Kriegsopfer

»die Chance auf ein gesundes Kind seit 15 Jahren keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Seit den verheerenden Angriffen auf die Stadt (Falludscha), bei denen die US‐Armee Phosphorbomben und mutmaßlich auch Urangeschosse einsetzte, ist die Zahl der Neugeborenen mit Fehlbildungen und anderen Erkrankungen massiv gestiegen. [...] Die Stadt ist durch den Krieg verstrahlt«.

- Le Monde Diplomatique, Ausgabe November 2019, S. 12

Anmerkung: Genau deshalb spreche ich von NATO‐Medien, weil wir solche Berichte in Spiegel, Welt, FAZ, SZ, BILD und ZEIT vergeblich suchen können. Stattdessen wird für Kriege getrommelt, gehetzt und Stimmung gemacht. Gegen China, Russland, Iran oder Nordkorea. Wer das thematisiert und/oder kritisiert, ist wahlweise ein Populist, Verschwörungstheoretiker, Antisemit, Spinner, Aluhut, Putinversteher, Esoteriker oder betreibe Hate Speech und Fake News.


Anti‐Fake‐News
Populismustheorie

Ein Gedanke zu “Kriegsopfer

  1. Bestes Beispiel hier: Der ominöse und viel verwendete Begriff »Fassbomben«.
    In den Mainstreammedien wurde bisher noch nicht einmal jemals in den vielen Jahren, die der Krieg in Serien nun schon andauert, erklärt, was das überhaupt ist. Muss man erst selbst nachschlagen (seltsamerweise — man kann es aber nachschlagen, das scheint also kein Geheimwissen zu sein).
    Genau in diesem Punkt wird wohl auch die Wendung liegen, warum man diesen Begriff nicht offiziell mal erklärt...
    Denn, wenn man es selbst nachschlägt — um zu erfahren, dass das selbstbaute Kriegsmunition ist, die man vorzugsweise aus Helikoptern abwirft, weil sie nicht in die Halterungen eines Kampffliegers passt, weil sie in alte Ölfässer »verpackt« wird -, dann kommen einem doch einige Zweifel, ob eine von Moskau offiziell (!) mit Rüstungsgütern belieferte Armee so etwas wirklich nötig hat.
    Wozu selbst »Schmu« bauen, wenn man doch das »richtig harte Zeug« haben kann? Da gäbe es in dem Kriegsgebiet doch ganz andere Parteien, die genau bloß diese Mittel zur Verfügung hätten...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.