Die Bloggerin und »Kulturkritikerin« Anita Sarkeesian hat per crowdfunding die erkleckliche Menge von 160,000 $ eingesammelt um in einer Videoreihe weibliche Stereotypen in Videospielen zu analysieren. Anvisiert waren 6,000 $. Das sie nun mehr als das 26-fache zur Verfügung hat, hängt wohl auch mit dem Shitstorm zusammen, den Sie auf sich gezogen hat und damit auch der starken Polar- und Solidarisierung.
Ist Seximus in Spielen tatsächlich ein Problem? Wenn ja, ist dieses ausgeprägter als in anderen Medien? Zeigt eine solch emotionale Reaktion auf den Versuch einer Thematisierung, dass hier tatsächlich etwas schief läuft oder wirkt hier das Netz nicht nur für das Crowdfunding als Multiplikator? Weiterlesen

Ich hab die Schnauze voll von ehrenamtlicher Empörungsprosa, Nörgelrhetorik und Motzlyrik. Davon kann ich mir ja doch nichts kaufen! Mein Kühlschrank ist leer und mein Bankkonto steht im Dispo. Und da ich hier nicht anfangen werde, um Brotkrumen (flattr, Spenden etc.) zu betteln, wenn ich eine Torte haben kann, wird der ZG-Blog ab sofort kostenpflichtig. Die Umsonst-und-Lese-Mitnahme-Mentalität hat hiermit fertig. Die Umbenennung zu »Geldgeist-Blog« (GG-Blog) folgt in Kürze.
Wir sind ein hoffnungslos überschuldetes Land. Deshalb muss ab sofort radikal gespart werden. Ohne eine konsequente Sparpolitik werden wir unseren Kindern nur leere Sparschweine hinterlassen können. Zuerst sparen wir bei der Mitmenschlichkeit, der Empathie und dem Mitgefühl. Dies sind vielleicht noble Ziele, aber wir können sie uns nicht länger leisten. Um eine echte Sparkultur in Deutschland etablieren zu können, müssen wir vorübergehend Abstriche bei der Aufrichtigkeit, dem Anstand und der Wahrheit machen. Mit dem neuen Fiskalpakt müssen wir auch die Solidarität auf Sparflamme halten: gemeinsames Leid ist halbes Leid. Der Sparstrumpf sieht außerdem vor, die politische Verantwortung von Parteien, Abgeordneten und Banken ganz auszusetzen.