Unter
dem stillen Schrei
Unter
den lieben Lügen
Unter
der endlosen Entfaltung
Unter
dem zierlichen Zwang
Zerbricht
das Haus des Schneckenmeisters
Unter
dem stillen Schrei
Unter
den lieben Lügen
Unter
der endlosen Entfaltung
Unter
dem zierlichen Zwang
Zerbricht
das Haus des Schneckenmeisters
Wenn der ’stille Schrei‹ im Text die unterdrückte Meinung symbolisiert: Wie verhindern ›wir‹ als Aufklärer dann eigentlich, im eigenen Wirkungskreis nicht selbst einen ›zierlichen Zwang‹ aufzubauen, der unliebsame Zwischentöne filtert?
Liegt die größte Stärke einer freien Position letztlich nicht darin, den Widerspruch einfach unkommentiert stehenzulassen?