Sozialtechniken (6)

(Laser Lurch / CC BY-NC-ND 4.0)

Wie bringt man eine ganze Bevölkerung auf Linie? Wie versetzt man sie in Angst und Schrecken, so dass sie leichter zu steuern und zu manipulieren ist? Wie verhindert und bekämpft man effektiv die Opposition und den Widerstand? Wie bringt man die Mehrheit dazu, das zu glauben und das zu denken, was die Herrschenden als wahr und richtig erachten? Um das zu bewerkstelligen, gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von sehr erfolgreichen Sozialtechniken.

Die Vernichtung der sozio-ökonomischen und sozialen Existenz, kann zur Absicherung von Besitz‑, Macht- und Herrschaftsverhältnissen, langfristig betrachtet, sogar viel effektiver sein als ein offensichtliches Terrorregime, dass zugleich größeren Widerstand in der Bevölkerung erzeugt. Einige Manipulations- und Sozialtechniken, die seit rund 5 Jahren von den »demokratischen Parteien« in Deutschland, sehr ausgiebig verwendet werden, will ich heute vorstellen.


Haltung. Gesinnung. Distanzierungszwang.
Wenn Menschen, Gruppen, Organisationen, Medien oder Parteien, als ideologisch nicht-konform etikettiert und markiert, ja als »böse«, »schlecht« oder gar als »Feinde der Demokratie« tituliert werden, wertet man sie ab und grenzt sie aus. Hierbei findet eine ständige Überprüfung von Gesinnung und Haltung statt. Menschen sollen sich öffentlich zu den vorgegebenen »Werten« bekennen und sich gleichzeitig von den »Anderen« distanzieren. Wer das verweigert, macht sich schon verdächtig.

Selbst die Altmedien und der ÖRR haben unlängst zugegeben, dass sie »Haltungsjournalismus« betreiben. Sie haben sich größtenteils von Sachlichkeit, Neutralität, Fairness, Objektivität, Wahrhaftigkeit und Ausgewogenheit verabschiedet. Vielmehr sehen sie sich als Aktivisten für »die Sache des Guten«: Für Klimaschutz, Demokratie und Diversität. Für was auch sonst. Das Problem hierbei ist, dass alles ausgeblendet und so verzerrt wird, damit es zur eigenen Haltung und Gesinnung passt.

  • »Person XY hat Dein Video geteilt, willst Du Dich nicht davon distanzieren?«
  • »Person XY hat Dir ein Like und ein Kommentar hinterlassen, willst Du Dich nicht davon distanzieren?«
  • »Person XY hat die gleichen Aussagen zum Thema getätigt, willst Du Dich nicht davon distanzieren?«

Sobald Argumente, Analysen und Aussagen getätigt oder sich mit Menschen oder Medien getroffen wurde, die zuvor als politisch unkorrekt markiert wurden — herrscht ein Distanzierungszwang vor. Hier wird, via Kontaktschuld-Methode, jeder automatisch zum Feindlager gezählt, der sich nicht ausreichend und explizit von diesem »distanziert« hat. Schließlich sei automatisch »jeder gegen uns, der nicht für uns ist.« Mit »Demokratie« und »Rechtsstaat« hat das leider nicht mehr viel zu tun.


Nachdem beispielsweise die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) auf einem CDU-Parteifest anwesend war, bei dem auch der NIUS-Finanzier Frank Gotthardt sprach, wurde zunächst die Kontaktschuld-Keule der etablierten Medien gezückt:

»Klöckner spricht auf Firmengelände von Nius-Finanzier Gotthardt. Wertschätzung für Nius-Finanzier Gotthardt?«

- tagesschau.de vom 16. August 2025

Als es Frau Klöckner dann noch wagte, NIUS und TAZ als zwei Seiten der Medienberichterstattung zu vergleichen, forderte die Chefin der Linken-Bundestagsfraktion, Heidi Reichinnek, sofort den Rücktritt von Julia Klöckner:

»Wenn ihr das Hofieren von Rechten wichtiger ist als ihr Amt entsprechend auszufüllen, dann soll sie es doch bitte abgeben.«

- Heidi Reichinnek. Tagesspiegel.de vom 19. August 2025



Projektion. Gaslighting. Nudging.
Als »Projektion« bezeichnet man das eher unbewusste Spiegeln des eigenen Verhaltens auf ein Gegenüber. Man wirft dem Anderen permanent das vor, was man selbst ständig macht. Beispielsweise wirft die linkswoke Identitätsbubble der AfD ständig vor, sie würde »Menschengruppen hassen«. Dabei macht sie selbst keinerlei Hehl aus ihrer tiefen Verachtung und ihrem Hass gegenüber rechten Ideen: »Ganz Berlin hasst die AfD« oder »Fuck AfD«. Das man Hass nicht mit Hass bekämpfen kann, sollte eigentlich eine Binse sein.

Besonders in der C‑Zeit, aber auch seit dem Ukraine-Konflikt, wurde und wird in Politik und Medien vielfach »Gaslighting« betrieben. Die psychologische Kriegsführung wird mit gezielter Desinformation, mit sich widersprechenden Aussagen und mit Realitätsverweigerung betrieben. Manipulation und emotionale Gewalt sollen das rationale Denken und die Logik zerstören. Menschen werden gezielt in Angst und Panik versetzt (»das Killervirus«, »Der Putin-Hitler«, »die Klima-Apokalypse« etc.), um eine »Folgebereitschaft« für staatliche Maßnahmen herzustellen.

Beim »Nudging« handelt es sich um eine Form von sozialer Kontrolle. Durch Anreiz‑, Sanktions- und Belohnungssysteme, sollen die Menschen in eine gewünschte Richtung »geschubst« werden. Möglichst so, dass sie selbst davon überzeugt sind, eine »freie Entscheidung« getroffen zu haben. In der C‑Zeit wurde das ausgiebig verwendet. Beispielsweise durch das »Bratwurst-Impfen« oder »2G«. Mögliche Alternativen werden nicht abgeschafft, sondern nur immer unbequemer gemacht, wie beispielsweise das Bezahlen mit Bargeld (Bargeld-Obergrenzen, weniger Geldautomaten, volle Bargeld-Kassen etc.).



»Programme, Leitlinien, Versprechen, Budgets, Aktivitäten und handelnde Personen müssen ebenso sorgfältig ausgewählt und eingesetzt werden wie beim Big Business, wenn man die Massen in seinem Sinne bewegen möchte«

- Edward Bernays. »Propaganda«. Orange Press. Berlin 2013. S. 86


Sozialtechniken (1)
Sozialtechniken (2)
Sozialtechniken (3)
Sozialtechniken (4)
Sozialtechniken (5)

Ein Gedanke zu „Sozialtechniken (6)

  1. Zerstöre alle bisherigen Ordnungen, das schafft Chaos, um die Menschen aufzuhetzen, und präsentiere dann eine Lösung für das Chaos unter dem Deckmantel „des Guten™“. Alle westlichen „Eliten“ folgen dieser Formel wie ein bestens dressierter Hund.

    Denn sie sind das erste faschistisch-totalitäre Unterdrückungs-Regime in der gesamten Menschheitsgeschichte, das auf der Seite „des Guten™“ steht. ...Späßle g’macht...

    Die fühlen sich alle wie Major Tom: „völlig losgelöst…“

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