Kinder in Deutschland; Teil 23: Konsum

Deutschland ist in vielen Gesellschaftsbereichen ein kinderfeindliches Land. Bei Bewerbungsgesprächen werden Frauen immer noch gefragt, ob sie Kinder wollen oder gar welche haben. Alleinerziehende Mütter rutschen meist in die Armutsfalle. Laute, spielende oder auch weinende Kinder in der Öffentlichkeit gelten oft als anstrengend. Um Kindertagesstätten werden Lärmwände gezogen. Nachbarn beschweren sich über laute Kinder und wer mehr als drei Kinder hat, hat es schwer, überhaupt eine Mietwohnung zu finden. Auch politisch werden weder für Kitas, noch für Erzieher ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Da schenkt man lieber den Banken 500 Milliarden Euro. Bei einer Sache jedoch, sind Kinder stets willkommen: beim Konsum.
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Dialoge sind überbewertet

Bei dem ganzen politischen Gefasel hier brummt schon mein armes Köpfchen :P Deswegen habe ich mir mal einen Film angeschaut, in dem die Dialoge auf das wesentliche reduziert sind. Nämlich auf die Namen der beiden Hauptdarsteller. WAAAlleeeE und Evaaaa. Zwar ist die Geschichte nichts neues und folgt dem normalen Disney/Pixar-Schema, aber ich fande ihn um vieles besser als Ratatouille (den ich scheinbar als Einzigster in meinem Umfeld langweilig fande). Vielleicht genau wegen der wenigen Worte die gesprochen wurden, haben sich die Macher auf die Details gestürzt, die überall zu entdecken sind. Wie die Anspielungen auf andere Filme mit der Imperator-elektrifiziert-Luke-und-fällt-dann-sehr-tief-hinunter-Szene oder die Rückkehr-zum-aufrechten-Gang-mit-Also-sprach-Zarathustra. Weiterlesen