In jeder freien Minute, seit Monaten und Jahren sagt Ben von »ungeskriptet«, dass er weder ein Aktivist, noch ein Journalist sei. Er unterhält sich mit vermeintlich interessanten Menschen. Er bleibt dabei höflich, wertet nicht und ordnet nicht ein. Da er genau das beim Gespräch mit Björn Höcke (AfD) nicht gemacht hat, behauptet nun die Landesmedienanstalt in Nordrhein-Westfalen, dass er ein »Journalist« sei. Er wird quasi dazu gemacht, damit spezifische Repressionsmaßnahmen greifen können.
Er soll nun seine Folge mit Björn Höcke nachträglich bearbeiten, weil er »die journalistische Sorgfaltspflicht nicht eingehalten« hätte. Dabei ist das alles nur noch als kafkaesk und absurd zu bewerten, wenn man gleichzeitig sieht, wie der ÖRR uns täglich mit Propaganda, Lückenpresse und Ideologie vollrotzt, und die Landesmedienanstalten (oder der Presserat) hier absolut gar nichts zur »journalistischen Sorgfaltspflicht« sagen.
Ben Berndt hat nun den Medienanwalt Joachim Steinhöfel mit dem Fall beauftragt. Der hat in Richtung Landesmedienanstalten mal wieder voll ins Schwarze getroffen:
»Sie maßen sich eine Prüfungs‑, Bewertungs- und Korrekturkompetenz für politische Interviews an, die Ihnen von Verfassungs wegen nicht zusteht.«
Die Landesmedienanstalt in NRW wiederum sieht das Hinweisschreiben als »das mildeste Mittel, um auf einen potenziellen Verstoß gegen journalistisch-redaktionelle Sorgfaltspflichten hinzuweisen.« Es geht natürlich nur um »journalistische Standards« und um nichts Anderes. Seltsam, dass diese »Standards« immer nur dann beanstandet werden, wenn politische Erzählungen kritisiert werden oder Andersdenkende zu Wort kommen?
Dennoch: nun dürfte es hoffentlich endlich jeder mitbekommen, was im besten Meinungsfreiheit-Deutschland aller Zeiten wirklich abgeht. Denn Ben ist ja vergleichsweise harmlos. Er hat keine Agenda, ist kein Aktivist, ist immer freundlich und hat auch keine steilen Thesen. Er lässt die Leute einfach nur reden. Aber allein das, scheint im Jahr 2026 schon staatswohlgefährdend zu sein.

»Gute Reise!«
Seit Jahren, seit Jahrzehnten, ja seit Jahrtausenden haben wir im Sommer Hitze und im Winter Kälte. Klimawandel hin oder her. Das weiß eigentlich jedes Kind. Insofern sollte auch die Technik und die Infrastruktur darauf vorbereitet sein. Was haben wir stattdessen in Deutschland? In der modernsten, tollsten und besten Demokratie aller Zeiten?
Im Winter fallen in Berlin regelmäßig ganze S‑Bahn-Linien bei Temperaturen unter 0 Grad aus und im Sommer rät jetzt die Deutsche Bahn selbst, vom Bahn-Fahren ab. Wegen der Hitze. Wie wäre es eigentlich mit einer funktionierenden Infrastruktur? Mit kälteresistenten Schienen, wetterbeständiger Technik oder Klimaanlagen in den Bahnen? Oder ist das jetzt auch schon rechts-rechts-nazi-nazi?
Und wo wir gerade bei der Deutschen Bahn sind: die hat jetzt angekündigt, frühestens im Jahr 2035 eine Pünktlichkeit von rund 80 Prozent erreichen zu können. Auch eine funktionierende Digitalisierung bei der Bahn, soll es erst in 10 oder mehr Jahren geben. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen! ![]()
Bonusmeldung von der ZEIT:
»Wir dürfen die Klimaanlage nicht den Rechten überlassen«
Satiriker werden in Deutschland zunehmend arbeitslos. Die Journalisten nehmen ihnen die Arbeitsplätze weg!
Wenn der Steinhöfel das in die Hand nimmt, sind die Chancen gut, dass das wieder mal ein kapitaler Knieschuss für den Staat wird. Ich freue mich da schon drauf.
„Wir dürfen die Klimaanlage nicht den Rechten überlassen.“
Wieder ein weiterer Beweis, dass es sich „im besten Täuschland, das es jemals gab“, offensichtlich um die größte Freiluft-Irrenanstalt handelt.
Wenn mir vor der C‑PLandemie jemand prophezeit hätte, wie sich dieses Land radikal zum Schlechten verändert, hätte ich denjenigen höchst wahrscheinlich für bekloppt erklärt.
Mittlerweile komme ich mir bescheuert vor, wenn ich mich mit diesem — von sog. „Eliten“ erzwungenen — täglichen Irrsinn gedanklich auseinandersetze.
Was also tun, um nicht selbst komplett durchzudrehen?