Populistische Wahrheiten

»Die da oben machen eh was sie wollen« oder »die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen« sind nur zwei von sehr vielen Stammtisch‐Parolen, die vermeintlich gebildete Wirtschaftsexperten, Journalisten, Wissenschaftler oder Politiker, als populistische Parolen oder Verschwörungstheorien brandmarken. Wir leben doch in einem Rechtsstaat und jeder habe die Möglichkeit sich juristisch zu wehren, so die gängige Antwort. Ansonsten seien es »Einzelfälle«, aber nie niemals will man Strukturen, Methoden oder gar eine Zwei‐Klassen‐Justiz erkennen! Dabei reichen allein zwei Beispiele aus, um diese bürgerliche, neofeudale Argumentation als absurden Bullshit zu entlarven:

  1. ) Der Cum‐Ex‐Skandal
  2. ) Der VW‐Abgasskandal (Dieselgate)

In beiden Fällen geht es um millionenfachen Betrug und insgesamt um Milliarden von Euro. Und welche juristischen Konsequenzen gibt es? Richtig! Keine. Null. Nada. Niente.


Die Einzelfalltheorie
Die Populismustheorie

2 Gedanken zu “Populistische Wahrheiten

  1. Bei den von dir aufgeführten Beispielen greift aber nicht der »Rechtsstaat« sondern die »Rote Liste bedrohter Arten«.
    Schließlich handelt es sich hier um das »Kapital«, ein ebenso scheues wie flüchtiges Wild, das schon bei der leisesten Andeutung von Konsequenzen in eine freundlichere Umgebung migriert.

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