Presseblick (40)

Harald Schumann, investigativer Journalist beim Tagesspiegel und Regisseur der durchaus empfehlenswerten Video‐Dokumentation: »Die Troika — Macht ohne Kontrolle« behauptet auf Telepolis: »Wenn man den Mächtigen nach dem Maul schreibt, bekommt man die besseren Honorare.« Völlig richtig. Leider verharmlost auch er die Eigentum‐ und Machtverhältnisse der Massenmedien, indem er die einseitige Propaganda bei der Russland‐ und Griechenland‐Berichterstattung so kommentiert: »Die Kollegen haben es getan, weil es einfach war. Man konnte sich der Aufmerksamkeit des Lesers und des Zuschauer sicher sein. Es war eine Story.« Von redaktionellen Vorgaben, Selbstzensur, vorauseilendem Gehorsam, Kopfscheren und Atlantik‐Brücke‐Journalisten ist keine Rede. Denn wer die Eigentumsverhältnisse sowie die zunehmende Gleichschaltung der Massenmedien thematisiert, gehört heute schon zu den Verschwörungstheoretikern.

Politik
Traurig. Kaum ist Bodo Ramelow an der Macht, schon werden zentrale Prinzipien der Linkspartei, wie beispielsweise der Pazifismus, als verhandelbare Kompromiss‐Masse bezeichnet: »kein Handlungskonzept für eine Nation wie Deutschland.« Es ist wahrlich immer und immer wieder das gleiche Muster. Erst in der Opposition, dann an der Macht und schwupps werden sämtliche Ideale, Prinzipien und Leitlinien dem Pöstchen‐Geschacher geopfert. SPD. Grüne. Linke. »Kompromiss« ist hier nur ein Euphemismus für »alles ist verhandelbar, solange wir an der Macht bleiben und/oder genug Pöstchen bekommen.«

Papst Franziskus und der Satan Putin haben sich in Italien getroffen. Ein gefundenes Fressen für die Presse, um mit dem Kämpfer für weltweite soziale Gerechtigkeit abzurechnen sowie um weiter Putin‐Bashing und Kriegstreiberei zu betreiben: »Inwiefern der Papst die Macht hat, Putin im Ukraine‐Konflikt ins Gewissen zu reden, wird sich zeigen.« Die NATO und die westliche Wertegemeinschaft machen schließlich alles richtig.

Sport
Überall wo es um Millionen und Milliarden geht, dürfte es Korruption, Vetternwirtschaft, Klüngel und kriminelle Energie geben. Aber nein, doch nicht beim Fussball! Hier geht es um Teamgeist, Fairness und Leistung. Sechs Fifa‐Funktionäre wurden nun wegen Korruption verhaftet: »Den Verdächtigen werden Geldwäsche, Betrug unter Einsatz von Telekommunikationsmitteln und organisiertes Verbrechen vorgeworfen.« Und natürlich ist es reiner Zufall, dass das genau jetzt rauskommt, wo die Fussball WM 2018 in Russland ansteht. Hier wird die Fifa instrumentalisiert, um Russland‐Bashing zu betreiben. Denn korrupt war und ist der Milliarden‐Sport wohl schon immer gewesen.

Bildung
Handys und smartphones in der Schule stören nicht nur den Unterricht, sondern sorgen zunehmend auch für unkonzentrierte Schüler und schlechte Prüfungsergebnisse. Die tollste und neueste, vermeintlich innovativste Technik -zumal wenn es um Unterhaltungselektronik geht‐ ist für die persönliche Entwicklung eben nicht zwangsläufig förderlich. Der Industrie ist das natürlich wieder einmal völlig egal. Hauptsache es wird sich an den Verblödspaßer‐Geräten eine goldene Nase verdient. Mögliche Folgen und Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche werden auf die Eltern (und die Forscher) abgeschoben. Wie immer. Der Profit für die Privatwirtschaft, die (sozialen) Verluste für die Allgemeinheit.

Überwachung
Während die Bundesregierung die Vorratsdatenspeicherung wieder einführen will, Autobahnen via PKW‐Maut überwacht werden, Journalisten und Unternehmen ausgespäht werden, Bundeskanzlerin Merkel folgenlos Landesverrat begehen und ihren Amtseid brechen kann, baut die Deutsche Bahn ihre Videoüberwachung weiter aus:

»Nach Angaben des Unternehmens sind zurzeit bundesweit 4800 Kameras an rund 640 Bahnhöfen installiert. Zudem gibt es 18.000 Videokameras in Regionalzügen und S‐Bahnen. Die Tendenz sei steigend, sagt eine Sprecherin. Laut Bahn soll die Videotechnik an mehr als 100 Bahnhöfen ausgebaut werden.«

Fröhlich frohlockend daddeln wir infantil auf unseren dummphones und arbeiten die Facebook‐Timeline ab (wichtig, wichtig!), während der Totalitarismus im Hintergrund weiter ausgebaut wird. Aldous Huxley hatte vollkommen recht, als er vor über 50 Jahren sagte:

»Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat wäre ein Staat, in dem die allmächtige Exekutive politischer Machthaber und ihre Armee von Managern eine Bevölkerung von Zwangsarbeitern beherrscht, die zu gar nichts gezwungen zu werden brauchen, weil sie ihre Sklaverei lieben.«

Liebe
Die Philosophin Ariadne von Schirach schreibt in der Frankfurter Rundschau über das Thema Liebe und betont: »Sie ist eine Haltung zur Welt; eine antwortende, verantwortliche. Sie ist nicht etwas, worauf wir warten, sondern etwas, was wir tun.« Soweit stimme ich ihr zu. Sie ist ein nie endender Prozess und kein Zustand oder eine Ware, die man kauft (also ehelicht) und sie dann zuhause aufs Sofa stellt. Auch wenn das vermutlich genau so viele unbewusst empfinden und dann in ihren Liebesbeziehungen/Ehen enttäuscht werden. Leider geht sie dann der neoliberalen Agenda 2010 Verwertungs‐Sprache auf den Leim: »Nicht etwas, was wir fordern können, sondern etwas, was wir fördern sollten.« Nein, so nicht.

15 Gedanken zu “Presseblick (40)

  1. Sorry, aber...!

    »SPD. Grüne. Linke.« Nein! Du projizierst das Verhalten Einzelner (so genannter »Realos«) auf die gesamte Partei — und scherst bequem‐fatalistisch einfach alle(!) über einen Kamm. Viele ehrliche Linke müssen die Gleichsetzung mit den Opportunisten von der SPD und den Grünen (die nebenbei schon immer eine gut‐bürgerliche Partei mit gut bürgerlichen Spießer‐Problemen — Ökostrom — war...) als regelrechte Beleidigung auffassen! Überlegst du vielleicht auch mal einen Moment, bevor du so etwas schreibst, wem du damit in die Fresse haust — und wem am Ende nützt...? Grade Ramelow ist doch als ein solcher »Realpolitiker« bekannt! Natürlich gibt es auch innerhalb der Partei »Die Linke« Politiker, die sich nicht damit begnügen wollen, so lange in der Opposition zu verharren, bis man denn irgendwann mal (also: nie!) die absolute Mehrheit erreicht... Ich bin da auch ganz »egoistisch«: Mir nützt »die Revolution« im Jahre 2084+X auch nix. Ich lebe jetzt — und ich will jetzt, dass mein Leid gelindert wird! Ob nun ruckartig — oder eben Stück für Stück. Während so mancher »edle« Revolutionär nix dagegen hat »den Leidensdruck« halt immer weiter zu erhöhen! Was ist denn die Realität? Es wird nur schlimmer und schlimmer...

    »alles ist verhandelbar, solange wir an der Macht bleiben und/oder genug Pöstchen bekommen.« — ist daher nur: dümmlicher Populismus! Was bedeutet denn eigentlich »Macht«, wenn man nicht in der Lage ist, seine eigentlichen politischen Ziele zu verwirklichen? Die paar Euro Gehälter für »Pöstchen«, also Minister und Minsterpräsidenten...? Na wenn am Ende alle korrumpierbar sind (ob nun inner‐ oder außerparlamentarisch) — warum nimmt man sich nicht einfach den Strick und müht sich überhaupt noch ab...!?

    In deiner Kritik spielen politische Realitäten doch auch keine Rolle. Als würde im Stadtrat Wanne‐Eickel oder im thüringischen Landtag über Dinge entschieden, bei denen sich wirkliche Weichen stellen ließen... ohne eine starke Linke auf Bundesebene wird den Landesparteien IMMER nur die so genannte »Realpolitik« — oder ewige Opposition übrig bleiben!

    Mir gefällt das im Grunde auch nicht, weil es der falsche Ansatz ist und vielen Enttäuschten zusätzliches Futter gibt, wonach »eh alle gleich sind« (das für mich gefährlichste »Argument«, da es jeden Ansatz einer Veränderung von vornherein zunichte macht). »Alle« schließt den Kritiker aber natürlich niemals nie mit ein... Es ist nun einmal auch das Wesen einer parlamentarischen Regierung, dass sie innerhalb einer Koalition Kompromisse machen muss. So wie jeder von uns, jeden Tag... Das kann man intelligent machen — oder dumm — und sich über den Tisch ziehen lassen! Die Frage sollte doch eher lauten, warum der Linke‐Wähler offenbar die Linke dort besonders zahlreich gewählt hat, wo grade so eine Gefahr einer Kompromittierung besonders groß war? Ist das Hemd doch näher als der Rock? Ist es wichtiger, wenigstens teilweise(!) linke Politik in die Realität umzusetzen, anstatt in alle Ewigkeit in der Opposition zu verharren und SPD und CDU alleine das Land zugrunde richten zu lassen...? Und wen bitte interessiert die verteidigungspolitische Meinung irgendeines Landespolitikers...? Zumal ich den Punkt (als dem Pazifismus Zugeneigter) »Pazifismus« an sich schon immer diskussionswürdig erachtete. Pazifismus nützt nichts, wenn der »Feind« darauf sch... — und dich einfach durch neoliberale Politik zugrunde richtet!

  2. @Dennis82

    SPD. Grüne. Linke.« Nein! Du projizierst das Verhalten Einzelner (so genannter »Realos«) auf die gesamte Partei — und scherst bequem‐fatalistisch einfach alle(!) über einen Kamm

    Seltsam, dass es immer die »Realos« und die »Pragmatiker« der jeweiligen Partei sind, die an die Macht und an die Pöstchen kommen. Und genau die repräsentieren und entscheiden dann auch für die Partei! Das kann man bei den Grünen (Özdemir, Roth etc.), der SPD (Gabriel, Steinmeier etc.) und jetzt mit Ramelow bei den Linken sehen. Was die sog. »Basis« oder die »aufrechten Linken« in der Partei selbst (wie beispielsweise ein von mir geschätzter Ströbele, der leider auch nicht den Afghanistan‐Einsatz der Bundeswehr verhindern konnte) dann wollen, beschließen oder von sich geben, hat nur selten politischen Einfluss. Ein Blick in die längere und auch jüngere Geschichte reicht da völlig.

    alles ist verhandelbar, solange wir an der Macht bleiben und/oder genug Pöstchen bekommen.« — ist daher nur: dümmlicher Populismus! Was bedeutet denn eigentlich »Macht«, wenn man nicht in der Lage ist, seine eigentlichen politischen Ziele zu verwirklichen?

    Du glaubst wirklich, »Macht« bedeutet vor allem an der Regierung beteiligt zu sein? Und dann -ganz freie‐ Entscheidungen treffen können, weil man Getriebener von Lobbyisten, Medien, Geheimdiensten, der USA, Wahlkampfspendern usw. ist? Denkst Du, die EU oder Merkel haben »Macht«? Das haben Milliardäre, Medienmogule, Ratingagenturen, die Bertelsmänner, Geheimdienste, kriminelle Organisationen, Investoren, Bankster und Manager, die im Hintergrund agieren. Von daher halte ich es für eine fatale Illusion, zu glauben, die Linke müsste nur an der Regierung beteiligt sein und dann würde sich alles zum Guten ändern. Wie ist das doch gerade mit der Linksregierung in Griechenland? Welche freien Entscheidungen können sie nochmal treffen? Oder sind auch sie nur Getriebene der Troika?

    Mir gefällt das im Grunde auch nicht, weil es der falsche Ansatz ist und vielen Enttäuschten zusätzliches Futter gibt, wonach »eh alle gleich sind« (das für mich gefährlichste »Argument«, da es jeden Ansatz einer Veränderung von vornherein zunichte macht)

    Das Problem ist, dass immer noch davon ausgegangen wird, als würde sich vor allem durch parlamentarische Neu‐Konstellationen etwas »verändern« können. Wie oft sollen und müssen wir denn diese Desillusionierung noch erleben? Zuerst war die SPD die große Hoffnung, dann die Grünen und nun die Linken? Friedenspolitik beispielsweise soll und darf niemals eine verhandelbare Kompromiss‐Ware werden, wie es Ramelow ja sagt. Ich denke, wirkliche Veränderungen wird man durch den Parlamentarismus nicht mehr erreichen können. Der ist durch und durch korrupt, verfilzt, gekauft. Das kann nur die Straße, eine soziale Bewegung, Massenproteste.

    Überlegst du vielleicht auch mal einen Moment, bevor du so etwas schreibst, wem du damit in die Fresse haust

    Kritik gerne, aber bitte auf den Ton achten. Begriffe wie »Fresse« möchte ich hier nicht lesen.

    EDIT: Und um nicht falsch verstanden zu werden, ich schätze durchaus die Arbeit und das Engagement vieler Menschen in der Linkspartei und innerhalb der Linken, hänge aber auch keinen Illusionen nach, dass der Parlamentarismus -gerade in Deutschland‐ noch irgendetwas relevant Positives für die Bevölkerung zustande bringen kann.

  3. @Dennis82: Es ist richtig, dass es viele Linke in der Partei DIE LINKE gibt, die nicht so denken, wie Herr Rammelow und Co. Dass sind diejenigen, die man bei Wahlkämpfen auf die Straße zur Diskussion mit den Menschen schickt. Leider sind diese in keinerlei Position, um die einstmals rote Haltelinie wirklich als rote Haltelinie halten zu können. Das Lebenswerk eines Gregor Gysi ist doch offensichtlich, DIE LINKE in eine Regierungspartei auch im Bund umzuwandeln. Bei einer Wahlveranstaltung in Neustadt/Weinstraße, wo ich viele Jahre lebte, hatte er — bei einer Zwischenfrage — nichts mehr vom Klassenkampf gehalten. Er hat für seine Positionen viele Gleichdenkende, die sich in Parteiämtern befinden und somit Machtpositionen vertreten. Dass sich damit DIE LINKE überflüssig machen würde, scheint egal zu sein oder man überblickt es nicht (im günstigsten Fall). Regierungshandeln bedeutet unter den heutigen gesellschaftlichen Umständen immer, dass sich DIE LINKE zum Handlanger der Besitzer der Produktionsmittel macht, bewusst oder unbewusst oder gezwungenermaßen. Man vergesse nie, dass der Staat immer nur das Instrument der herrschenden Klasse ist. Eine Gesellschaft von innen heraus zu ändern, wird nicht funktionieren. Damit sind schon bedeutendere kommunistische/linke Parteien gescheitert und heute in die Bedeutungslosigkeit versunken.

  4. Der Pazifismus der Linkspartei war von Anfang an eine Illusion , vor allem Lafontaine hat dieser neuen Partei ein übles Ei ins Nest gelegt , wegen vielleicht zwei oder drei Prozent Wählerstimmen , nicht aus Überzeugung.
    Ich hatte nie das Gefühl einer pazifistischen Partei bei der Linken , das war immer nur bei einem Teil ihrer Wähler ehrlich gemeint , daher ist es besser , diese Gründungshypothek abzuwerfen als sie noch ewig mit sich herum zu schleppen , allerdings dann schon aus Überzeugung und nicht aus reinem Machtkalkül.

    Trotzdem ist es auch richtig , zu akzeptieren , daß es linke Wähler und eventuelle Mehrheiten gibt (die SPD jetzt mal mit Hängen und Würgen dazugerechnet) , die nicht pazifistisch oder teilpazifistisch sind , linke Parteien sind keine Privatveranstaltung für rigorosen Pauschalpazifismus.
    Es gibt durchaus Kompromißpotentzial , das keinen Werteverrat darstellen würde , z.B. die Bindung von Auslandseinsätzen an UN‐Mandate , aus Sicht radikaler Pazifisten vielleicht Verrat , aber dennoch ein erheblicher Fortschritt , weil es dem Wildwuchs der A‐Einsätze Grenzen setzen würde.

  5. Haben wir nicht in den letzten Jahren z. B. bei Klaus Baum heftig gegen BILD gewettert und dieses rassisitsche Hetzblatt in Grund und Boden kritisiert? Und dann kommt die linke Ikone der LINKEN daher und schubst mit ihrem Hintern aus Eitelkeit alles wieder um (Eitelkeit korrumpiert):

    http://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/gregor-gysi/wollen-sie-den-kommunismus-wieder-einfuehren-41361358,var=a,view=conversionToLogin.bild.html

    http://www.bild.de/politik/inland/sahra-wagenknecht/bild-interview-wie-tief-darf-ein-dekollete-im-bundestag-sein-28134410.bild.html?erid=1434432172082552001&gclid=CP7vwKC8k8YCFcOWtAod5jwA0w&zanpid=2045760749061936128

    So wie erst vor kurzem Jutta Ditfurth für mich vom Sockel fiel, so ist es jetzt auch Frau Wagenknecht.

    Übrigens erlebe ich fast übereinstimmend zeitnah, wie sich die Entwicklung der Partei DIE LINKE an die der GRÜNEN anpasst. Stück für Stück — nur schneller.

    Wer ist denn so naiv und glaubt, dass sich die herrschende Klasse mit all ihren Verteidigungsmitteln wie Verfügungsgewalt über Arbeitsplätze, Zugriff auf die Medien, Lobbyismus, Verbandsvertretungen und den Repressionsapparat des Staates sich gelassen ins Fenster legt und zusieht, wie ihnen eine LINKE Regierungspartei -nehmen wir mal die Utopie einer absoluten Mehrheit an — mit Reformgesetzen peu a peu ihre Privilegien entzieht?

    Statt Abschaffung von Hartz 4 geht der Trend der Politik der LINKEN nur noch in Richtung Erhöhung des Regelsatzes und von Generalstreik ist schon längst keine Rede mehr. Schließlich will man sich ja bei dem zukünftigen Koalitionspartner nicht unbeliebt machen.
    Es ist für mich daher nur noch eine Frage der Zeit, bis prominente LINKE mit problemflankierenden Begleitrhetorik ihre Einsicht in die Notwendigkeit der Sicherung von Rohstoffquellen Bundeswehreinsätze im Ausland z. B. mit der Sicherung deutscher Arbeitsplätze begründen und dies den Wählern als Politikfähigkeit verkaufen. Nur mit dem Bekenntnis zu militärischer Gewalt ist in D. eine Regierungsbeteiligung möglich.

  6. @Art Vanderley

    Was bitte ist »rigoroser Pauschalpazifismus«? Und was bitte sind »radikale Pazifisten«? Menschen, die durch beide Weltkriege, zwei völkerrechtswidrige Kriege gegen den Kosovo und den Irak sowie durch willkürliche Drohnen‐Ermordungen der USA (und immer mehr und mehr Tote), zur Erkenntnis gelangt sind, dass Kriege, Chaos, Ermordungen und Zerstörungen niemals irgendwelche Probleme auf der Welt lösen werden? Sind etwa Bürger, die sich nicht zu Handlangern von Waffenindustrie und Rohstoffinteressen machen lassen wollen, extremistische Träumer und Utopisten?

  7. @epikur: »Seltsam, dass es immer die »Realos« und die »Pragmatiker« der jeweiligen Partei sind, die an die Macht und an die Pöstchen kommen«.

    Nein, es ist überhaupt nicht seltsam — weil auch in der »linkesten« Partei (oder sonstige Gruppierung von Menschen, von mir aus auch K‐Gruppen, Hausbesetzer usw.) strukturell der »Wettbewerb« um Aufmerksamkeit, Deutungs‐ und Führungsansprüche am Ende jene bevorzugt, die eben die anderen am besten für sich instumentalisieren / manipulieren können. Dazu kommt noch, dass grade Linke alles andere als frei von Eitelkeit sind und mit nichts anderem beschäftigt zu sein scheinen, als sich permanent von Hinz und Kunz abzugrenzen — Die Volksfront von Judäa lässt einmal mehr grüßen... Dabei wird jedoch schon wieder der Fehler der Personalisierung begangen — eine komplette Partei wird wegen einzelner(!) Personen vollkommen(!) diskreditiert. Schönen Gruß an Putin...! Es grenzt wirklich schon bei manchen Linken an paranoider Schizophrenie, wirklich überall den »Verrat« zu wittern. Und Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Die Grünen entstanden ausdrücklich nicht aus sozialpolitischen Gründen. Da hatten viele Häuslebauer schlicht Angst, dass ihr schöner Bungalow verstrahlt werden könnte...

    »Du glaubst wirklich, »Macht« bedeutet vor allem an der Regierung beteiligt zu sein?«

    Reden wir aneinander vorbei — wir meinen doch offensichtlich das Gleiche...? ;) Du unterstellst doch Ramelow — in Gleichsetzung mit der Linken — das Streben nach »Macht« — und »Pöstchen«! Ja, »Macht« bedeutet wie wir derzeit ja sehen können selbst für eine gewählte linke Regierung eines souveränen EU‐Staates (Griechenland) nicht wirklich viel — wenn von »außen« enormer politischer (aber vorwiegend finanzieller) Druck gemacht wird! Dass die tatsächliche »Macht« hauptsächlich bei Superreichen liegt und vor allem darin begründet ist, die Hirne der Menschen mit herrschender Meinung, also Meinung der herrschenden zu fluten, müssen wir sicher nicht diskutieren! Nun sage mir aber mal, was dann den Unterschied macht, ob der Ramelow einer machtlosen »Regierung« oder einer machtlosen Opposition vorsteht...?! Und was daran so unheimlich verwerflich sein soll...? Die paar Euro für das Ministerpräsidentenamt...? Nach dem Motto: echte Linke müssen arm sein...?

    »Macht« bedeutet aber in einem Rechtstaat formal auch immer noch Gesetze beschließen zu können, nach denen sich die Menschen zu richten haben. Siehe aktuell das »Tarifeinheitsgesetz«...

    »Das Problem ist, dass immer noch davon ausgegangen wird, als würde sich vor allem durch parlamentarische Neu‐Konstellationen etwas »verändern« können.«

    »Problem«? Gäbe es dafür auch wirklich mal eine Begründung...!? Ohne die Gebetsmühle »SPD = Grüne = Linke« zu drehen...!? Schließt das eine das andere denn etwa aus...!? Wieso solle sich denn dann im Gegenzug grade außerparlamentarischen Bereich etwas ändern...? Siehst du da auch nur einen Hauch irgendeiner Form von APO...!? Mach mal die Augen auf: Die »Straße« ist vollkommen leer, sieht aus wie nach der schwäbischen Kehrwoche (ohne Wasserwerfer...)! Den Bahnstreik und die Reaktionen des Michels schon vergessen? Die schnell in gesetzesform gegossene Reaktion der Regierung darauf? Und wieso sollten Menschen außerhalb des parlamentarischen Betriebes weniger »korrumpierbar« sein? Wach vielleicht mal auf — die gesamte(!) Gesellschaft ist »gekauft«! Im Grunde ist die zig Mio Menschen umfassende Masse aus stolzen, stinknormalen Lohnarbeitsfetischisten, die den Armen (oder den faulen Griechen) nicht die Arbeitslosigkeit und das schwarze unterm Fingernagel gönnt doch der deutlichste Beweis dafür, für wie wenig (Brot und Spiele) man Menschen auch ideologisch kaufen kann...!? Und du träumst weiter von der »Straße« und »Massenprotesten«...!? In Schland...!? Ernsthaft...!?

    Wie ich schrieb: Ich würde mir mit der Einstellung schon mal im Baumarkt den Strick kaufen...! Als Anspielung auf den ironischen Witz, wonach sie im Kapitalismus einem sogar noch den Strick verkaufen, an dem man sich aufhängt... :P ;)

    »Kritik gerne, aber bitte auf den Ton achten. Begriffe wie »Fresse« möchte ich hier nicht lesen.«

    Ohwei, »Fresse« ist ja jetzt ein so pöhses Wort...! Wenn ich oder andere einen Kommentar wie den deinen so empfinden, schreibe ich dies auch genau so! Wer (wenn auch in schönen Worten) austeilt, sollte auch einstecken können.

  8. @Dennis82

    Es grenzt wirklich schon bei manchen Linken an paranoider Schizophrenie, wirklich überall den »Verrat« zu wittern.

    Das kann man so bezeichnen, wenn man möchte. Man kann es aber auch einen unverblendeten, nicht‐romantisierenden Blick auf die Vergangenheit und die Gegenwart nennen (Schröder, Fischer, Gabriel, Özdemir, Roth, Cristopher Lauer bei Axel Springer, Ramelow — die Liste ist endlos lang). Und statt »Verrat« kann man auch die Begriffe Korrumpierung, Realpolitik, Anpassung, Konformismus verwenden oder von der Macht des Geldes sprechen ;)

    Und was daran so unheimlich verwerflich sein soll...? Die paar Euro für das Ministerpräsidentenamt...? Nach dem Motto: echte Linke müssen arm sein...?

    Nope, das sage ich nicht. Ganz im Gegenteil: für Arme dürfte es wesentlich leichter sein, »links« zu sein, als für Reiche, die dann was abgeben müssten. Wir sprechen mal in 5–10 Jahren nochmal über das Thema. Mal sehen was der gute Ramelow für die Macht und den Posten so alles an Prinzipien und Leitideen der Linke über Bord werfen musste.

    Und du träumst weiter von der »Straße« und »Massenprotesten«...!? In Schland...!? Ernsthaft...!?

    Jupp. Ich träume davon. Die willst Du mir doch jetzt nicht auch noch nehmen, oder? ;) Mir ist völlig bewusst, wie aussichtlos die Lage ist und dennoch: Wie ich schrieb: Ich würde mir mit der Einstellung schon mal im Baumarkt den Strick kaufen...! — gibt das dafür keine Veranlassung. Ich bin durchaus glücklich und zufrieden. Ich mache mir aber auch keinerlei Illusionen. Vielleicht liegt es auch daran ;)

  9. Korrekturen zu Dennis82:
    1. »Die Grünen entstanden ausdrücklich nicht aus sozialpolitischen Gründen. Da hatten viele Häuslebauer schlicht Angst, dass ihr schöner Bungalow verstrahlt werden könnte...« Die Grünen entstanden aus der Ökologiebewegung, der Anti‐AKW‐Bewegung, der Hausbesetzerszene, der Frauenbewegung, der Friedensbewegung und der Antifa. Ich war bei der Gründung dabei und sollte es wissen.

    2. »Nach dem Motto: echte Linke müssen arm sein...?« Das sagst Du, der mir (anderorts in einem Kommentar) VORWIRFT, als Rentner mit durchschnittlicher Pension materiell abgesichert zu sein? Das ist jetzt aber nicht stringent.

    Ich lese immer wieder eine abgrundtiefe Verbitterung in Deinen Kommentaren — die sich dann ausgerechnet gegen jene entlädt, die weder direkt noch indirekt etwas mit Deiner Situation zu tun haben.

  10. @altauto: Ich habe mir zwar vorgenommen, auf deine Beiträge nicht mehr zu antworten — aber:

    1. Mag sein... Wenn du dich damals bei deinen Mitstreitern und Mitbegründern so umgesehen hast — woher stammten die soziologisch gesehen...!? Natürlich alles unterprivilegierte, verarmte Unterschichtler... die Grünen hatten nahezu schon immer die am besten verdienenden Wählerschichten. Und die gut‐bürgerlichen »Revoluzzer« aus gut behüteten Hause (mit Eltern, die ja Nazi‐bedingt teils noch ordentlich Dreck am Stecken hatten...), die da anfangs in Turnschuhen die Parlamente stürmten... konnte ja keiner ahnen...!

    2. Tut mir leid, wenn ich da bei dir einen wunden Punkt getroffen haben sollte bzw. du dies bezüglich etwas empfindlich bist. Du reißt aber meine damalige »Kritik« hier (die genau genommen nur eine sarkastische Randbemerkung war; ein klassischer Pawlow...) vollkommen aus dem damaligen Zusammenhang! Ich habe nie eine andere Meinung vertreten, als jene, dass ein Linker eben nicht arm sein müsse, um glaubwürdig zu sein (im Gegensatz zur BILD und manch besonders linken Linken; wer erinnert sich nicht an »Hummer‐Sahra« und »Porsche‐Klaus«?)

    Und meine »Verbitterung« ist hart erarbeitet (redet sich halt schon leichter, so mit sicherer Pension...) — und ich sehe auch keinen Grund, mich dafür zu rechtfertigen — finde es aber immer interessant, von wem dieser »Vorwurf« kommt. Ich würde es daher begrüßen, wenn du dir diese persönlich motivierten Anwürfe sparen könntest! Wir haben versucht, miteinander auszukommen — ging nicht. Fertig.

    Im Übrigen entlädt sich meine »Verbitterung« in dem Falle nicht gegen die Person epikur selbst, sondern gegen die (widersprüchliche) Meinung, die er vertritt! Er gibt ja unumwunden zu, von der Revolution zu träumen und ist sich der Aussichtslosigkeit mind. genau so bewusst wie du und ich... ich finde es nur etwas »blöd«, den Parlamentarismus zu geißeln und der einzigen nennenswerten Oppositionspartei von vornherein »Verrat« zu unterstellen und denen die »Träume« zu vermiesen, die meinen, auf diesem Weg könne ja auch(!) etwas gehen! Seit Syriza sollte man ja eigentlich auch meinen, dass es selbst in Europa nicht vollkommen unmöglich sei...

    Und Nein — Regierungsbeteiligungen in verarmten, ostdeutschen popligen Bundesländern, ohne nennenswerte Rechte auf Steuererhebungen zählen in meinen Augen nicht als grundsätzlicher »Verrat«. Länderparlamente in der BRD sind nur dazu da, den Mangel zu verwalten, wer ihn verwaltet — ist im Ergebnis: sch...egal...! Man kann der Linken gerne Verrat vorwerfen — wenn er stattgefunden hat! Oder man lässt es bei bequemen, fatalistischen Vorverurteilungen... braucht sich dann aber z. B. auch nicht wundern, wenn bei Wahlen dann auch nur genau jene wenigen (»Realos«) in die Parlamente einziehen, die auf den Listen ganz vorne stehen...

  11. @epikur

    Natürlich sind solche Leute keine Extremisten oder sonstwas , aber ich finde es falsch , alle Auslandseinsätze in eine Tonne zu kloppen .

    Mir ist das zu sehr entweder oder , genauso wie du zurecht Respekt einforderst für Leute , die grundsätzlich gegen jede Form des Krieges sind , erwarte ich , daß Leute nicht sofort in die Ecke des Bösen geschoben werden , die nicht prinzipiell gegen A‐Einsätze sind , genau dieses Gefühl habe ich aber oft in pazifistischen Umfeldern.

  12. @ Art Vanderley: Bist Du eigentlich noch ganz bei Trost? Angesichts solcher »Meinungsäußerungen« — wie immer von Leuten, die selber natürlich nie zur Knarre greifen und andere Menschen erschießen oder anderweitig massakrieren würden — ist es wirklich kein Wunder, dass der Krieg heute nicht flächendeckend als widerwärtiges, mittelalterliches Barbarentum angesehen wird, das er ist, sondern inzwischen längst wieder zum perversen globalen Alltag gehört.

    Offensichtlich hast Du weder den Begriff »Humanismus«, noch den Begriff »Pazifismus«, der ersterem per definitionem innewohnt, verstanden.

    Und jetzt kannst Du uns noch etwas von »humanitären Friedenseinsätzen« irgendwelcher Soldatenmörder erzählen, damit wir endlich verstehen, dass das (westliche) Militär nichts anderes als Frieden, Freiheit, Demokratie und bunte Eierkuchen im Sinn hat, wenn es zum Morden in den Krieg geschickt wird.

    Mehr als Sarkasmus fällt mir zu Deinem Blödsinn nicht ein, sorry.

    Pazifistische Grüße!

  13. @Charlie

    Dein dümmliches Schwarz‐weiß‐Denken ist viel gefährlicher als der Versuch , manches auch differenzierter zu sehen .
    Dieser saublöde »Ich‐bin‐der‐Gute »- Pazifismus ist genau das , was mir an selbstgerechten Wohlstands‐Schwätzern wie dir schon immer auf den Keks gegangen ist , dieser Glaube , man stünde automatisch auf der richtigen Seite , wenn man das »Richtige« sagt und jeden blöd anmacht , der die Dinge pragmatischer sieht und eben nicht , wie im Kindergarten , von einer Welt ausgeht , wie man sie gerne hätte , sondern von der , die eben nunmal vorhanden ist , Veränderungswünsche eingeschlossen.
    Du glaubst offenbar , du hättest die friedliche Weisheit mit Löffeln gefressen , schlechte Nachricht für dich , einen Scheiß hast du.

    Geißler hat mal gesagt , Auschwitz ginge auch auf den Pazifismus der 30er‐Jahre zurück , Recht hat der Mann , die schlimmsten Kriegstreiber sind diese Blabla‐Pazifisten , denen es wie den ehemaligen K‐Grüpplern — Dennis 82 weist zurecht darauf hin — nur darum geht , in irgendeinem Hinterzimmer auszumachen , wer die korrekteste unter den ultramegakorrekten Weltanschauungen hat , die Realität interessiert euch nicht die Bohne.
    Erfahrungsgemäß also genau jene Klientel , die als alllererstes umkippt und mit Hurra ins Felde zieht , wenn nur genug Drück von oben kommt und wenn das alle irgendwie klasse finden.

  14. @Art Vanderley

    Ich bin völlig bei Dir, wenn es darum geht Dinge auch differenziert zu betrachten. Beim Völkermord in Ruanda beispielsweise, wäre eine UN‐Blauhelmtruppe von mehreren tausend Mann wichtig gewesen. Leider gab es dort eben keine wichtigen Ressourcen oder Handelswege zu schützen, also ließ man das Massaker zu. Und Pazifisten als »Kriegstreiber« zu bezeichnen, die auch Ausschwitz mit zu verantworten hätten, ist ja nun völlig absurd und -sorry‐ daneben.

    Warum eigentlich das Denken, das Pazifisten in irgendwelchen Hinterzimmern nur »linke Gesinnungspolizei« spielen würden? Es gibt die traditionelle und kirchliche Friedensbewegung, Ostermärsche und großangelegte Demonstrationen. Ich verstehe auch nicht, warum und wieso man in Krisenregionen immer sofort Soldaten und Panzer statt Ärzte, Lehrer und Handwerker schickt? Hat das vielleicht doch etwas mit der Rüstungsindustrie und Profitinteressen zu tun?

  15. @epikur

    Meine Einstufung von »Pazifisten« in Kommentar »19.41« war eine direkte Antwort auf Charlies »sachliche« Einwürfe und bezog sich ausschließlich auf einen bestimmten Typus , der sich selber als Pazifist bezeichnet , und mit dem ich nicht das erste Mal nette Argumente austausche.
    Nur dieser Typus war gemeint mit »Hinterzimmer« usw. , mir ist dabei völlig klar , daß es auch ganz andere Leute unter Pazifisten gibt .
    Um das mal grundsätzlich klarzustellen: Pazifismus ist in meinen Augen eine respektable Einstellung , und es gibt ihn in verschiedenen Formen , man kann bei dem Thema jederzeit diskutieren über Wege , Methoden , Inhalte usw.
    Was ich aber nicht ab kann , sind Leute , die jedem sofort unehrenhafte Motive unterstellen , weil er nicht ständig jeden Einsatz als schlimm und böse brandmarkt , ein Teil der sich selber so bezeichnenden Pazifisten tut dies jedoch.

    »Auschwitz« war eine Provokation Geißlers , er wollte darauf hinaus , daß Hitler durch die Politik des Appeasement begünstigt wurde , auch in meinen Augen ist diese Aussage nicht durchgehend zutreffend, aber sie taugt als passende Antwort , auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

    »Kriegstreiber«
    Eine bestimmte Form des Pazifimus als indirekte Begünstigung derer , die man auch die »Falken« nennt , das sehe ich schon , weil dieser bestimmte »Hinterzimmer«-Typus immer nur auf diejenigen losgeht , die eigentlich das gleiche wollen , aber anderer Meinung sind , was die Vorgehensweise angeht.
    Dieser Typus — man könnte sie auch Dogmatiker nennen — attackiert niemals echte Falken oder gleichgültige Konservative , da ist er ganz ganz still , er schwächt lieber pragmatische Ideen auf der eigenen Seite und damit die Chance auf realistische Lösungen , daher der — zugegeben provokante — Anwurf der (indirekten) »Kriegstreiberei«.

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