10 Aussagen von Menschenfreunden

  1. Arbeitslose, Rentner und Kranke sind sozial schwach und bildungsfern.
  2. Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber...
  3. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
  4. Kinder sind laut, nerven, kosten nur Geld und machen Dreck.
  5. Warum ehrenamtlich arbeiten? Ich krieg doch kein Geld dafür.
  6. Mich betrifft es nicht. Kann mir ja egal sein.
  7. Dicke Menschen sind häßlich.
  8. Mein(e) Freund(in) muss Arbeit haben und darf nicht arbeitslos sein.
  9. Bei der Bundeswehr lernen die Jungen endlich Disziplin, Ordnung und Anstand.
  10. Sozial ist, was Arbeit schafft.

Welche habe ich vergessen?

15 Gedanken zu “10 Aussagen von Menschenfreunden

  1. 10 a)
    x kann nicht
    durchgeführt
    eingeschränkt
    besteuert
    verboten
    und
    y kann nicht
    eingeführt
    verbessert
    menschlicher gestaltet
    erhöht

    usw.

    werden, weil das Arbeitsplätze GEFÄHRDEN würde.

  2. Ich bin 1€ Sklave bei einer »Beschäftigungsagentur«, und dort habe ich gestern mitbekommen wie ein potenzieller »Arbeitgeber« per E‐Mail wörtlich nachgefragt hat ob die Beschäftigungsagentur noch einen Maler im Bestand hat. Wörtlich stand da: Haben Sie vielleicht noch einen Maler im Bestand? So wie man fragt ob noch eine Schraube auf Lager ist. Das nenne ich mal Menschenverachtung.

  3. Ein´ hab´ ich noch, ein´ hab´ ich noch. :)

    »Experten haben festgestellt, dass ...«

    Und da ist mir noch gleich einer eingefallen:

    »Das ist sozial ausgewogen.«

  4. im handwerk und der chemie sehr beliebt:
    »Stell dich nicht so an, da haben wir früher unsere Hände drin gewaschen!«

  5. Fast habt Ihr’s vergessen, unter den allermenschenfreundlichsten Menschenfreunden hierzulande war in den vergangenen Monaten der ganz große Abräumer in den Charts:

    »Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!«

    Im Windschatten dieser pfiffigen Komposition lässt sich so allerlei menschenverachtender Dreck relativ unaufällig unters Volk jubeln.

    Von Null auf Eins, würde ich sagen. :)

  6. Human ist, ein soziales Leben im Gleichklang mit der Natur zu gewährleisten.

    sagte der Großwildjäger, und ließ die Kinder alleine im Wald zurück.

    Synonym: Was dich nicht umbringt, härtet dich ab.

  7. »...sagte der Großwildjäger, und ließ die Kinder alleine im Wald zurück.«

    Dazu passt die etwas vom eigentlichen Thema abschweifende Aussage von Menschenfreund Dominique Strauss‐Kahn, dem Chef des Internationalen Währungsfonds:

    »Wir müssen uns darauf gefasst machen, dass wir eine verlorene Generation haben — vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen und an den Rand der Gesellschaft gedrängt.«

    http://www.sueddeutsche.de/geld/krise-in-europa-die-verlorene-generation-1.1026151

  8. Ad 10., Alfred Hugenberg zitieren ist Volksverhetzung und grundgesetzwidrig. Demzufolge ein Fall für den Verfassungsschutz. Zumindest auf dem Papier und nach dem Eid den ich mal geleistet habe. Zum Glück wird die Geschichte schneller neugeschrieben als sie geschieht.

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