Die innere Ausgangssperre

Es gibt keine Spaltung!
Es gibt kein Wortbruch!
Es gibt keine Repression!
Es gibt keine Impfschäden!
Es gibt keine (privatisierte) Zensur!
Es gibt keine mediale Gleichschaltung!
Es gibt kein Versagen des Rechtsstaates!
Es gibt keine Sprache der Menschenverachtung!
Es gab keine Hetze gegen ungeimpfte Menschen!


Kafkaesker Sozialkonstruktivismus
Und jetzt alle zusammen: »Es gibt keine...!«. Wenn wir das alle immer und immer und immer wieder sagen und nur oft genug wiederholen, dann stimmt das auch. Ja. Wirklich. Probiert es aus. Jeden Morgen und jeden Abend: »Es gibt keine...!« Es funktioniert. Ehrlich.

»Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten -, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.«

- George Orwell. »1984«

Jeder hat das Recht, die richtige Meinung frei zu äussern! Alle Anderen müssen eben mit Konsequenzen rechnen. So geht unsere Demokratie.


»Wissenschaft« und »Impfung«

1.) Wer sich impfen läßt, infiziert sich nicht...

2.) Wer sich impfen läßt, infiziert sich zwar, steckt aber niemanden an...

3.) Wer sich impfen läßt, infiziert sich zwar, steckt andere an, erkrankt aber nicht...

4.) Wer sich impfen läßt, infiziert sich zwar, steckt andere an, erkrankt, hat aber keinen schweren Verlauf...



Nebelkerzen und Scheingefechte
Die Verantwortlichkeiten für die sozialen und die ökonomischen Verwerfungen werden verschwiegen, stattdessen gibt es allerorten den Kampf gegen rechts.

Der Kapitalismus mit all seinen Auswüchsen wird nicht mehr thematisiert, sondern nur noch der Kampf gegen rechts.

Die Lebensbedingungen der Menschen werden nicht verbessert, sondern nur der Kampf gegen rechts.

Die Linken kämpfen nicht mehr gegen die Reichen, die Mächtigen und die Eliten, sondern nur noch gegen rechts.

Dabei kommt der Totalitarismus, der die Gesellschaft und die Demokratie zersetzt, nicht von rechts, sondern von oben. Der Extremismus kommt nicht von den politischen Rändern, sondern von der Mitte der Gesellschaft.


Kritik ist Hass

Einfalt ist Vielfalt
6 gegen 1 ist Diskurs
Einordnung ist Selbstdenken
Denunziation ist Meldestelle
Aufklärung ist eine Hetzkampagne
Unschuldsvermutung ist Täterschutz
Machtkritik ist eine Verschwörungserzählung


Ihr habt die grenzenlose Freiheit, das zu sagen und das zu denken, was Regierung und Tagesschau euch vorgeben. Was wollt Ihr denn noch?


Geschwätz von gestern

33 Gedanken zu „Die innere Ausgangssperre

  1. »Jeder hat das Recht, die richtige Meinung frei zu äussern! Alle Anderen müssen eben mit Konsequenzen rechnen. So geht unsere Demokratie.«

    Und, wie macht sich das bei Ihnen so bemerkbar?

  2. Nun ja, die erste Stufe der Konsequenzen sind die angepassten NPCs, die selbst nirgendwo bei den Herrschenden anecken und dann den Vorwurf von eingeschränkter Meinungsfreiheit mit herausfordenden Fragen relativieren wollen.

    Das hat der Blog hier schon mal erreicht.

    Für ernsthaftere Konsequenzen müßte der Blog eine größere Reichweite haben.

    Weitere Beispiele für solche NPC-Fragen:
    »Ach, und du hast wohl Medizin studiert?«
    »Ach, und du hast wohl Physik studiert?«
    »Ach, und du hast wohl Journalistik studiert?«
    »Ach, und du hast wohl Geschichte studiert?«
    »Ach, und du hast wohl Jura studiert?«

  3. @Holger

    Rührend, wie verlässlich der pawlowsche Reflex hier funktioniert.

    Kaum piekst man ein wenig in die traute Runde, springt auch schon der rhetorische Bodyguard herbei, um die Gemeinde vor der Realität zu schützen. Wer auf eine simple Nachfrage so dünnhäutig mit dem Textbaustein ‚NPC‘ reagiert, zeigt vor allem eines: Dass man exakt selbst verkörpert, was man der Gegenseite so gerne vorwirft.

    Danke für dieses amüsante Anschauungsmaterial programmierter Beißreflexe.

  4. @ Paul
    In DEINER Wohlfühlblase würde man wohl eher sagen: Das hat mich getriggert.

    Und ich glaube, wir wissen beide, daß es nicht nur eine »simple Nachfrage« war.

    In DEINER »trauten Runde« wäre ein Troll wie du schon längst geblockt worden. Du hingegen darfst hier immer noch nach herzenslust pieksen.

    Du kriegst sogar Antworten auf deine »simplen Fragen«.

  5. @Paul

    Bei mir konkret (und bei sicher vielen Anderen), zeigen sich die Folgen der Unangepasstheit und der Nicht-Tagesschau-Nachbeterei, vor allem in »sozialen Konsequenzen«. Viele Diskussionen, Vermeidungsverhalten von anderen Menschen oder Diffamierung (Schwurbler, Verschwörungserzähler, AfD-nah etc.).

    Wer eine größere Reichweite und Aufmerksamkeit hat, bekommt dann noch ganz andere »Konsequenzen« zu spüren (Ken Jebsen, Reitschuster, Jaques Baud, Wodarg etc.) Meldestellen. Debanking. Rufmord. Jobverlust. Und so weiter.

    Wer all das, erst dann sehen und kritisieren will, wenn die »Rechten« an der Macht sind und diese Methoden gegen die »Linken« anwenden — ist im eigentlichen Sinne kein Demokrat, sondern nur ein Kämpfer des eigenen Lagers.

    Denn wer totalitäre Methoden nur dann kritisiert, wenn es einen selbst trifft, ist und kann kein Demokrat sein. Sie sind immer und in jedem Fall abzulehnen.

  6. Ich denke, dass es die Mächtigen geil macht, wenn sie die Zügel anziehen und das Pferd dann unwillig wird. Man sollte auf so ein Spielchen nicht hereinfallen.
    Ich kümmere mich als Konsequenz daraus um mich und sonst nichts.
    Ich weiß nicht, wer Minister ist, wer welcher wichtige Politiker ist...und so weiter. Ich gehe nicht wählen. Mich interessiert nur noch mein Seelenheil.

  7. @Epikur

    Besten Dank für diese Einblicke.

    Es ist absolut nachvollziehbar, dass Gegenwind und Ausgrenzung im realen oder beruflichen Alltag eine ernsthafte Belastung darstellen.

    Genau aus diesem Grund ist es jedoch bedauerlich, wenn eine sachliche Nachfrage hier in den Kommentaren von Dritten sofort mit Begriffen wie ‚NPC‘ oder ‚Troll‘ abgefangen wird.

    Solche reflexartigen Abwertungen im Netz bewirken genau das, was Sie zu Recht kritisieren: Sie verhindern den Dialog und entwerten eine normale Diskussion, bevor sie überhaupt begonnen hat.

    Für Ihre differenzierte Antwort danke ich Ihnen jedenfalls, auch wenn meine Frage eigentlich nur ein Interesse an konkreten Alltagserfahrungen ausdrücken sollte.

  8. @Paul

    Naja, man bekommt schon sehr häufig den Eindruck, dass sie auf »naiv« machen und damit provozieren. Sie sollten schon wissen, worum es geht. Das zeigen auch ihre Antworten. Den Vorwurf des »Derailing« sollten sie sich daher schon gefallen lassen. Denn ernsthaftes Interesse sieht anders aus.

  9. @Epikur

    Den Vorwurf des ‚Derailing‘ können ›wir‹ uns ja gerne teilen, denn wer hier auf die Frage nach konkreten, eigenen Erlebnissen mit einem globalen Vortrag antwortet, lenkt vom eigentlichen Kern ab.

    Wenn Sie mir nun Absicht und Naivität unterstellen, statt einfach zu akzeptieren, dass jemand nachfragt, bestätigt das leider nur die empfindliche Abwehrhaltung dieser Runde.

    Für die Klärung der Fronten dennoch ein thanks.

  10. »Kaum piekst man ein wenig in die traute Runde, springt auch schon der rhetorische Bodyguard herbei, um die Gemeinde vor der Realität zu schützen.«

    Reinpieksen

    »Genau aus diesem Grund ist es jedoch bedauerlich, wenn eine sachliche Nachfrage hier in den Kommentaren von Dritten sofort mit Begriffen wie ‚NPC‘ oder ‚Troll‘ abgefangen wird.«

    Sachliche Nachfrage

    Ja, nee, ist klar.
    Wenn jemand eine sachliche Nachfrage hat, dann piekst er halt rein.
    Macht doch jeder so.

  11. Dabei kommt der Totalitarismus, der die Gesellschaft und die Demokratie zersetzt, nicht von rechts, sondern von oben.“

    Das glaube ich nicht mehr, dafür machen mir einfach zu viele ohne nennenswerten Anlaß mit. Oder man muß „von oben“ mit einer gewissen Breite definieren.

    Sie sollten schon wissen, worum es geht.“

    Tja, es gibt dumme Fragen. Was das angeht, war das Usenet ein guter Lehrmeister, der zeigte, wann man filtert oder ignoriert, woran man die Blödmänner erkennt. Sollte Pflicht sein. Obwohl nicht oder nur geringfügig zensiert, gabs dort die interessantesten Diskussionen. Nehls würde das wohl mit dem menschlichen Immunsystem vergleichen.
    GOTO Mitmachen.

  12. Zustimmung gerade auch zur Einschränkung des Rechtsstaats, das ist ein Punkt den man nicht oft genug erwähnen kann.

    »Denunziation ist Meldestelle«

    Hätte nicht gedacht daß es je wieder so weit kommt, im Moment noch ohne rechtliche Folgewirkungen, aber wohl erst als Einstieg gedacht.
    Wir müssen weg von dieser Vorstellung die v.a. bei der Mehrheit der »Progressiven« weit verbreitet ist, daß solche widerwärtigen Verhaltensweisen nur auf der rechten Seite zu finden seien, oder daß sie plötzlich zum Kavaliersdelikt werden, wenn sie im Namen des Guten stattfinden.
    Es gibt sie potenziell auf allen Seiten, mal hier etwas weniger und dort mehr, mal dort weniger und hier mehr- und sie sind eben keine läßliche Sünde.
    Das Potenzial ist überall das gleiche, auch und gerade in der sich selbst so bezeichnenden Mitte.

  13. @ Volker Birk

    Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit/die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT!
    Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen.

    Lassen Sie uns gerade jetzt besonnen bleiben und einander auch unter Stress vertrauen.

  14. @Volker+Birk

    Es war halt eine dynamische Lage.
    Der R‑Wert muss unter 1 bleiben.
    Wir wussten es halt nicht besser.
    Im Nachhinein ist man immer schlauer.
    Wer behauptet, dass das Virus aus dem Labor kommt, ist ein AfD-naher Verschwörungserzähler.
    Die Impfung schützt!
    Masken schützen Dich und Andere!
    Kinder sind Superspreader.

  15. Nein @Paul es war keine naive Frage und es war kein Picks, Es ist das jahrhunderte alte Geschwätz gegen Kritiker der gesellschaftlichen Umstände, weder originell noch hilfreich nur blöd. Auch Bertolt Brecht fühlte sich genötigt auf diese Form von »Kritik« zu antworten. (Und er konnte es besser als ich):

    Hungern
    Herr K. hatte anläßlich einer Frage nach dem Vaterland die Antwort gegeben: »Ich kann
    überall hungern.« Nun fragte ihn ein genauer Hörer, woher es komme, daß er sage, er
    hungere, während er doch in Wirklichkeit zu essen habe. Herr K. rechtfertigte sich, indem er
    sagte: »Wahrscheinlich wollte ich sagen, ich kann überall leben, wenn ich leben will, wo
    Hunger herrscht. Ich gebe zu, daß es ein großer Unterschied ist, ob ich selber hungere
    oder ob ich lebe, wo Hunger herrscht. Aber zu meiner Entschuldigung darf ich wohl
    anführen, daß für mich leben, wo Hunger herrscht, wenn nicht ebenso schlimm wie
    hungern, so doch wenigstens sehr schlimm ist. Es wäre ja für andere nicht wichtig, wenn
    ich Hunger hätte, aber es ist wichtig, daß ich dagegen bin, daß Hunger herrscht.«

    Ansonsten ist es für mich unverständlich, wie man nicht mitbekommen kann, dass der Meinungskorridor immer mehr eingeschränkt wird. Der gute Norbert hat gerade ein Buch dazu veröffentlicht (Link)

    Nachtrag:
    Unterdrückung kommt immer von oben.

  16. @Kakapo3

    »Ansonsten ist es für mich unverständlich, wie man nicht mitbekommen kann, dass der Meinungskorridor immer mehr eingeschränkt wird.«

    Wen Sie da mit ›man‹ meinen, bleibt Ihnen natürlich überlassen.

    »Unterdrückung kommt immer von oben.«

    Erstaunlich viele müssen sich da ›oben‹ wohl aufhalten oder sollte es etwa so sein, dass die da ›unten‹ sich derart angepasst haben, dass sie außer vereinzelten digitalen Prostestformen genau das machen, was im Korridor der sogenannten Demokratie zur Stabilität beiträgt, nämlich im Vollzug ihrer Aufgaben ständig gegen ihre eigenen Interessen zu verstoßen, was sich konkret in allen Formen vertraglicher Verpflichtungen und vor allem in der Befolgung und Ausübung von Befehlen/Anordnungen zeigt.

    Solange man in keinen Prozess einsteigt, der sich organisiert im Alltag gegen diese ›Strukturen‹ durchsetzt, bleibt das meiste ›heiße Luft‹!

    Es gibt ein gutes Beispiel dafür aus Berlin, wo so ein demokratisierender Prozess mit: »Das Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co. enteignen« als Ziel der Initiative die Vergesellschaftung von rund 240.000 Wohnungen erreichen will.

    Nimmt die Berliner Bevölkerung diesen Gesetzentwurf im Volksentscheid mehrheitlich an, wird er automatisch geltendes Landesrecht, ohne dass das Abgeordnetenhaus zustimmen oder es umsetzen muss.

    Und so ein Vorhaben ließe sich sicher bestens in Formaten wie hier unterstützen. Zudem dürfte das dem Bekanntheitsgrad des Forums wohl förderlich sein.

  17. @Paul
    Du glaubst doch hoffentlich nicht ernsthaft, das sich auf parlamentarische Weise, die herrschende Klasse jetzt noch enteignen lässt.
    Regelungswut der herrschenden Klasse: hier.

  18. @Paul

    Der Kampf um die Meinungs- und Deutungshoheit sowie um »die Köpfe« ist im digitalen Zeitalter als deutlich relevanter und wichtiger einzustufen, als die paar Volksbegehren und/oder Latsch-Demos, welche die Mächtigen getrost ignorieren (können).

    Die ständigen politischen Versuche die digitale Meinungsfreiheit einzuhegen (Digital Service Act, Meldestellen, Hausdurchsuchungen, Landesmedienanstalten etc. etc.) verdeutlichen das.

    Darüber hinaus, können Sie jederzeit ein eigenes Blog eröffnen und dort all das veröffentlichen, was sie als so verdammt wichtig erachten. Nur zu! Ich verspreche Ihnen, sie dort regelmäßig zu »piecksen« und nur »simple Fragen« zu stellen. https://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif

  19. @Epikur

    Ihre Gewichtung halte ich für falsch, da es sich um keinen Gegensatz, sondern ergänzende Prozesse handelt. (und genau das hat auch David Graeber in ›Fragmente einer Anarchistischen Anthropologie‹ so beschrieben).

    Nimmt die Berliner Bevölkerung diesen Gesetzentwurf nämlich im Volksentscheid mehrheitlich an, wird er automatisch geltendes Landesrecht, ohne dass das Abgeordnetenhaus zustimmen oder es umsetzen muss.

    Und dazu braucht es halt 25 % aller stimmberechtigten Berlinerinnen und Berliner, was bei derzeit rund 2,4 Millionen Wahlberechtigten in Berlin ~ 600.000 Ja-Stimmen notwendig macht.

    Von wegen also ›Latsch-Demos, welche die Mächtigen getrost ignorieren können‹!

  20. @Paul Da Sie die Unterdrückung nicht erkennen ist es müssig mit Ihnen darüber zu diskutieren, wo sie her kommt.
    Auch ein Kampf dagegen macht erst Sinn, wenn man sie wahrnimmt.
    Unsere repräsentative Demokratie funktioniert nicht in dem Sinne, dass der Wille der Mehrheit sich durchsetzt. Aber das werden Sie sicherlich auch bestreiten. Es überschreitet meine Fähigkeiten und meine Zeit daran etwas zu ändern. Damit Sie aber nicht völlig ohne Erkenntnisgewinn hier stehen, habe ich die google KI gefragt, wer sich hinter »man« verbirgt. Die KI hat mich verstanden:

    Man“ (kleingeschrieben, mit einem „n“) ist im Deutschen ein indefinites Pronomen, das für eine unbestimmte Person, eine Gruppe oder Menschen allgemein steht. Es wird genutzt, wenn der Handelnde nicht spezifisch ist, z. B.: „Hier darf man nicht rauchen“ (niemand darf es).

    Zum Abschluss ein Zitat von einem lupenreinen Demokraten, der sich letztlich auch nicht durchgesetzt hat: Hugo Chavéz:

    Aristoteles war der Meinung, dass das Problem der Existenz einer reichen Minderheit und einer verarmten Mehrheit den Grundprinzipien der Demokratie entgegenstehe und diese negiere und dass es, zur Lösung des Problems zwei Möglichkeiten gebe: entweder man reduziert die Armut oder die Demokratie. Wir haben uns dafür entschlossen, die Armut zu reduzieren und die Demokratie auszubauen.

  21. @ Kakapo3

    »Da Sie die Unterdrückung nicht erkennen ist es müßig mit Ihnen darüber zu diskutieren, wo sie her kommt.«

    Unterstellen Sie mir nicht, was offensichtlich ihrer binären Weltsicht entspricht.

    Anhand des konkreten Beispiels aus Berlin sollte klar geworden sein, das hier intellektuelle Abgehobenheit/Distanzierung allenfalls angenehme Gefühle vermitteln kann.

    Und wenn Ihnen Formulierungen wie diese: »Damit Sie aber nicht völlig ohne Erkenntnisgewinn hier stehen, ...« dabei hilfreich sind, dann sei es Ihnen gegönnt.

    Nachtrag:

    Und was den Aritoteles betrifft, da sollte man schon genauer hinschauen: Aristoteles rechtfertigte die Sklaverei von Natur aus, also als natürliche Ungleichheit!

  22. Analyse eines Trolls:

    1. So darf man das nicht sagen:
    Paul schreibt:

    Unterstellen Sie mir nicht, was offensichtlich ihrer binären Weltsicht entspricht.

    Interessant hieran ist nicht die Beleidigung an Kakapo3. Der hält das aus. Spannend ist, dass Paul seine Einschätzung zur Thematik (Einschränkung der Meinungsfreiheit, Demokratie) hier und anderswo nicht mitteilt. Würde er konkret eine Aussage treffen, wäre er angreifbar, könnte diskutiert werden. Das will Paul aber nicht. Er will angreifen aber nicht angreifbar sein. Jede Antwort auf die zitierte Aussage kann Paul kontern mit, er würde nicht verstanden, so dürfe der andere das nicht sagen. (Der Austausch über »man« folgt dem gleichen Muster).

    2. Nebelkerze
    Paul schreibt recht viel über ein »konkretes Beispiel aus Berlin«. Diese Form der direkten Demokratie hat schon mal nichts mit der Einengung der Meinungsfreiheit zu tun. Als Beleg für eine funktionierende Demokratie in Berlin reicht es aber nicht aus abstrakt ein System darzustellen, es müssten Beispiele kommen, wie dieses System zu Gesetzen oder sonstige Beschlüsse geführt hat, die Mehrheitsmeinung widerspiegelt oder sich gegen die Reichen und Herrschenden ausgewirkt haben. Solche Beispiele teilt Paul nicht mit. Ich vermute es gibt keine. Somit dient das Berliner Beispiel nur der Ablenkung und Paul kann mit seinem Detailwissen angeben.

    3. Themenwechsel
    Paul schreibt:

    Und was den Aristoteles betrifft, da sollte man schon genauer hinschauen: Aristoteles rechtfertigte die Sklaverei von Natur aus, also als natürliche Ungleichheit!

    Auch hier geht Paul nicht auf die Aussage von Aristoteles ein (wird geteilt, wird nicht geteilt, ist zu pauschal) auch nicht auf die Interpretation durch Chavéz (wird geteilt, wird nicht geteilt, ist nur Propaganda und hat er gar nicht umgesetzt) noch auf den Ansatz von Kakapo3, dies hätte etwas mit der Demokratie in Deutschland zu tun (wird geteilt, wird nicht geteilt, zu pauschal, es ist hingegen so oder so). Paul bringt dagegen ein Reizthema, was nichts mit der Gegenwart und nichts mit dem Thema dieses Faden zu tun hat: Sklaverei. Würde hierauf geantwortet werden, ist die Diskussion über die Thematik von epikur tot.

    Fazit:
    Alle Beiträge von Paul dienen dazu, eine Diskussion zur aufgeworfenen Thematik zu verhindern und die Aussagen

    Die Meinungsfreiheit wird hier und heute aggressiv eingeschränkt
    Demokratie funktioniert in Deutschland hier und jetzt nicht.

    nicht an sich und nicht an andere heranzulassen.

  23. @Kakapo3

    Ihr Versuch, mich über seitenlange Verhaltensanalysen und den ›Troll‹-Vorwurf mundtot zu machen, entlarvt ein rein persönliches Problem: Sie fordern theoretisch einen offenen Diskurs, scheitern aber praktisch am ersten realen Widerspruch.

    Anstatt auf der Sachebene zu bleiben, reagieren Sie mit persönlicher Abwertung. Das ist das Gegenteil von der Souveränität, die Sie hier eigentlich verteidigen wollen.

    Da ein Austausch auf dieser Ebene reine Zeitverschwendung ist und Sie das Konzept der Meinungsfreiheit offenbar nur so lange gut finden, wie man Ihnen zustimmt, verabschiede ich mich aus dem Gespräch mit Ihnen.

    Viel Erfolg weiterhin beim Monologisieren

  24. @Paul

    1.) Sind Sie denn nun der Meinung, dass der Meinungskorridor in Deutschland immer enger wird oder nicht?

    2.) Wie stehen Sie denn heute zu den C‑Maßnahmen?

    3.) Gibt es Ihrer Meinung nach in Deutschland Repressionen gegen Andersdenkende? Wenn ja, was sagen Sie dazu?

    Werden Sie doch mal endlich konkret und äußern Ihre Meinung, anstatt immer andere (bzw. mich) »auszufragen« und persönlich zu werden! Inhaltliche Argumente, die sich auf den jeweiligen Beitrag beziehen, wären auch nicht schlecht!

    Und ja, wie weiter oben schon angemerkt, Sie profitieren massiv von meiner offenen Diskurshaltung! In fast allen anderen Blogs/Foren wären Sie schon rausgeflogen.

  25. Der Dialog war schon seit dem Frühjahr 2020 eigentlich kaum noch möglich.
    Mittlerweile sind die Fronten, anhand der vielschichtigen neuen hinzugekommenden Themen, Ukraine, Israel, das ganze Impf und Shedingsdilemma, derart verhärtet, dass sowieso nichts mehr geht.
    Selbst als ich letztens bei Corona auf die m.E. unstrittigen RKI-Protokolle hingewiesen habe, wurde mir aus dem Bekanntenkreis entgegnet, das die von Putin manipuliert worden sind..uuund wieder ein Bekannter weniger.... aber genau so verhält sich das eben.
    Das hatte ich auch schon im Mai 2020 angekündigt, das wenn die Leute nicht aufwachen es bald gar nicht mehr geht und es ist genau so eben auch gekommen.
    Über solche Systemschreiber wie Paul, verliere ich keine Zeile mehr, einfach weil es eh keinen Zweck hat.

  26. Na sowas, volle Action hier.
    „Unterdrückung kommt immer von oben.“
    Falsches wird nicht durch wiederholung richtig.
    Ist eine Uni-Leitung „oben“? Der Abteilungschef im Borgwürfel? Radfahrererziehende Autofahrer? Die genannten gerade zur C‑Zeit aus den Löchern gekrochenen Denunzianten? Die eilfertigen Zugbegleiter? Ohne sie alle gäbe es keine Unterdrückung. Stattdessen ohne diejenigen „ganz oben“ wäre die Unterdrückung fast diesselbe, nur nicht so schön orchestriert.

  27. @epikur

    Zu Ihren Fragen (1−3): Dass der Meinungskorridor enger wird und Repressionen stattfinden, ist offensichtlich. Das ist schließlich das Fundament Ihres Blogs und muss von mir nicht extra bestätigt werden.

    Mein Punkt war ein anderer: Es reicht nicht, Missstände nur digital zu beklagen. Wenn Sie als Berliner das erwähnte Volksbegehren zum Wohnungsproblem derart relativieren, zeigt das die Diskrepanz: Man muss eben auch real ›den Arsch hochkriegen‹, statt im reinen digitalen Protest hängenzubleiben.

    Bezüglich Ihres letzten Satzes kann ich nur den Kopf schütteln, der performative Widerspruch fällt Ihnen offenbar selbst nicht auf.

    Da mein vorheriger Kommentar an Kakapo3 als Schlusspunkt meinerseits gemeint war, belasse ich es nun endgültig dabei. Danke für den kurzen Einblick in Ihre Dynamiken.

  28. Frage an Radio Eurowahn:

    Darf man in der EU frei und offen sagen, was man denkt?

    Radio Eurowahn antwortet:

    Im Prinzip ja. Man darf nur nichts denken, was man nicht frei und offen sagen darf.

  29. @Paul

    »Man muss eben auch real ›den Arsch hochkriegen‹, statt im reinen digitalen Protest hängenzubleiben.«

    Zustimmung! Das Eine schließt das Andere nicht aus.

    Vielleicht konzentrieren Sie sich in Zukunft auf inhaltliche Antworten, Argumente und Analysen, anstatt zu »piecksen« und »Dynamiken« zu provozieren. Davon würden alle profitieren. Danke.

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