Deutschland verteidigt sich selbst seit gut 10 Jahren in Afghanistan. So langsam geht uns aber das Menschenmaterial aus. Die Bundeswehr braucht dringend frische Soldaten. Das Titanic-Magazin hat nun im Auftrag der Bundeswehr brandneue Anzeigen gestaltet, die man bequem als digitale Postkarten versenden kann. Noch heute verschicken oder gleich bei ihrer örtlichen Kaserne sich als Zeitsoldat verpflichten lassen!
Archiv der Kategorie: Satire
Sozial ist, was tötet!
Führende Ökonomen und Wissenschaftler bescheinigen der deutschen Wirtschaft eine neue jahrelange Krise. Hunderttausende Arbeitsplätze würden abgebaut werden und Massenentlassungen könnten nicht verhindert werden. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung sowie die Wirtschaftsprofessoren Dieter Hundi und Hans-Werner Unsinn haben jedoch einen innovativen Lösungsvorschlag!
Bestattungsunternehmen seien die Branche der Zukunft! Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und der Anstieg des BIP´s seien hier zu erwarten. Damit Sargmacher und Totengräber jedoch mehr Kundschaft, d.h. mehr Umsatz machen können, müsse zahlreich und recht schnell gestorben werden. Ärzte, Krankenhäuser und die Medizin im Allgemeinen sollten sich endlich ihrer Verantwortung bewusst werden und die Menschen nicht vom Sterben abhalten! Konkrete Pläne und Vorschläge zur Umsetzung der Tod-Agenda nannten Unsinn und Hundi nicht. Die Kreativität der Regierung sei hier gefragt, meinten die Experten.
Gaddafi verkleidet?
Der Ölhitler ist nicht zu finden. Er hält sich weder in einem Erdloch, noch im Führerbunker auf. Die CIA geht stark davon aus, dass sich der Unrasierte getarnt hat. Unabhängige Zeugen haben berichtet, dass der Irre ständig seine Kleidung wechselt. Könnte er vielleicht so aussehen?

Die perfekte Absage
Der Markt ist voll mit Bewerbungstrainern, Job-Coachern und Vorstellungsgespräch-Konditionierern, die dem Jobhungrigen erklären wollen, wie man sich am besten verkauft und präsentiert. Weshalb mit den Losern Geld verdienen? Wir, von der HastaLaVista GmbH widmen uns den Gewinnern: den Arbeitgebern, den Unternehmern, den Personalern. Wollten Sie schon immer wissen, wie man am besten eine Absage schreibt? Wie man sie vermeintlich individuell, direkt und doch massenkompatibel formuliert? Wir geben Ihnen Satzbausteine und Phrasen zur Hand. Außerdem geben wir Ihnen Tips und Tricks, wie man aus den überflüssigen Bewerbern Profit schlagen kann. Weiterlesen
Neidisch!
Ich kann es nicht länger leugnen: ich bin neidisch! Ich muss mich heute mal ernsthaft reflektieren und komme zu dem Ergebnis, dass meine Intention zu schreiben, zu kritisieren und zu klagen, nur meinem Neidgedanken entspringt! Denn ich bin ein armer, nutzloser Tropf und möchte doch so gerne wie alle anderen sein! Akzeptiert sein, mich gebraucht fühlen, anerkannt sein! Ich möchte mehr Geld haben, ein schönes, teures Auto, einen Garten, den neuesten Plasmabildschirm, ein iphone und tolle neue Klamotten. Aber ich kann mir das alles nicht leisten, denn ich bin überflüssiger Ballast.
Ich schimpfe, meckere und nörgele nur auf »die da oben«, weil ich auch so gerne wie sie sein möchte. Ich will auch das alles haben, was sie haben. Ich möchte meine Prinzipien, Träume und Ideale für Geld verkaufen. Meinen Charakter durch Materialismus verderben lassen. Ich möchte kriminelle Energie und rücksichstlosen Eigennutz als Naturzustand des Menschen betrachten können. Ich möchte Lohnarbeit als Sinn des Lebens verstehen und daran glauben, dass der unterwürfige Mensch, der bessere Mensch ist. Ich möchte keine Zeit mehr für Freunde, Familie und Hobbys haben, weil ich soviel arbeiten muss. Ich möchte wichtig sein. Ich will das alles, aber ich kann nicht. Ich schaffe es einfach nicht, denn ich bin ein Modernisierungsverlierer.
Ich bin neidisch, denn ich will auch haben!
SPD Flyer

In Berlin sind am 18. September Abgeordnetenhauswahlen. Der Wahlkampf hat schon längst begonnen. Wie immer wird wieder gelabert, gelogen und geheuchelt was das Zeug hält. Vor einigen Tagen hatte ich einen Flyer der SPD in meinem Briefkasten. Er war leider kodiert und in einer Geheimsprache geschrieben, die ich nicht lesen wollte konnte. Nach langer Arbeit, ist es mir nun gelungen den Flyer ins Deutsche zu übersetzen. Zunächst aber das Original: Weiterlesen
Original chilenisches Berliner Szenewasser
Letzten Freitag war die Spaß-Rubrik »Nichtlesen« von Michael Bukowski wieder sehr erheiternd. :lol:
(...) Der Produkt-Kern von Wasser liegt letztlich in seiner Wasserheit, analysierte man in der Agentur. Sprich: Die »Nassness« von Wasser ist der Core-Benefit des Produkts. Konsequent leitete das Kreativteam auch die Namensgebung für die neue Kreation ab. Die Marke heißt »Wasser« und wird in den drei gleich schmeckenden Geschmacksrichtungen »Wasser nass«, »Wasser flüssig« und »Wasser überflüssig« angeboten. (...)
Verschandelung der Landschaft
Unglaublich, aber wahr: Windkrafträder verschandeln (zu deutsch: missgestalten) die Landschaft. Die Bundesregierung hat angeblich vor, ganz Deutschland mit Windkrafträdern zuzuscheissen. Das investigative, voller knallharter Recherchen und objektivem Journalismus glänzende SpiegelOnline-Magazin, hat völlig Recht, wenn es in einem Artikel vom 12. April 2011 vor der »häßlichen neuen Öko-Welt« warnt. Auf den Autobahnen wird man statt der spannenden Straße nur noch Windkrafträder sehen, Frisuren werden vor lauter Wind nicht mehr richtig sitzen, Schulhöfe, Freizeitparks, Zoos, Schwimmbäder, ja sogar die Sauna um die Ecke soll ein Windrad installieren. Wo soll das alles nur hinführen? Soll bald jeder seine eigene Windmühle im Garten haben, damit der Kühlschrank und DSDS im Fernsehen noch laufen können? Und wer darf das alles wieder bezahlen? Da wünsch ich mir doch lieber wieder die Atomenergie her. Die verschandelt nicht nur die Landschaft, sondern auch die überflüssigen Menschen. Wie der Gesundheitsreport über die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl belegt.
Systemische Schizophrenie
Lohnarbeitverschenker: Guten Tag, Herr X! Schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.
Lohnarbeiter: Vielen Dank, Herr Z .
Lohnarbeitverschenker: Nun, Herr X, erzählen Sie uns doch mal bitte, wie Sie auf unsere Firma gekommen sind?
Lohnarbeiter: Durch eine Stellenanzeige.
Lohnarbeitverschenker: Interessant. Und welche Motivation haben Sie in unserer Firma zu arbeiten?
Lohnarbeiter: Es wird bezahlt und ich brauche Geld, um Miete, Strom, Nahrung usw. bezahlen zu können. Ihre Firma interessiert mich, entschuldigen Sie, ehrlich gesagt nicht. Weiterlesen
Nackt!
Ich muss mal abschalten. Das Leben genießen. Ausruhen. Neue Kraft schöpfen. Unter Menschen gehen. Also ab in die Disco. Und zwar nackt!