Schluss mit Motzeritis!

Ab heute ist Schluss mit motzen, jammern, heulen, klagen, kritisieren, nörgeln und hinterfragen. Ab heute wird positiv gedacht! Das Leben ist schön und toll! Ich bin jedenfalls nur noch gut drauf, seitdem ich nach meinen Glück-Regeln lebe. Und da ich als total überfröhlicher Mensch euch gerne daran teilhaben lassen will, gibt es hier und heute exklusive Tips und Ratschläge zum glücklich werden. Vergesst Eckhart von Hirschhausen und die anderen Pseudo-Ratgeber! Mit den ZG-Glück-Regeln wirst Du lächeln bis zum jüngsten Tag! Weiterlesen

Bewerbungsanalphabeten

In der vermeintlich linksbürgerlichen Süddeutschen Zeitung gibt es einen Artikel vom 28. Oktober 2010 mit Tips und Ratschlägen für das Bewerbungsschreiben und das Vorstellungsgespräch. Mithilfe von Bewerbungstrainern, wird den jobhungrigen Bewerbungsanalphabeten nahe gelegt, dass die Chance, eine sozialversicherungspflichtige Lohnarbeit zu erhalten, einzig und allein vom richtigen Verhalten der Bewerber abhängt. Beziehungen, sozialer Status, Glück und Aussehen spielen dabei natürlich eine untergeordnete Rolle. Folgendes sollte, laut dem lustig-lustig geschriebenem SZ-Bewerbungsknigge beachtet werden (mit bissigen Kommentaren von mir): Weiterlesen

Wer rettet die Berliner S‑Bahn?

Nachdem die Berliner S‑Bahn ab dem 3. Januar 2011 ihren Notfahrplan zu einem Super-Notfahrplan umgestaltet hat (was soviel bedeutet wie: ab jetzt fährt noch viel weniger als vorher!) hat sie endlich Konsequenzen aus dem Chaos gezogen: pünktlich zum Jahresbeginn hat die Berliner BVG samt S‑Bahn die Fahrpreise erhöht! Schließlich bedeuten weniger Züge und höhere Wartezeiten, mehr Service für die Fahrgäste: sie müssen sich nicht in vollen Bahnen drängen, sondern  können gemütlich auf den Bahnhöfen frieren! Da es aber immer noch Schwarzseher, Nörgler und Pessimisten da draußen gibt, muss ein S‑Bahn-Retter her! Wer könnte dieser Aufgabe gewachsen sein?

Verschenken Sie zu Weihnachten ein NeuHartzTier!

Statt Schwerter zu Pflugscharen, heisst es jetzt: Arbeitslose zu Haustiere! Langzeitarbeitslose können sich fortan auf Hunde, Katzen, Hamster und Aquariumsfische umschulen lassen. Absurde Idee, meinen Sie? Mitnichten! Das Konzept hat viele Vorteile für Erwerbslose und den Staat! Hartzis bekommen Nahrung, Obdach, Liebe und Aufmerksamkeit und der Staat spart Millionen. Weiterlesen

Bild-Leser beschimpfen Titanic-Redakteure

Im Jahre 2000 manipulierten Titanic-Redakteure durch eine Fax- und Bestechungsaktion die Entscheidung des Weltfussballverbandes zum Austragungsort der Fussballweltmeisterschaft im Jahre 2006. Die BILD rief daraufhin ihre Leser auf, bei der Titanic-Redakton anzurufen und sich zu beschweren. Die Titanic wiederum hat damals alle Anrufe aufgenommen und auf eine CD gebrannt. Auf youtube habe ich zwei Teile nun auch gefunden. Sehr amüsant.


10 Aussagen von Menschenfreunden

  1. Arbeitslose, Rentner und Kranke sind sozial schwach und bildungsfern.
  2. Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber...
  3. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.
  4. Kinder sind laut, nerven, kosten nur Geld und machen Dreck.
  5. Warum ehrenamtlich arbeiten? Ich krieg doch kein Geld dafür.
  6. Mich betrifft es nicht. Kann mir ja egal sein.
  7. Dicke Menschen sind häßlich.
  8. Mein(e) Freund(in) muss Arbeit haben und darf nicht arbeitslos sein.
  9. Bei der Bundeswehr lernen die Jungen endlich Disziplin, Ordnung und Anstand.
  10. Sozial ist, was Arbeit schafft.

Welche habe ich vergessen?

Döner sind integrationswillig

Im Gegensatz zu Currywürsten (Berlin), Rostbratwürsten (Thüringen) und Weißwürsten (Bayern), hat sich der Döner überregional in die deutsche Leitkultur integriert. Alle Würste sollten sich daran ein Beispiel nehmen.

Etwa 65000 Menschen arbeiten in Deutschland an 15000 Dönerbuden und in 200 Produktionsstätten für Dönerfleisch. Das Döner-Geschäft erreicht pro Jahr einen Umsatz von etwa 2,5 Milliarden Euro.

- Deutsche Welle vom 13. April 2010