Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK), haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung die Ausbildungsunfähigkeit der deutschen Jugend beklagt. Sie würden mit 16 Jahren noch keine 10 Jahre Berufserfahrung vorweisen können, keine fünf Fremdsprachen sprechen, keine mehrjährigen Auslandsaufenthalte absolviert und keine marktrelevanten Fortbildungen besucht haben. Außerdem würden sie keine Bereitschaft zeigen, für einen Hungerlohn zu arbeiten. Sie fordern die Politik auf, zu handeln.
In Geflügel Salami und Nürnberger Rostbratwürstchen sind Spuren von Menschenfleisch entdeckt worden. Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt (CSU), könne sich das nicht erklären, da Deutschland bei der Einhaltung von Qualitätsnormen international »vergleichsweise sehr strenge Regeln« habe, so der Politiker.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) kommt nach einer internen Studie zu dem Schluss, dass die Abdeckung von Einkaufszentren in Deutschland ungenügend sei. Für eine bedarfsorientierte Vollversorgung, sollten die Bundesbürger im Umkreis von 50 Metern mindestens ein Shopping Center aufsuchen können. Nur so könne das Wirtschaftswachstum und der Standort Deutschland weiter gewährleistet werden.


Nach Gammelfleisch, BSE, Schweinegrippe, EHEC, Dioxin, Vogelgrippe, SARS und etlichen weiteren (uns vermutlich nicht einmal bekannten) Lebensmittelseuchen, wurde nun in Nudelgerichten, Lasagnen und Tiefkühlpizzen Pferdefleisch entdeckt. Versagen die Lebensmittelkontrollen in Deutschland? Sind solche Ereignisse in einer Überflussgesellschaft — in der in Massen geschlachtet, tiefgekühlt und chemisch behandelt wird — unumgänglich? Oder ist die Lebensmittelindustrie nicht anders wie andere Wirtschaftszweige, in der für den Profit systematisch gelogen und betrogen wird?