Ziegenjournalismus (3): Kriegspropaganda

Haben Journalisten den Mut, die Hand zu kritisieren, die sie füttert?

Inwiefern die bürgerlichen Massen‐ und Leitmedien überhaupt ein intrinsisches Interesse an Objektivität, Sachlichkeit, Menschenrechte und der Suche nach der Wahrheit haben, erkennt man spätestens bei der Kriegsberichterstattung. Werden hier beide Seiten des Konflkts möglichst wertneutral beschrieben? Wird zur Diplomatie und zum Frieden aufgerufen oder für den Krieg getrommelt? Werden Meldungen und Informationen doppelt und dreifach geprüft oder einfach übernommen, weil sie in das eigene ideologische Narrativ passen? Wie viele Quellen, Kriegsreporter und Informanten gibt es? Werden diese dem Leser transparent gemacht, sind sie womöglich selbst in den Konflikt involviert oder eher ideologisch voreingenommen? Weiterlesen