Der Top-Ökonom Hans-Werner Sinn sei stolz auf den demokratischen, rücksichtsvollen und solidarischen Geist, welche die neoliberale Wirtschaftsordnung hervorgebracht habe. Dies zeige sich vor allem in den Städten, wo Tausende Menschen, bei Großveranstaltungen, Grillfesten, Konzerten und an Silvester, ihren Müll auf die Straße werfen würden. Schließlich würden die Menschen dabei hauptsächlich an die so geschaffenen Arbeitsplätze in den örtlichen Straßenreinigungsbetrieben denken, so der Experte.
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hält Süchte und Abhängigkeiten für einen starken Wirtschaftsfaktor und plädiert für einen weniger gesellschaftlich abwertenden Umgang mit Ihnen. Schließlich würden Alkohol‑, Tabletten‑, Zigaretten- und Spielsüchtige als Dauerkonsumenten dem Wirtschaftsstandort Deutschland einen großen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Ganz im Gegenteil müsse die Bundesregierung dafür Sorge tragen, mehr Kunden zu Süchtigen zu machen, so das Institut in einer internen Mitteilung.
Die Bundesregierung und das Bildungsministerium wollen im nächsten Jahr das »marktkonforme Studium« einführen. Im Rahmen des neuen Gesetzes werden alle geisteswissenschaftliche Fächer, wie beispielsweise Afrikanistik, Philosophie oder Kunstgeschichte bundesweit komplett abgeschafft. Zukünftig dürfen sich Studierende dann von maximal drei Fächern, die vom Arbeitgeberverband vorgegeben werden, eines für ihren Studiengang aussuchen.
Die große Koalition will die Todesstrafe in Deutschland wieder einführen. Zunächst sollen Kinderschänder, Vergewaltiger und andere Sexualverbrecher davon betroffen sein. In Kooperation mit großen Unternehmen und den Massenmedien sollen diese Live übertragen werden, mit Public Viewing, Bier und Bratwürstchen. Zunächst werden den Verurteilten Nägel unter die Haut getrieben, sie müssen Schweinemist fressen und ihnen werden die Finger und Zehen abgehackt. Die Prozedur soll künftig mehrere Stunden dauern, bevor sie von einer ausgewählten Menge gesteinigt werden. Laut einer RTL- und BILD-Umfrage begrüßen 80 Prozent der Deutschen das neue Gesetz.