Der Abenteuerfilm »into the wild« aus dem Jahre 2007 von Sean Penn handelt von einem Aussteiger. Chris hat gerade sein Studium hinter sich, will sich aber nun nicht in die ihm zugewiesene Rolle fügen, sondern um die Welt reisen und am Ende ein einsames Leben in Alaska führen. Er widersetzt sich der Maschinerie von Lohnarbeit, Konsum und funktionellem Status-Denken. In einer Szene sitzt er mit seinen Eltern in einem Restaurant und sie möchten ihm für sein bestandenes Studium ein neues Auto schenken. Im folgenden nun diesen kurzen Dialog. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Medien
Nicht vergessen... abschalten: mieten, kaufen, übergeben
Bisher dachte ich immer Immobilienmakler (speziell von Luxusimmobilien) werden so gut bezahlt, weil ihre Provision Schmerzensgeld beeinhaltet, für die seelische Grausamkeit die sie durch die unreife Kundschaft erleiden. Außerdem war ich bisher der Meinung, dass der Unterhaltungswert beim Beobachten eines Maklers wie er seinen Kunden in den Allerwertesten kriecht nur von dem Spektaktel einem Grashalm in Echtzeit beim Wachsen zuzusehen geschlagen werden kann.
Links VII
- Drei Tron Legacy Wallpaper via springfieldpunx
- Die Lost Charaktere im Simpsonstyle via matthewrex.com
(verkürzt die Wartezeit auf die finale Staffel)
Filmtip: Brotherhood
Der südkoreanische Antikriegsfilm von Je-gyu Kang aus dem Jahre 2004 erzählt die Geschichte zweier Brüder die in den Koreakrieg von 1950–1953 zwangsrekrutiert werden. Während sie anfangs beide für Südkorea in den Krieg ziehen, verändert der Krieg ihre Einstellung und sie stehen sich bald als Feinde gegenüber. Dieser häufig vergessene und filmisch selten thematisierte Krieg kostete mehreren Millionen Menschen das Leben. Die US-Airforce warfen mehr als 450.000 Tonnen an Bomben über Nordkorea ab — ein vielfaches mehr als in Vietnam. Er galt als Stellvertreter-Krieg im »Kalten Krieg«, da die USA und China sich beteiligten. Der Film ist überraschenderweise sehr aufwendig produziert und inszeniert und kann mit US-Produktionen locker mithalten. Wer sich bei »Saving Private Ryan« übergeben musste, sollte sich diesen Film besser nicht ansehen. Er zeigt den Krieg in seiner radikal-häßlichen Weise und ist streckenweise sehr brutal. Gelungen ist auch die Darstellung des zunehmenden Hasses auf beiden Seiten. Der Film schafft es, für keine Seite Partei zu ergreifen, da Kriegsverbrechen beider Fraktionen schonungslos gezeigt werden. Es ist ein harter, brutaler, aber auch sehr ergreifender Film. Empfehlenswert!
Nicht vergessen... abschalten: »Jerry Bruckheimer«
Nachdem Jerry Bruckheimer mit Kinofilmen ordentlich Geld verdient hat, macht er es nun auch schon länger mit TV-Serien. Dazu zählen die CSI-Varianten (Las Vegas, New York und Miami), Without a Trace, Colde Case, E‑Ring, usw. Nicht zu verwechseln mit Navy CIS, die von Donald Bellisario ist und als Nachfolgeserie von J.A.G. gilt. Auch nicht zu verwechseln mit Criminal Minds, die von einem gewissen Jeff Davis ist, der aber sonst noch nichts in der Richtung gemacht hat. Und rein gar nichts hat die Serie Criminal Intent mit all den anderen zu tun. Die wurde von Dick Wolf erschaffen, der wie Bruckheimer diverse Varianten von Law&Order verkauft. Weiterlesen
Filmtip: »the Wrestler«
Der neueste Streich vom Ausnahme-Regisseur Darren Aronofsky (auch »the Fountain« ist von ihm) ist ein Film, der tief bewegt. Randy »The Ram« Robinson war in den 80ern ein großer Wrestling-Star, ist aber nun in die Jahre gekommen. Auch privat läuft nicht alles zum besten. Seine Tochter will nichts mehr von ihm wissen und mit Frauen hat er auch nicht allzu viel Glück. Randy ist sehr einsam und vom Leben sowie von den Drogen, die der Wrestling-Sport mit sich bringt, tief gezeichnet. Weiterlesen
Bundestagswahl: Geht ’s schon los?
Irgendetwas im aktuellen Stadtbild ist anders als sonst. Ich glaube, irgendwer will, dass ich etwas ganz bestimmtes mache. Ich komme nur nicht darauf, was das sein kann... Naja, egal. Hauptsache es fällt mir vor dem 27. September wieder ein.
Dann fand ich aber im Fontblog eine Beitrag zu den aktuellen CDU-Plakaten (sehr interessant). In den Kommentaren dann ein Link, wo alle Claims der Parteien angerissen werden (auch sehr interessant). Und weiter unten kam dann noch ein Link zu einem Fotostream von Flickr: CDU Remix 09 (sehr lustig). Da ist für jeden etwas dabei.
Nachtrag: Und dann noch aus dem DesignTagebuch gefischt: Besprechung der Wahlplakate aller Parteien auf www.homopoliticus.de
Nicht vergessen... abschalten: »Dokusozialsoaps« oder so ähnlich?
Irgendwann einmal wurden klare Genredefinitionen bei Filmen und Fernsehformaten gesprengt und da der Bedarf für eine Kategorisierung weiterhin bestand wurden diverse Subgenres geboren. So oder so ähnlich stelle ich mir das zumindest vor.
Die Dokumentation ist ihrem Namen nach ein Format welches authentische Verhältnisse darstellt und sie möglichst wenig beeinflusst. Eines Tages kam aber vermutlich jemand zu der Erkenntnis, entsprechend der Heisenbergschen Unschärferelation, dass der Beobachter immer Einfluß hat auf das zu beobachtende Objekt und somit diese künstlich auferlegte Zurückhaltung abzulegen sei.
Buch: »Krankheit als Weg«
Das gleichnamige Buch aus dem Jahre 1983 hat mich in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken gebracht. Dahlke und Dethlefsen vertreten in ihrem Buch die radikale These, dass jede Krankheit einen seelischen bzw. psychischen Ursprung hat. Auch wenn ich dieser Behauptung nicht immer zustimmen kann (ich könnte z.B. von einem Auto überfahren werden oder mein Flugzeug stürzt ab), so eröffnet es doch neue Sichtweisen. Weiterlesen
Nicht vergessen... abschalten: Giulia in Love

Pro Sieben macht es einem wirklich leicht diese Rubrik zu eröffnen. Nach den Highlights »Das Model und der Freak« oder »The Swan« kommt jetzt »Giulia in Love?!« Nach dem MTV dieses Showformat rauf und runter mit Rockstars, Be-Sexuellen und Zwillingen sendet, füllt Pro7 sein Sommerloch nun auch mit so einer Sendung (Es gibt wohl ein Namen für dieses Format). Weiterlesen


