Das Älterwerden begrüßen!

In der westlichen Welt machen sich Millionen von Menschen verrückt: »Oh mein Gott, ich werde älter! Bin ich dann noch begehrenswert? Werde ich dann noch gebraucht und geliebt?« Angst, Unsicherheit und Panik breitet sich gleichzeitig mit den ersten grauen Haaren aus. Wer sich sein Leben lang primär über sein Äußeres definiert, sein Selbstwertgefühl aus der eigenen vermeintlichen körperlichen Attraktivität und/oder der Lohnarbeit gezogen hat, für denjenigen kann Älterwerden eine große Sinnkrise oder gar Depression bedeuten. Beispiele hierfür sind schier endlos.

Wie immer, wenn es um Ängste und Probleme von vielen Menschen geht, geiert eine ganze Industrie, um daraus Kapital zu schlagen: Schönheitsoperationen, Wellness‐Diäten, teure Kosmetik, Ernährungs‐Ratgeber, Wunderheilmittel, Verjüngungskuren, Anti‐Aging‐Produkte und so weiter und so fort. Gesunde, ausgeglichene und zufriedene Menschen sind für Industrie, Unternehmen, Medien und Politik eben keine gute Zielgruppe. Wer sich selbst immer als Objekt betrachtet hat, wird es auch im Alter schwer haben, ein Subjekt zu sein. Dem entkommen kann, wer sich frei macht von der Bewertung durch Andere (»Was er/sie wohl denken wird?«) und seiner ureigenen Kraft vertraut.


»Verschwende Dein Leben!«

Der Anschlag (26)

anschlag_teaserNach einer Umfrage von emnid hält die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung (rund 90 Prozent) das Anlegen von Notvorräten (Lebensmittel, Wasser, Medikamente etc.) für übertriebene Panikmache.

Immer mehr Milliardäre und Hedgefonds‐Manager kaufen sich unterirdische Notschutz‐Bunker, Flucht‐U‐Boote oder kleine, abgelegene Inseln und Häuser. Sie erwarten einen weltweiten Finanzcrash sowie viele soziale Unruhen und wollen in sichere Rückzugsorte investieren.

Wegen einer Panne ist der Strom in den Ballungszentren in Deutschland für über 72 Stunden komplett ausgefallen. Bundeskanzlerin Merkel fordert die deutsche Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren. Auf den Straßen herrscht indessen das Chaos.