Zur Politikverdrossenheit
»Wer will, dass die Welt so bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt»
- Erich Fried (auch bei ZG)
Tags: Erich Fried, Politikverdrossenheit
»Wer will, dass die Welt so bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt»
- Erich Fried (auch bei ZG)
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03. November 2009 um 10:39
Wir haben in Deutschland und auch in der Welt keine Politikverdrossenheit — wir haben eine Parteien– und Politikerverdrossenheit.
Menschen interessieren sich für Politik und würden auch gern sich selbst einbringen. Nur ist das auf Grund der aktuellen Konstellationen sehr schwierig, denn der Weg in einer Partei ist lang und steinig.
Und gerade hier kann das Internet wegweisend sein. Wir können damit neue Formen der Demokratie probieren. Allein die Gegenöffentlichkeit, die hier aufgebaut wird (zeitgeistlos, nachdenkseiten, spiegelfechter, etc.) , sorgt für ein — wenn auch langsames — Umdenken, zumindest aber für ein Nachdenken. Daher müssen wir auch weiter viele kleine Schritte an vielen kleinen Orten tun.
08. November 2009 um 16:37
Die Möglichkeiten des Internets zu nutzen, können aber nur ein kleiner Baustein sein, um aus der Spirale der Verdrossenheit herauszukommen. Auch am System selbst muss nachgebessert werden.
Ich plädiere hier außerdem für
- mehr direkte Demokratie,
– mehr Personalisierung,
– mehr Macht den NGOs,
– mehr Infotainment in den Medien,
– und mehr Orientierung durch Kommentar.
Ausführlich unter http://www.politiklust.de