Kinderfeindlichkeit

Ihr verachtet und missachtet seit Jahrzehnten die Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen. Die deutsche Kinderfeindlichkeit hat sich nicht nur in der C‑Zeit überall gezeigt, sondern ist weiterhin ungebrochen stark. In der Politik. In den Massenmedien. In der Gesellschaft. Im Alltag. Überall.


Gleichzeitig werden im Rahmen der »Zeitenwende« (Militarisierung), Schulen, Kindergärten, Bildungseinrichtungen, Jugend- und Familienhilfen, Sozialprogramme sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen, radikal kaputt gekürzt. Das passiert heute schon und wird sich in den nächsten Jahren noch verschärfen.

Die heutigen Kinder und Jugendlichen wurden nicht nur jahrelang mit »woken Themen« in ihrer Identitätsfindung total verunsichert, sie werden auch seit über 5 Jahren mit multiplen Krisen traktiert und belastet. Depressionen, Angststörungen und andere psychische Krankheiten nehmen bei Kindern rasant zu.

Die heutigen Kinder und Jugendlichen werden in einigen Jahrzehnten den immensen Schuldenberg in Deutschland, mit Sozialabbau, Rentenkürzungen und weiteren wirtschaftlichen Einbußen bezahlen dürfen.

Die junge Generation, die von den Alten eine absolut kaputte und marode Infrastruktur (Straßen, Schienen, Wohnungen, Brücken, Gesundheit etc.) »vererbt« bekommt, weil man überall nur an den kurzfristigen Profit denkt, soll nun wieder »Opfer« bringen.

Man hat, in der C‑Zeit, den Kindern und Jugendlichen buchstäblich wichtige Jahre ihrer kindlichen Entwicklung gestohlen, in dem man sie Zuhause eingesperrt und ihnen den Zugang zu ihren Freunden verboten hat. Man hat sie als »Pestratten« (Böhmermann) und »Superspreader« bezeichnet, obwohl früh klar war, dass das nicht stimmt.


Und dann wollt Ihr Ü50- und Ü60-Bellizisten und Kriegstreiber, dass gerade die Jugendlichen sich »für uns« in den Dreck werfen? Das sie sich für »Deutschland« und für »unsere Werte« opfern, verstümmeln und erschießen lassen?

Habt Ihr Lack gesoffen?


8 Gedanken zu „Kinderfeindlichkeit

  1. Durchaus korrekte Details aufgeführt, allerdings mit unzulänglichen Verallgemeinerungen ›ausgeschmückt‹, was mir zumindest vermittelt, dass Sie sich mit Ihrem angedachten Ziel einer Veränderung konkreter befassen sollten.

    Vom Ende her kritisiert:
    »Und dann wollt Ihr Ü50- und Ü60-Bellizisten und Kriegstreiber, dass gerade die Jugendlichen sich »für uns« in den Dreck werfen?«

    Abgesehen davon, dass diese Entscheidungen auch früher so getroffen wurden, hilft hier Agitation überhaupt nichts, außer sich selbst vielleicht ein gutes Gefühl zu vermitteln, denen es mal richtig verpasst zu haben! Zudem, wer ist denn so alles »ihr«?

    »Ihr verachtet und missachtet seit Jahrzehnten die Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen.«

    Sicher nicht die Mehrheit der Bevölkerung! Also, warum lassen ›wir‹ es dann zu?

    Auch der Druck auf den Sozialstaat, der bei jeder systemischen Krise mit dem immer gleichen Mantra medialisiert wird und sich dann gerne (und durchaus erfolgreich) den betroffenen Teil der Bevölkerung polarisiert, sodass wie aktuell z.B. die Migranten zur Ursache gemacht, wie auch diejenigen, die mit neuer/alter Grundsicherung mit erhöhtem Druck belastet werden.

    Und ja, es gibt sowohl ein tatsächlichen Anstieg der psychischen Belastungen von Schülerinnen und Jugendlichen, aber auch bedingt durch eine verbesserte Sensibilisierung und Diagnostik, die zu den steigenden Zahlen in den Statistiken beitragen.

    »Kinderfeindlichkeit« ließe sich für mich (Ausnahmen finden sich immer) primär den Arbeits- und Vermögensverhältnissen zuordnen, was ebenfalls für kranke, bedürftige und alte Menschen zutrifft.

    Solange ›wir‹ also nur einen mehr oder weniger unwirksamen Protest zustande bringen, der sich auch noch vom Staat den politischen Streik verbieten lässt (gerichtlich gewollt nicht geklärt!), der sollte/kann auch nicht erwarten, dass sich die Zustände bessern.

    Und was ist mit den Kapitalbesitzern und Vermögenden? Mal wieder hinter dem Schleier des Nichtwissens verborgen?

    Jung versus Alt jedenfalls sollte allein schon aufgrund der Vergangenheit als Ablenkungsmanöver durchschaut sein und das müsste für einen Pädagogen keiner Ausführung mehr bedürfen.

  2. Kinder und Jugendliche (und auch deren Eltern) tragen gesamtdemographisch gesehen eben nichts zum Machterhalt der politischen Eliten bei und bekommen infolgedessen auch keine besonderen Zuwendungen von diesen.
    Gerade eine schon etwas älteres Video dazu von CPG Grey (youtube) gesehen.
    Dass das volkswirtschaftlich vollkommen idiotisch ist, spielt für Menschen, die in Legislaturperioden, Diäten, Pensionen und »Honorare für Vorträge« denken, keine Rolle.

  3. Dem in die Hände gespielt habe dürfte auch, das Männer die Kinder mittels Gesetz und staatlicher Institutionen vorrangig den Müttern überlassen (müssen).

  4. Deutschland war noch nie ein kinderfreundliches Land. Die letztjährige Anbiederung war ja auch nur ein Kalkül, denen ein bisschen ins Gewissen zu reden, durch Grüne und Linke. Und jetzt wählen die AfD. Blöde Kids. Pestratten.

  5. @Sascha

    Um gegen den Ivan zu kämpfen und sich traumatisieren, verstümmeln oder sich für »unsere (Börsen-)Werte« erschießen zu lassen, sind sie natürlich gut genug.

    Kontext: mein Sohn und ich haben letztes Wochenende schon mal angefangen, den Antrag auf Kriegsdienstverweigerung zu schreiben. Er wird nächstes Jahr 18. Ihn bekommt ihr nicht!

  6. Für alle »Drückeberger« gibt es immer noch die Notstandsgesetze und im Zweifelsfall schafft eine Allparteienkoalition im »nationalen Notstand« die Möglichkeit den Kriegsdienst zu verweigern ab. Die ach so »demokratische« »Nein, hier gibt es keine Nazis«-Ukraine hat es schon vorgemacht.

    Du hat keine Rechte.
    Du hast nur temporärer Privilegien.
    — George Carlin (sinngemäß zitiert)

  7. Der entscheidenste Punkt fehlt:
    Welche Zukunft will man den Kindern überhaupt bieten?

    Wir sind in einer Gegenwart angekommen die schon längst reale Dystopie ist, und es wird zunehmend schlimmer. Dazu eine Gesellschaft zwischen Gleichgültigkeit, infantilem Narzismus und Fanatismus welche diese Entwicklung hinnimmt, wenn nicht gar befördert.

    Und das nicht erst seit 2020 oder 2015, das geht schon seit rund 2 Jahrzehnten so.

  8. @TS

    Warum reden eigentlich immer alle von »der Zukunft der Kinder«? Wie wäre es denn, wenn man mal »die Gegenwart der Kinder« besser gestalten würde? Heute? Hier und Jetzt?

    Ansonsten stimme ich Dir natürlich leider zu.

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