Sommerpause 2025

Liebe ZG-Freunde,

meine Wenigkeit verabschiedet sich in eine kurze Sommerpause. Es geht abermals in die Höllenhitze von Europa (Spanien). Demokratie ‑insbesondere in der eigenen Familie- hat eben ihre Nachteile. Ich muss da unbedingt an meinen Überzeugungsfähigkeiten arbeiten. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr mit Skandinavien. Natürlich freue ich mich dennoch darauf, Deutschland für eine gewisse Zeit zu verlassen.

Man merkt doch recht schnell, wie gelassen, entspannt und lebensfroh, insbesondere viele Menschen in Spanien, Portugal, Griechenland oder auch Frankreich sind. Der heilige und humorlose Biedermeier-Ernst in Deutschland, geht mir immer mehr auf die Nüsse. Hier werden Normen, Verbote und Regeln, gandenlos und mit eiserner Hand verteidigt. Seien sie noch so sinnbefreit oder lebensfeindlich.

In diesem Sinne sollten wir uns alle mehr in Gelassenheit üben. Mal Fünfe grade seien lassen. Nicht alles (be)werten und/oder (be)urteilen. Nicht immer die eigenen Bedürfnisse und die eigene Meinung in den Vordergrund stellen. Leben und leben lassen. Vielen Dank für eure jahrelange Treue und die unendlich vielen tollen Kommentare! Glück auf. Bis bald. Euer epikur.

Sommerpause 2024

Lieber Leserinnen und Leser,

es ist wieder soweit, der epikur nimmt sich eine kurze digitale Auszeit vom täglichen Wahnsinn. Dieses Mal geht es mit Kind, Kegel und Verwandtschaft nach Griechenland. Dafür mussten wir ordentlich sparen und einiges hinlegen. Aber das war es uns wert. Solange es (noch) möglich ist, sollten wir alle das Leben in vollen Zügen genießen.

Die zwangsharmonische Zurückhaltung, um ein vermeintlich soziales Miteinander nicht zu gefährden, war schon immer eine Biedermeier-Illusion. Heute mehr denn je. Denn der Gesellschaftsvertrag wurde uns endgültig gekündigt. Wir sind Schwurbler. Leugner. Delegitimierer des Staates. Verschwörungsideologen. Whatever. Ergo: Seid mutig! Macht euren Mund auf! Lasst Tagesschau-Nachgeplapper nicht mehr einfach so stehen. Lasst euch nichts mehr gefallen! Denn ist der Ruf erst einmal ruiniert, braucht man auch keine Angst vor Ausgrenzung mehr zu haben.

Seit C mache ich das in meinem Arbeits- und Privatleben sehr viel öfter als vorher. Ich halte mich nicht mehr zurück. Es geht mir nicht nur viel besser, die selbstdenkende Spreu trennt sich auch deutlicher vom betreutdenkenden Weizen — ich bekomme (überraschenderweise) auch viel positives Feedback. Heimlich. Subtil. Unter vier Augen. Denn wir sind leider von sehr vielen Hosenscheißern und Feiglingen umgeben, die selbst eine kritische Meinungsäußerung in einer Teamsitzung schon als »Mut« werten, weil sie selbst ihr Maul niemals aufkriegen.

In diesem Sinne: lasst es euch gut gehen! Bleibt standhaft! Rockt das Leben! Vielen Dank für eure langjährige Treue und die unendlich vielen guten Kommentare, die mich immer wieder inspiriert und meinen Blickwinkel erweitert haben. Genießt den Augenblick! Zum Schluss noch eine Portion »legendärer Danny« (ab Minute 8:50):

Wir sehen uns! Bis bald!