchte ich an dieser Stelle auch einige Worte dazu verlieren, zumal jthripper schon den Verdacht hegte, ob ich nun konservativ geworden wäre, weil ich noch nichts dazu geschrieben habe. Weiterlesen →

»Beseitigung von Obdachlosigkeit«

Der ehemalige Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat seine Doktorarbeit mit folgendem Titel verfasst: »Bürger ohne Obdach: zwischen Pflicht zur Unterkunft und Recht auf Wohnraum; Tradition und Perspektiven staatlicher Intervention zur Verhinderung und Beseitigung von Obdachlosigkeit«. Wie Plagipedi festhält, ist die Arbeit (seltsamerweise) vergriffen. Dennoch kann man kleine Einblicke erhaschen, die sehr aufschlußreich sind. Weiterlesen →

Wissen ist relativ VIII

Enzyklopädie des relativen WissensDie Enzyklopädie des relativen Wissens umfasst nun schon 31 Begriffe. Die zwei neuesten sind »Gewalt« und »Wahrnehmung«. Wir haben auch schon die nächsten zwei ausgewählt und zu einem Drittel auch geschrieben.
Alle Begriffe auf zeitgeistlos.de

Mal so am Rande: Stört es euch eigentlich, dass Ihr die Begriffe und viele andere Inhalte immer erst nach einem weiteren Klick lesen könnt? Also wollt ihr die neuen Begriffe gleich hier im Blog? Ich habe mal dazu eine Umfrage gestartet, könnt aber auch in den Kommentaren antworten. Weiterlesen →

I want to be happy

When I was 5 years old, my mom always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down »happy«. They told me I didn’t understand the assignment and I told them they didn’t understand life.

- John Lennon

Anmerkung: John Lennon wäre heute 71 Jahre alt geworden.

Igod ist tot

Der Übervater, der Held der Helden, der Rächer der Enterbten; kurz: Gott ist tot! Verbeugt euch, kniet nieder und bittet um Vergebung!

Der Kalifornier war der größte praktische Philosoph unserer Zeit.

- SpiegelOnline

Es ging Steve Jobs um die permanente Erneuerung des Lebens und des Denkens.

- FAZ

Der Mann war ein Pionier, Erfinder, ein Visionär.

- Süddeutsche

Jetzt ist der Religionsführer Jobs tot...

- Frankfurter Rundschau

Die Kritik an den unmenschlichen Produktionsbedingungen von Apple-Produkten in China, ist nur die Propaganda der Konkurrenten.

Es gibt kein Miteinander im Gegeneinander

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fahren seit einiger Zeit eine Kampagne für mehr Zivilcourage. Grund dürften die brutalen U- und S‑Bahn-Schläger sein, die bundesweit für Aufsehen gesorgt haben. Die BVG möchte ihren Fahrgästen bei »unsicheren Situationen« Verhaltenstipps geben, um für mehr Sicherheit zu sorgen:

- Sprechen Sie unsere Mitarbeiter an
— Nutzen Sie die Notrufsäulen
— Nutzen Sie die Sprechanlagen
— Ziehen Sie die Notbremse
— Wählen Sie 110
— Stellen Sie sich bitte als Zeuge zur Verfügung

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