Ein Toter, zwei Meinungen

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Als ich mit Bus und Bahn fuhr
wollte ich ein Auto haben

Als ich allein war
wollte ich eine Freundin haben

Als ich zur Miete wohnte
wollte ich ein Haus haben

Als ich erwerbslos war
wollte ich einen tollen Job haben

Als ich eine Playstation 2 hatte
wollte ich eine Playstation 3 haben

Als ich im Sterben lag
wollte ich das Leben haben

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Zehn Ereignisse, die uns 2013 erwarten!

  1. Im Herbst gibt es Bundestagswahlen. Deshalb werden uns wieder große soziale Wohltaten (und vieles andere) versprochen, die dann leider in den anschließenden Koalitionsverhandlungen nicht durchgesetzt werden konnten, so die öffentlichen Rechtfertigungen. Für den Bürger heißt es dann: »Pech gehabt! Aber trotzdem danke für Ihre Stimme!« Übrigens: Merkel wird zwar wieder Bundeskanzlerin werden, aber nicht das Land regieren. Das übernehmen auch weiterhin die im Hintergrund agierenden Banken und Konzerne. Wer das für eine pauschale Übertreibung oder gar für eine Verschwörungstheorie hält, der darf mir gerne 500 Milliarden Euro spenden. Weiterlesen →

Eine Neujahrsgeschichte: die Wahrheitsmacherin

Es war einmal eine junge Frau, die Lügen, Unrecht und Leid nicht ertragen konnte. Sie setzte sich stets für die Entrechteten, Schwachen und Armen ein. Wenn in ihrer Anwesenheit jemand aus eigenem Vorteil und zum Nachteil seiner Mitmenschen handelte, dann machte sie darauf aufmerksam. Sie setzte sich für eine ehrliche, faire und gerechte Welt ein, in der jede und jeder respektiert und geliebt werden sollte.

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Sechs Weihnachtswünsche

  1. RTL, RTL 2 und die BILD werden eingestellt.
  2. Politiker, Banker, Ökonomen und Spekulanten, welche die Wirtschaftskrise mit verursacht haben, werden radikal zur Verantwortung gezogen.
  3. Facebook bekommt nachträglich den BigBrotherAward für die Jahre 2004 bis 2012 überreicht.
  4. Alle Marketing- und PR-Agenturen gehen pleite. Werbung und Anzeigen werden von den Menschen endlich als profitorientierte Propaganda erkannt und verachtet. Infolgedessen werden tausende kommerzielle Plakate beschmiert und zerstört.
  5. Das sofortige Verbot und die Abschaffung aller Praktikas, Minijobs und Ein-Euro-Jobs und die gleichzeitige Einführung von ausschließlich existenzsichernden Arbeitsplätzen und einem bedingungslosen Grundeinkommen.
  6. Allen armenfeindlichen »Leistungsträgern« und »Arbeitgeber-Ökonomie-Experten« (Sinn, Hundt, Hüther etc.), werden sämtliche Bezüge und Gehälter gestrichen und sie müssen anschließend von 364 Euro im Monat leben.

Schöne Feiertage euch allen! :D

Warum wir keine Kinder kriegen...

Vor einigen Tagen ging es wieder durch die Presse: »Geburtenflaute in Deutschland. Seit 40 Jahren liegt die Geburtenrate bei konstant 1,4 Kindern pro Frau«. Als Grund wurde die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf genannt. Auch wenn das ein wichtiger Punkt ist, so ist das nicht die einzige Ursache. Warum wird der Geburtenrückgang eigentlich als ein Problem skandalisiert? Wollen deutsche Unternehmen nicht etwa gut ausgebildete Frauen ohne Kinder oder Kinderwunsch? Wollen viele Arbeitgeber nicht ehrgeizige Karriereristen, die flexibel, mobil und ungebunden sind? Und wollen Nachbarn, Mieter und Passanten nicht eine kinderfreie Lebenswelt, weil die kleinen »Gören« eh nur den ganzen Tag spielen und schreien würden?

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Personalfreisetzung

by epikur

Bald ist es soweit! Es dauert nicht mehr lange! Die massenhaften kreativen Freisetzungen sind in vollem Gange. Endlich haben viele Menschen wieder Zeit für ihre Hobbys, zum Spazieren gehen oder auch zum Lesen. Auch wenn sie vorerst weniger Geld haben und dann nach einem Jahr in die staatlich verordnete Armut (auch »Hartz 4« genannt) gedrückt werden. Schuld für die Entlassungen sind eine mangelnde Eigenverantwortung, keine vorhandene positive Lebenseinstellung, zuwenig individuelle Flexibilität und die schicksalhafte Krise, für die niemand verantwortlich ist. Im folgenden ein kleiner Auszug kommender Massenentlassungen.

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Schweigen ist Volk

»Sie verstehen, qualifiziert, das heißt im rechten Moment, freiwillig zu schweigen. […] Sobald Sie etwas zu sagen haben, geht es nur noch darum, möglichst raffiniert zu verschweigen, was Sie zu sagen hätten, wenn Sie wirklich etwas zu sagen hätten.«

-Michail Krausnick, »Die Sache Mensch«, Rowohlt Verlag, Hamburg 1985. S 7

Anmerkung: Wer Karriere machen will, muss lernen, anständig zu schweigen. Zu sagen, was man denkt und fühlt, das kann doch jeder! Betriebs‑, Geschäfts- und Betrugsgeheimnisse wahren, das Unternehmen durch ein Engagement im Betriebsrat oder der Gewerkschaft nicht in Verlegenheit bringen, und den Chef nicht mit der Wahrheit konfrontieren — das macht einen qualifizierten Mitarbeiter aus.