Kinder in Deutschland; Teil 41: Kinderwunsch

kinderwunsch_titelNoch lange bevor das Thema Erziehung eine Rolle spielt, gibt es den Wunsch nach eigenen Kindern. Nach einer eigenen Familie. Bei Frauen ist dieser in der Regel deutlich ausgeprägter als bei Männern. Viele Liebesbeziehungen werden hierbei auf eine harte Probe gestellt. Nicht nur beim ersten, sondern auch beim Wunsch nach einem zweiten oder sogar dritten Kind. Eltern‐, Mutti‐ und Frauen‐Internetseiten sowie Foren sind voll mit Beiträgen von vermeintlich verzweifelten Frauen, die ihre Männer nicht dazu bringen können, so viele Kinder in die Welt zu setzen, wie sie gerne haben wollen. Und anstatt nach den Ursachen und Gründen zu fragen, warum sich so viele Männer im sogenannten Zeugungsstreik befinden, werden primär Taktiken und Strategien besprochen, um die eigenen Interessen durch zu setzen. Gleichzeitig wird den Männern pauschal eine Schuld zugesprochen, indem behauptet wird, sie seien für ein Kind nicht reif genug, sie wären egoistisch oder sie wollten einfach keine Verantwortung übernehmen.

Notizen von Menschinnen
Liest man sich die Foren und Beiträge von eltern.de, gofeminin.de, elitepartner.de, mamiweb.de oder etlicher anderer ähnlicher (Mutti-)Webseiten durch, dann gibt es folgende Ratschläge von Frauen für Frauen zu diesem Thema: die Pille heimlich absetzen, dem Partner damit ein Kind andrehen und ihn vor vollendete Tatsachen stellen (»Ups, schwanger trotz Pille. Passiert schon mal!«). Ihn direkt oder subtil emotional erpressen: »Wenn Du mich wirklich lieben würdest, dann...« oder: »Wenn ich kein (weiteres) Kind von Dir bekomme, dann...« Den Kerl verlassen und sich einen anderen suchen, der die eigenen Bedürfnisse ohne Wenn und Aber erfüllt. Oder sich künstlich befruchten lassen.

»Ich habe ihm mit 32 vor die Wahl gestellt: Kind innerhalb des nächsten Jahres oder ich gehe. Heute bin ich 42, 2 tolle Jungs und seit 3,5 Jahren alleinerziehend.«

Stern‐Blog vom 13. Oktober 2015.

»Wenn wir kein 2. Kind bekommen hätten, hätte ich ihn auch verlassen. Für mich ging es nicht anders. Es gab kein anderes Ziel.«

elitepartner.de vom 4. November 2013

»Mein Mann wollte keine Kinder und das war oft Streitthema, da ich gerne eins irgendwann wollte. Wie es der Zufall wollte, bin ich ganz ungeplant schwanger geworden.«

mamacommunity.de vom 8. Oktober 2014

Viele Mütter berichten, dass immer mehr Männer nach dem ersten Kind keines mehr wollen. Das widerspricht natürlich dem vorherrschenden Ideal in Deutschland von zwei Kindern: am liebsten einen Sohn und eine Tochter. Die wenigsten wollen Einzelkinder in die Welt setzen (Klischee: es werde verwöhnt) und wer drei oder mehr Kinder habe, der gilt als jemand ohne Hobbys oder als arbeitsfaules Gesindel. Wobei mir hier bereits viele Männer und Väter vermutlich zustimmen würden, wenn ich behaupte, dass die Mehrheit aller Mütter auch schon bei einem Kind meist nur ein Gesprächsthema kennen: das eigene Kind.

Frustrationshintergrund und Beschuldigungskultur
Hier hätten wir bereits einen wesentlichen Grund, neben der Sorgerechts‐ und Unterhaltsproblematik sowie dem eigenen Nervenhaushalt, warum viele Männer mit einem Kind schon bedient genug sind: sie fühlen sich als drittes Rad am Wagen. Wer als Vater schon einmal versucht hat, in Anwesenheit von mehreren Müttern über das Thema Erziehung zu sprechen, wer schon einmal die Blicke fremder Mütter registriert hat, wenn man mit der eigenen Tochter unterwegs kuschelt (»Der ist bestimmt ein Kinderschänder!«) oder wer es einfach satt hat, dass es keine anderen Gesprächsthemen und Interessen neben den Kindern mehr gibt, der versteht was ich meine. Es ist zudem keine Seltenheit, dass Mütter im Beisein der Väter, von »meinem Kind« statt »unserem Kind« sprechen. Hinzu kommen der finanzielle Aspekt, die Wohnraumproblematik und die infantil‐mütterliche Vergötterung der eigenen Kinder, bei der die Väter primär nach den Bedürfnissen von Mutter und Kind funktionieren sollen.

wunsch

Auch ist es ein Irrglaube, Kinder würden Beziehungen »retten«. Durch den erhöhten Stresspegel (Arbeit, Kind und Haushalt zu vereinbaren), die starke nervliche Belastung sowie der oft unterschiedlichen Auffassungen über Erziehung, kommen jede Menge neue Konfliktfelder hinzu. Es gibt nicht wenige Paare, die sich genau deshalb in den ersten Jahren nach der Geburt des Kindes getrennt haben oder nur noch wegen der Kinder zusammen bleiben.

»Er will kein Kind — was tun?« (brigitte.de)
»Wenn er kein Kind will« (femininleben.ch)
»Kinderwunsch: Warum will er keine Kinder?« (fem.com)
»Streit um den Kinderwunsch« (fuersie.de)
»Was, wenn er keine Kinder mehr will?« (petra.de)

Zusätzlich fühlen sich viele Männer als Bedürfnisbefriedigungsmaschine, welche die Kinder bespaßen, Geld nachhause bringen und immer und überall nur Interesse und Zeit für die Kinder haben sollen. Das ist in aller Regel in vielen Familien und Beziehungen auch der grundlegende Konflikt zwischen Männern und Frauen. Denn während sie in der Mutterrolle komplett aufgeht, meist sowieso keinerlei andere Interessen und/oder Hobbys (mehr) hat, sind ihm seine persönlichen Leidenschaften und Hobbys weiterhin sehr wichtig. Seien es Fußballabende mit den Kumpels, Club‐ und Partybesuche, Konzerte, Spielabende mit Freunden, Bloggen, am Auto rumschrauben, Sport, Kinobesuche und so weiter und so fort. Ein üblicher Standard‐Vorwurf von Frauen gegenüber Männern –der übrigens auch tausendfach in Literatur, Popkultur und Film wiederholt wird‐ ist dann, dass er nie Zeit für die eigenen Kinder und die Familie habe.

Männer zu Katzenbabys
Wenn es um den Nachwuchs geht, treffen Männer ihre Entscheidungen häufig sehr viel rationaler als Frauen. Dem Kerl also ein Baby in die Hand zu drücken und zu hoffen, dass er dann schwach werde -wie man es von Müttern oft hört und liest‐ bringt in aller Regel wenig. Den Kinderwunsch erzwingen oder mit subversiven Methoden durch zu boxen kann auch kein stabiles Fundament für eine harmonische Familienbasis sein. Ich denke, wer Männer in emotionalen, sozialen, pädagogischen und zwischenmenschlichen Themen ernster nimmt, ihnen genau so viel Aufmerksamkeit und Liebe widmet, wie den eigenen Kindern (oder Haustieren!), häufiger nichtkindbezogene Gesprächsthemen, Hobbys und Interessen anspricht und verfolgt sowie ihnen gleiche Rechte zugesteht (Sorge‐ und Unterhaltsrecht!), der hat die besten Maßnahmen in der Hand, den anhaltenden Zeugungsstreik der Männer zu beenden.

Alternativ kann Frau es sich einfach machen und alle Kerle, die keine (weiteren) Kinder wollen, als egoistische, unreife, triebgesteuerte und verantwortungslose Amöben denunzieren, die nur dazu da seien, für das weibliche (Familien-)Glück benutzt zu werden. Davon abgesehen sind Kinder zwar mit erheblichen Belastungen verbunden, aber sie sind auch eine Quelle von Leichtigkeit und Lebensfreude.

___________________________________________________________________

Eine Zusammenfassung der ersten zehn Teile der Kinderserie ist auf www.zeitgeistlos.de zu finden. Alle bisherigen 40 Folgen können im ZG‐Blog in der Rubrik Kindheit gefunden werden. Eine Auswahl bisheriger Teile:

» Folge 37: Die Übermutti
» Folge 33: Großeltern
» Folge 28: Alleinerziehend
» Folge 19: Das kindliche Spiel

12 Gedanken zu “Kinder in Deutschland; Teil 41: Kinderwunsch

  1. Gibt zwar auch eine Menge Tunichtgute, die ihr lockeres Leben nicht aufgeben wollen, aber — nicht jede Frau, die von sich selbst meint, sie sei bereit für ein Kind, ist es auch defacto. Wer was zum kuscheln haben will, der sollte sich besser ein Haustier oder ein Plüschtier zulegen. Denn die anderen werden auch irgendwann mal größer und nicht mehr so kontrollierbar, sie werden es auch einmal Scheiße finden, in die Schule zu gehen, nachts länger wegbleiben, eventuell an komische Szenen geraten, die man als Erwachsener nicht versteht, oder auch mal Dummheiten machen, die man sich von jemand anderem den nächsten Morgen anhören darf.
    Zudem muss man sie auf das Leben außerhalb des Elternhauses vorbereiten, damit sie Anfang 20 auch mal gehen und einem nicht immer noch auf dem Pelz hocken, wenn man schon alt und runzelig ist und ihnen nicht mehr hinterherräumen kann.

  2. @matrixmann

    Ich kenne eigentlich keinen Mann, der Vater geworden ist und das bereuen würde, weil er nun Verantwortung übernehmen muss und weniger Zeit für andere Dinge hat. Sie alle lieben ihre Kinder! (Ja, es gibt Ausnahmen und Idioten. Die gibt es immer.) Es ist eher das gesamte Umfeld -die Erziehungsthemen, das Verhalten der Mutter/Frau (dominant, bestimmend, sich als Kind‐Expertin inszenierend etc.) und von anderen Müttern (»Männer haben doch keine Ahnung von Kindern!«), die Sorgerechts‐ und Unterhaltsproblematik, das fast schon totalitäre‐allseits‐bestimmende‐Kind‐Thema, das plötzlich aufkommende Desinteresse der Mütter an allen anderen Themen, Ereignissen, Unternehmungen usw. — das stört viele Männer. Wird aber natürlich weder in den Mainstreammedien, noch auf den diversen Mutti‐Eltern‐Seiten so thematisiert.

  3. @epikur
    Wäre jetzt ne Mutmaßung — da zeigt sich dann doch ein gewisser Unterschied zwischen Frau und Mann, dass die Frau das Kind 9 Monate in sich trug. Da entwickelt sich eine ganz andere Bindung als auch — der Organismus ist ganz anders ausgelegt.
    Nur — zugegeben — irgendwann geht das Leben auch nach diesem Hormonrausch weiter. Das ist nicht das erste Kind, das geboren wurde, und auch nicht das letzte. Menschen und Tiere haben schon immer Nachwuchs bekommen, also kein Anlass, daraus eine solch besondere Nummer zu machen.
    Zumal, wie oben schon gesagt, die bleiben nicht ewig so klein, die machen nicht ewig ihr ersteres Etwas, man bleibt nicht ewig derjenige, der kontrolliert, was in ihrer Umgebung passiert. Und sie werden einen auch nicht immer anhimmeln.
    In dieser Hinsicht ist es wichtig, eine Person im näheren Umfeld des Kindes zu haben, der das alles etwas realistischer und distanzierter sieht — ob es nun der Vater ist oder nicht.

    Bei Vätern gäbe es dann wieder die andere Problematik, dass sie sich im Beruf danach besonders triezen lassen — unter der Ägide »man will ja seinem Kind auch etwas bieten können«. Irgendwann haben sie hinterher mehr Geld nach Hause geschickt als jemals Zeit mit dem Kind verbracht. Die müssen da manchmal auch erst gerade gerückt werden »Ey, diese Jahre bekommst du mit deinem Kind kein zweites Mal. Die Zeit vergeht wie im Fluge, schneller als du denkst — ist hinterher nicht schön, wenn du nach Hause kommst und das Kind fragt ›Mama, wer ist denn der Onkel da?‹ «.

  4. @matrixmann

    »Zumal, wie oben schon gesagt, die bleiben nicht ewig so klein, die machen nicht ewig ihr ersteres Etwas, man bleibt nicht ewig derjenige, der kontrolliert, was in ihrer Umgebung passiert. Und sie werden einen auch nicht immer anhimmeln.«

    Völlig richtig! Genau ab diesem Zeitpunkt (also wenn die Kinder größer und selbständiger werden bzw. weniger kuscheln wollen) entwickeln nicht wenige Mütter auf einmal die Sehnsucht nach einem weiteren Kind. ;)

    »Die müssen da manchmal auch erst gerade gerückt werden »Ey, diese Jahre bekommst du mit deinem Kind kein zweites Mal. Die Zeit vergeht wie im Fluge, schneller als du denkst — ist hinterher nicht schön, wenn du nach Hause kommst und das Kind fragt ›Mama, wer ist denn der Onkel da?‹«.«

    Schwierig. Genau wie Frauen das Problem haben, wenn sie sich zuviel um die Kinder kümmern als »arbeitsfaule Glucke« und wenn sie zuviel arbeiten als »Rabenmütter« abgestempelt werden — genauso ergeht es Männern, wenn sie zuviel arbeiten, nur Karriere im Kopf zu haben und sich zu wenig um die Kinder zu kümmern und wenn sie zuviel Zuhause sind, dass dann nicht genug Kohle rangeschafft werde.

  5. Finde ich auch immer wieder bemerkenswert wenn Frauen, obwohl sie wissen dass ihr Partner kein Kind will, ihm dann einfach eines machen und dann behaupten das ihrem Partner ja völlig egal ist was SIE will.
    Die merken gar nicht das sie genau das machen was sie ihrem Partner vorwerfen: Ohne Rücksicht auf seine Wünsche die eigenen Wünsche durchzusetzen.

    Kann mir auch keiner erzählen das sie nicht wissen, das sobald das Kind da ist, er bezahlen muss, ob er will oder nicht, und von nun an, einen Großteil seiner Arbeitszeit dafür draufgeht, etwas zu finanzieren das er von Anfang an gar nicht wollte.

    Das empathische Geschlecht...

  6. Dass die Männer so pauschal gegen Kinder sind, halte ich für ein Gerücht.

    Beipiel? Ich selber. Aber auch in meiner Umgebung habe ich keine Ehemänner erlebt, die einen Kinderwunsch abgelehnt haben.

  7. In diesen Diskussionen vergessen wir manchmal, wie stark sich Väter binden können. Nur sie zeigen es oft anders. Viele arbeiten mehr — der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen entsteht erst Mitte 30. Die Depressionsrate von geschiedenen Vätern übersteigt mehrfach die der Mütter. Und erstaunlicherweise: die Mehrzahl der für Kindesmissbrauch verurteilten Männer waren nicht die leibliche Väter des Opfers. Dieser Trieb, die eigenen Genen zu fördern, macht natürlich aus evolutionärer Sicht Sinn, genauso wie der Trieb der Frauen, den »Zufallsaspekt« des Kinderkriegens wieder herbeizuführen (denn sie wissen ja, dass sich Väter einsetzen werden, wenn sie vor vollendete Tatsachen gestellt werden).

  8. @yx2

    Nichts gefunden. Da landet in der Regel nur ein Kommentar, wenn er zuviele links enthält oder offensichtlich vom Bot geschrieben wurde. Du kannst also gerne jetzt Deine Meinung hier sagen! ;)

  9. Naja,ich als Mutter fühle mich auch oft wie eine Bedürfnisbefriedigungsmaschine und ich denke,dass es nicht nur mir so ergeht.Denn das,was oben beschrieben von Männern erwartet wird,wird von Frauen genauso erwartet...
    Zu diesem Thema passt übrigens das,was ich bei mehreren anderen Eltern aus der Kita beobachtet habe.Bei denen war es so,dass die erstgeborenen Kinder schon alle ungefähr im selben Alter waren und auf einmal waren die Mütter auch noch alle gleichzeitig! mit dem 2. Kind schwanger.Ich muss sagen,dass ich sowas noch nicht erlebt habe und ich bin mir nicht sicher,ob die das selber überhaupt geschnallt haben Aber die waren alle so dermassen angepasst,dass wie gesagt,selbst die Schwangerschaften »synchronisiert« waren.Man muss also gar nichts erzwingen....Wenn die anderen im Umfeld Kinder bekommen,ziehen einige wohl unbewusst nach :d
    Hat mit Sicherheit auch damit zu tun,dass das 1. Kind ja irgendwann auch anfängt,sich etwas abzulösen,dann muss eben direkt wieder »Nachschub« her...
    Wir Menschen sind schon wirklich sehr egoistisch....

  10. Dass Männer keine Verantwortung übernehmen wollen, ist einer meiner Lieblingsvorwürfe. So lässt sich leicht daherreden, es sind schließlich nicht die Frauen, die über Jahrzehnte hinweg den Löwenanteil ihres Einkommen für Frau und Kind aufzuwenden haben. Esther Vilar bezeichnete es übrigens als »Passive Vergewaltigung«, wenn eine Frau einen Mann gegen seinen Willen zum Vater macht.

    (EDIT/epikur: Dein Kommentar hing in mehreren Varianten in der Spamschleife. Keine Ahnung, wieso. Sorry für die Umstände.)

  11. Ich halte es nicht für richtig,Frauen oder Männer als »die Bösen« abzustempeln und alles zu pauschalisieren.
    Das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun,wenn sich jemand so egoistisch veehält.Jedes Lebewesen hat nunmal ein Ego,davon kann sich niemand freisprechen...
    Dazu kommt eben auch noch der ganze gesellschaftliche Mist,der einem so einprogrammiert wird,der das alles noch verstärkt...
    Bevor man also pauschal Frauen oder Männer (genauso übertragbar auf Ausländer,Arbeitslose,Alleinerziehende etc...) als DIE Übeltäter bezeichnet,sollte man vielleicht vorher nochmal darüber nachdenken,ob das denn wirklich so ist...
    Jedes Lebewesen ist anders und es lässt sich nie irgendetwas mit nur einer einzigen Ursache erklären...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.