»Denn während die Rechte transnationaler Unternehmen durch zahlreiche Freihandels- und Investitionsschutzabkommen stetig ausgebaut und durch internationale Schiedsgerichte abgesichert werden, sind die Konzerne selbst nicht verpflichtet, die internationalen Menschenrechte zu achten.«
- Sarah Lincoln, »Das Regime der Konzerne«, Blätter, Ausgabe März 2014, S. 62
Anmerkung: Das Argument der Menschenrechte scheint nur noch ein rhetorisches Kampfmittel, im Dienste der eigenen Interessen zu sein. Regelmäßig werden hier die mangelnden Menschenrechte in China, Iran, Saudi-Arabien, Russland, Venezuela, in afrikanischen Ländern und so weiter angeprangert. Gleichzeitig nutzen global agierende Konzerne, die unsicheren Verhältnisse vor Ort gnadenlos aus, um ohne lästige Gewerkschaften und Arbeitsgerichte Profite einzufahren.
Die große Koalition will die Todesstrafe in Deutschland wieder einführen. Zunächst sollen Kinderschänder, Vergewaltiger und andere Sexualverbrecher davon betroffen sein. In Kooperation mit großen Unternehmen und den Massenmedien sollen diese Live übertragen werden, mit Public Viewing, Bier und Bratwürstchen. Zunächst werden den Verurteilten Nägel unter die Haut getrieben, sie müssen Schweinemist fressen und ihnen werden die Finger und Zehen abgehackt. Die Prozedur soll künftig mehrere Stunden dauern, bevor sie von einer ausgewählten Menge gesteinigt werden. Laut einer RTL- und BILD-Umfrage begrüßen 80 Prozent der Deutschen das neue Gesetz.
Viele Eltern in Deutschland setzen sich selbst, und besonders ihre Kinder, nicht nur wegen der beruflichen Zukunft unter Druck, sondern auch wegen 
