»Gewalt«

Die Gewalt eines Osterfeuers.

1.) Ist es eigentlich keine Gewalt gegen Menschen, wenn man mit dafür verantwortlich ist, dass Kinder- und Altersarmut immer weiter steigen?

2.) Ist es eigentlich keine Gewalt gegen Menschen, wenn man sie zu prekären Arbeiten und Niedrig-Lohnjobs nötigt und zwingt (ALG2-Gesetze)?

3.) Ist es eigentlich keine Gewalt gegen Menschen, wenn man sie permanent, rhetorisch und in aller Öffentlichkeit, mit Schmutz und Dreck bewirft?

4.) Ist es eigentlich keine Gewalt gegen Menschen, wenn man ihre Bankkonten kündigt, sie zensiert oder sie aus ihrer Lohnarbeit wirft, weil sie die »falsche Meinung« öffentlich geäußert haben?

5.) Ist es eigentlich keine Gewalt gegen Menschen, wenn man ein ständiges Klima der Angst (vor Covid, vor der Klima-Katastrophe, vor der AfD, vor dem Russen, vor Trump etc.) schafft und etabliert?

6.) Warum thematisieren sämtliche Altmedien vermeintliche »digitale Gewalt«, aber wenn es um tägliche Gruppenvergewaltigungen und ständige Messerangriffe geht, werden sie auf einmal eher kleinlaut?

7.) Wo bleibt der öffentliche Aufschrei wegen der Sanktionsgewalt gegen Jacques Baud und Hüseyin Dogru?


Gewaltfreiheit
Kinder in Deutschland; Teil 35: Gewalt

6 Gedanken zu „»Gewalt«

  1. Wenn die Zivilisation scheitert, bleibt nur Gewalt übrig.

    Macht zementiert sich immer auch über Gewalt und wird vom Volk auch goutiert, sofern sie hart genug scheint.

    Moderne Gesellschaften definieren sich durch Feindbilder.

    Gewalt ist somit grundsätzlich.

  2. Schon vor der Plandemie waren sich ein langjähriger Freund und ich einig, dass es die bewusst herbeigeführte Spaltung der Gesellschaft in immer kleinere Grüppchen sein wird, die „das beste Täuschland, das es jemals gab“, in nicht allzu ferner Zukunft in den Abgrund reissen wird.
    „Linke gegen Rechte“, „Junge gegen Alte“, „Arme gegen Reiche“, „Blonde gegen Dunkelhaarige“, „Länger hier Wohnende gegen Neu Hinzugezogene“, „Rote gegen Blaue“, „Familien gegen Singles“… Lässt sich beliebig fortführen.
    Dadurch wurden so viele kontroverse Themen erzeugt, dass die im Verborgenen laufenden Agenden (mittels Agenten?), von den meisten Bürgernden kaum noch wahrgenommen werden (können).
    Auch die weltweite „Erprobung“ immer strikterer Maßnahmen gegen die jeweils eigene Bevölkerung, wird in relativ kurzer Zeit in nahezu allen Ländern mit einer halbwegs funktionierenden digitalen Infrastruktur knallhart durchgezogen.
    Dagegen werden die Orwell‘schen Dystopien sich wie ein fröhliches Kaffeekränzchen darstellen, denn mittlerweile erkenne ich den berühmt-berüchtigten WEF-Slogan von „Nichts besitzen und glücklich (= sediert?) sein“ bereits in einer für niemals möglich gehaltenen Klarheit.
    Ein repressiver Überwachungsstaat, der vorgeblich „nur das Beste für seine Bürger*Innen (d/w/m) will“, gleichzeitig jedoch an der Steuer- und Abgabenschraube dreht, bis auch noch der allerletzte Cent herausgepresst wurde, unterscheidet sich kaum noch von den vermeintlich totalitären Regimen, gegen die er „unsreDemokratie“ als l(i)ebenswerte Alternative bezeichnet.
    Wir leben in einer Art „Endzeit“, wobei ich mir nicht sicher bin, wie schlimm es noch kommen wird.
    Selbst eine atomare Auslöschung erscheint mittlerweile realistisch.

  3. @tomandcherry, »die bewusst herbeigeführte Spaltung der Gesellschaft «
    Meines Erachtens nicht die ganze Wahrheit; Da ist auch viel Selbst-Spaltung im traurigen Spiel.
    Vor vielen Jahren habe ich eine Tier-Doku aus Afrika gesehen, in der es u.a. um Krokodile in einem dürrebedingt schrumpfenden Binnensee ging: Aus dem Gentleman-like Verhalten¹ im üppigen Futter-Paradies nach der Regenzeit wurde mit abnehmendem Wasserstand² ein Kampf aller gegen aller mit Kannibalismus als vorherrschender Futter-Quelle. Das war aber sicher nur Folge der Umstände, wurde von niemandem bewusst herbeigeführt.
    Zurück zu Homo sapiens, sapiens, sapiens... empfinde ich vieles in dieser Vor-Endzeit als ›Nervöses Hufe-Scharren vor dem ganz großen Verteilungskampf‹. Natürlich wird reichlich ›Divide et impera‹ praktiziert, aber auch unten geht es (bald) im Wechselspiel brutal&heimtückisch zur Sache, sozusagen ›Game of Thrones and Palanquin Bearers (Sänftenträger)‹.

    »atomare Auslöschung«
    Der wahrscheinlichste Ausgang,
    Typischerweise werden vorhandene bzw. gekaufte Waffen irgendwann eingesetzt. Gedankenexperiment ad absurdum: Im Frühjahr des Jahres 1945 verfügt ein gewisser Feldherr namens Hitler über 100 Atombomben+Trägerraketen, setzt diese aber nicht ein, sondern lutscht stattdessen lieber entschlossen an seiner Zyankali-Kapsel. Rund zwei Jahrtausende früher nimmt Hannibal kein Gift, sondern zündet die Von-Däniken-Bombe, die er in Ägypten auf dem Schwarzmarkt gekauft hatte.
    Für alle Anhänger ewigen Fortschritts: Ausgehend vom CERN gibt es nach etwas hin und her doch nochmal einen gewaltigen Fortschritt³ in der Waffentechnologie. Vielleicht eine Bombe, die e=mc² voll ausreizt, oder ein Bömbchen vom Hiroshima-Format, das aber viel leichter herzustellen ist, sogar von einer Gruppe engagierter Amateure.

    ¹Jedenfalls gegeneinander, nur gelegentliche Revierkämpfe mit oft nicht (sofort) tödlichem Ausgang
    ²Schon lange ein wichtiger Kriegsgrund. Echt peinlich, dass es statt der Kriege mit Aliens um Planeten + Super-Rohstoffe bzw. Drogen (wie in der SF vorhergesagt), um banales H2O, oft von bescheidender Qualität, geht
    ³Vom TNT zur Atombombe und dann zur Wasserstoffbombe waren vielleicht die zahlenmäßig größten ›Fortschritte‹ (Sprengkraft) überhaupt, jedenfalls auf einmal. Größer als z.B. von 5km/h (Fußgänger) zu 15km/h (Postkutsche), 60km/h (? Fahrrad), 300km/h Auto/Zug usw.

  4. Was ist ein Banküberfall gegen die Gründung einer Bank?
    Was ist offene Gewalt gegen die weit häufigere strukturelle Gewalt?

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