
1.) »Verfassungsgericht nimmt Klage gegen Verurteilung von C.J. Hopkins wegen Volksverhetzung nicht an.«
- Norbert Häring vom 11. Juni 2026
Die Einen dürfen ständig Hitler-Vergleiche ziehen (AfD, Putin und Trump sind Hitler) oder gar ihre Cover mit Nazi-Symbolen schmücken (Stern, Spiegel, Fokus etc.) und die Anderen bekommen sofort ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung. Der Goldstandard in »unserer Demokratie« ist der Doppelstandard. Das für Jeden offensichtlich sichtbar zu machen, muss ja nicht sein. Also Klage nicht annehmen und sich wegducken. Mission erfüllt.
2.) »Etwa mit der Frage, wie eine zusehends alternde deutsche Bevölkerung die ganzen Jobs machen soll, die mehrheitlich von jüngeren, fitteren Migrant:innen gemacht werden, die aber, wie es heißt, größtenteils ›remigriert‹ werden sollen.«
- Stefan Rose. »Fliegende Bretter« vom 7. Juni 2026
Grünes Dauer-Argument: »Fachkräftemangel«. Deshalb unregulierte Migration? Wir brauchen also tausende von Migranten, damit sie die Drecksjobs machen, die wir nicht mehr machen können und wollen? Soll das »links« sein? Wie wäre es mit besseren Löhnen und Arbeitsbedingungen statt neoliberaler Propaganda verpackt in progressiver Menschenfreundlichkeit?
3.) »Der Editor-at-large beim Tagesspiegel, Stephan-Andreas Casdorff, darf vorerst keine Artikel mehr veröffentlichen. Er hat beim Verfassen seiner Kommentare großflächig Künstliche Intelligenz eingesetzt. Das teilte die Zeitung in einer Stellungnahme in eigener Sache am Freitag mit.«
- tagesspiegel.de vom 12. Juni 2026
Das ist wohl der »Qualitätsjournalismus« von dem immer alle reden. Ich merke das in meiner Kommentarspalte auch zunehmend, dass hier »Argumente« gebracht werden, die man sich via KI rangeschafft hat. Ist es nicht maximal würdelos, wenn man die KI als Denk-Ersatz verwendet? Wie kann man da noch in den Spiegel schauen? Nachtrag: offensichtlich verwenden immer mehr Denkprothesen.

4.) »Google plant, 32 Millionen Moskitos in den USA auszusetzen, die zuvor mit Unterstützung von KI mit einer bakteriellen Infektion manipuliert wurden.«
- tkp.at vom 1. Juni 2026
Wenn ich das Arbeitskollegen erzähle, halten die mich für einen durchgeknallten Spinner, der zu viele Sci-Fi-Filme geschaut hat. Aber Big Tech und Big Pharma sprechen über ihre Methoden und Vorhaben mittlerweile ganz offen. Die Weigerung, eines Großteils der Bevölkerung, die Skrupellosigkeit von Machteliten anzuerkennen, sollte nicht unterschätzt werden. Es kann nicht sein, was nicht sein darf und nicht sein soll. Da werden sich alle Augen und Ohren zugehalten, um bloß nicht erwachsen zu werden (der rosarote Duckblick).
5.) »Zwei fraktionsübergreifende Gruppen im Bundestag wollen die Zahl der Organspenden erhöhen — mit unterschiedlichen Konzepten.«
- tagesschau.de vom 6. Juni 2026
Seltsamerweise ist das in Politik und Medien immer wieder Thema: wie bekommt man die Menschen in Deutschland zum Organe spenden? Ich kann mir nicht helfen, aber mich macht diese Agenda sehr misstrauisch. Oder soll ich ernsthaft glauben, es gehe hier wirklich »um die Menschen«? Warum wird in diesem Zusammenhang eigentlich nie über den illegalen Organhandel gesprochen?
6.) »Tagesschau zu Konto-Sperrungen: Propaganda durch Weglassen.«
- nachdenkseiten.de vom 12. Juni 2026
Die »Lückenpresse« ist ‑nach wie vor- die übliche Propaganda-Methode unserer Altmedien. Da muss man gar nicht den »finstere Mächte«- oder »Strippenzieher«-Strohmann bemühen, um jedwede Medienkritik als rechte Schwurbel-Polemik abzuschmettern. Das sind auch keine Fehlerchen oder Pannen — nein, es wird ganz gezielt verschwiegen und weggelassen, was nicht in die eigene ideologische Blase passt und was nicht ins Bewusstsein der Menschen dringen soll.
Wenn seit 2020 3Millionen Stellen abgebaut wurden und allein dieses Jahr 500000, müsste es doch einige ältere, gut qualifizierte und motivierte Menschen geben, die weiter arbeiten wollen. Sofern man von der Arbeit auch leben kann.
Bei den offenen Stellen lohnt ein Blick auf die Anforderungen und die Bezahlung. Meine spontane Suche ergibt Lagerarbeiter, Werbezettelverteiler und ähnliches, abernur wenig, was eine Ausbildung, Studium oder lange Erfahrung verlangt.
Mich würde mal ernsthaft interessieren, warum viele Leute, die sich von Grün oder Linkspartei vertreten fühlen, so einen großen Selbsthass haben und den auf andere, meist normale, vernünftige Menschen projizieren.
Erinnere ich mich richtig, dass Organspende nur dann funktioniert, wenn der Organismus noch lebt? Wenn er endgültig tot ist, sind auch die Organe tot und unbrauchbar? Vor Jahren war der illegale Handel noch ein Thema in den großen Medien. Seltsamerweise spricht man nicht mehr drüber.
Dass es viele denkfaule und denkverweigernde Menschen gibt, kann ich bestätigen. In Firma und Nachbarschaft sind die meisten »brav« oder wollen über nichts reden, was wirklich wichtig sein könnte. Netflix und Fußball sind schwierig genug.
Organhandel ist big business. Da geht es um viel Profit von dem die Hinterbliebenen einer »Organspende« nichts sehen. Nicht nur die Operation kostet viel Geld, sondern alle Organempfänger müssen lebenslang heftig teure Medikamente gegen die Abstoßung schlucken.
Und wer erinnert sich noch an die diversen Organspendeskandale oder einen millionenschweren Alkoholiker George Best der nach der x‑ten Lebertransplantation munter weiter trank? An den Berliner Bankenskandal erinnert sich ja auch keiner®™ mehr. Die Politmarionetten können sich auf die Vergeßlichkeit der Menschen verlassen.
Für faule Leute ist diese KI schon praktisch. Bei „Organspende“ schoß mir sofort die entsprechenden Scene der Pythons in den Kopf. Der Blechdepp beschreibt es ganz gut:
„Die berühmte und rabenschwarze Organspende-Szene stammt aus dem Film Der Sinn des Lebens (Originaltitel: The Meaning of Life) aus dem Jahr 1983.In dieser Episode (»Live Organ Transplants«) besuchen zwei Sanitäter einen Mann (dargestellt von Terry Gilliam) zu Hause. Sie fordern seine Leber, da er einen Organspendeausweis besitzt. Als der Mann einwandt, dass der Ausweis doch erst im Todesfall gelte, entgegnen die Ärzte trocken: »Es hat noch nie jemand überlebt, dem wir die Leber entfernt haben.« Kurz darauf entfernen sie ihm kurzerhand auf dem eigenen Küchentisch mit Schlosserwerkzeug das Organ.“
Die müssen doch einen Nostradamus 2.0 dabei gehabt haben? Besser kann man das nicht thematisieren.
Ich halte die aktuelle KI nicht wirklich für eine KI, die den Namen verdient hätte. Auch wenn sie Texte schreibt und Bilder oder Videos produzieren kann, ist sie im Moment wirklich nur eine Art Drucker nach Vorlage, vielleicht etwas komplexer. Die Daten, von denen sie sich bedient, sind alles kopierte Vorgaben im Turbomodus. Also nicht wirklich etwas, was erschafft. Eine echte KI tut eher das, was wir in Literatur, Film und Spielen schon philosophiert haben, nämlich unserer Kontrolle entzogen Dinge zu tun, im Guten wie im Schlechten. Deswegen halte ich Menschen, die sich von der heutigen KI kreatives Zeug machen lassen, für armselige Menschen, die sich noch machtvoll fühlen möchten, weil ihnen irgendwer oder irgendwas einen sklavischen Dienst erweist und nicht meckert.
@Sascha: Nur zur Verdeutlichung sei erwähnt, dass es mir in meinem Kommentar nicht um die „KI“ ging, die ich üblicherweise als „künstliche Idiotie“ bezeichne, mit dem Hinweis, dass „KI“ zwar 100% künstlich ist, aber 0% intelligent.
Mir ging es nur um die herbe Scene im Film der Monty Pythons und deren wahrlich prophetischen Blick. Sicher überzogen und sehr deftig, doch gerade dadurch geht’s ja auch ins Hirn. Methode Holzhammer. Trotzdem lustig für Leute mit sarkastischem Verständnis.
Der Sinn meines Posts liegt also vollkommen woanders. Die Erwähnung der „KI“ als Blechdepp und der Bezug auf die Bequemlichkeit der Faulen ist ebenso eher selbstironisch gemeint als bierernst.
Aber ja, ich nutze die „KI“. Sie befördert die Bequemlichkeit. Ich mampfe sogar hin und wieder auch einen Big Mac. Weil im ganzen Kosmos die goldene Regel gilt:
Die Dosis macht das Gift!
@Tafelrunde
Völlig richtig. Und wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.
Wenn ich jedenfalls eines Tages die KI zu mehr als maximale Such- oder Recherchezwecke einsetzen will, weil ich zu faul geworden bin, meine Gedanken in Schriftform zu bringen, kann ich mir das ganze Geschreibe und Geblogge dann auch sparen.
In diesem Sinne: KI als Werkzeug: ja. KI als Denk- oder Kreativprothese: nein.
Also ich sage: KI bereits als Werkzeug – nein!
Damit fängt es nämlich an. Wer das akzeptiert, wird später auch die Erweitung klaglos akzeptieren. Vielleicht nicht @epikur oder @Tafelrunde, aber das Gros der Mitmenschen ganz sicherlich.
Außerdem macht auch diese KI bereits dumm.
Meine Meinung.
*hat mal wieder einen ihrer analogen Tage...*
@Tiffany
Als erweiterte Suchmaschine finde ich sie ganz nützlich, wenn man nach den Quellen fragt und die auch anklickt und überprüft. Da alles via Suchmaschinen mit SEO-Bullshit vollgemüllt ist.
Statt Mücken ausrotten, lieber Spatzen fangen — das wird bestimmt ein Erfolgsmodell,
so wie Individualverkehr vom Auto auf das Fahrrad zu verlagern. Auch das hat in Südostasien der 1950’er bis-70’er Jahre hervorragend funktioniert.
@epikur
Das mag sein. Dennoch bin ich der Meinung, daß man dem Ding damit eine – wie auch immer geartete – Legitimierung verschafft. Und auf dieser baut sich dann der andere KI-Scheiß auf. Deswegen bin ich dafür, das Teil von Anbeginn an zu ignorieren und nicht zu nutzen. Nur so kann man allem weiteren entgegentreten.
Und ja, ich weiß: es ist nicht immer einfach, so konsequent zu sein. Der Preis ist zuweilen hoch, es aber durchaus wert, gezahlt zu werden.
Der historische Vergleich zwischen der Einführung der Eisenbahn im 19. Jahrhundert und der Künstlichen Intelligenz (KI) heute zeigt auffallende Parallelen. In beiden Fällen reagierten Zeitgenossen mit existenziellen Ängsten vor dem Kontrollverlust, psychischen Schäden und gesellschaftlicher Entfremdung.
Im medizinischen Gutachten des Königlichen Obermedizinalkollegiums (1835) warnte man vor den Reisen mit dem Dampfwagen, denn das löse unweigerlich eine Gehirnkrankheit aus, ein „Delirium furiosum“. Selbst die Zuschauer erlitten beim Anblick der rasenden Züge psychische Schäden, weshalb man links und rechts der Gleise hohe Bretterwände forderte. usw.
Allerdings gehen die Warnungen vor der KI heute in eine ganz andere Richtung und die wurden bereits von KI-Experten selbst so formuliert, z.B. hier:
https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/risiko-der-ausloeschung-ki-koryphaeen-von-openai-und-google-warnen-a-b5c4539b-26cc-4461–8884-a784061e4e25
Die Debatte um die Risiken von Künstlicher Intelligenz hat sich allerdings seitdem drastisch verändert. Während die Warnungen aus dem Jahr 2023 oft noch theoretischer Natur waren, geht es heute um konkrete, messbare Bedrohungen und handfeste regulatorische Konflikte.
Hilfreich also, sich mit den kritischen Stimmen aus dem Bereich selbst zu befassen. Und damit es schneller geht, kann man sich ja der KI bedienen. lol
@Paul
Nachtrag:
https://www.3sat.de/wissen/nano/260617-sendung-anthropic-schaltet-weltweit-seine-ki-modell-ab-nano-100.html