Weibliche Trennungslegenden

trennung_titelAuch wenn das wieder ein typisches Mann‐Frau‐Spaltungsthema sein mag, so muss ich mich heute über die immer wieder auftauchenden Trennungsfloskeln auslassen. Ähnlich wie bei den Beziehungsmythen, gibt es auch beim »Schluss machen« typische, weibliche Rechtfertigungs‐Narrative. Nicht weil ich persönlich betroffen oder frustriert wäre (Ja, dieser Vorwurf kommt immer gleich als Erstes! Nein, ich bin in einer glücklichen Beziehung!), sondern weil ich seit einiger Zeit in meiner näheren Umgebung -und letztlich seit über 20 Jahren‐ viele Fälle erlebt habe, die aus Frauenperspektive rhetorisch stets gleich ablaufen. Der eher subtil ausgesprochene Grundsatz lautet (wen könnte es verwundern): »Der Kerl ist stets und immer an allem schuld! Frau selbst sei nur das Opfer gewesen!«

Während oder nach dem Bruch einer Liebespartnerschaft, wenn sich Frau mit ihrer Familie, ihren Freundinnen und/oder allen anderen Interessierten, über den Status der Beziehung unterhält, gibt es meist folgende Argumentationsmuster:

1.) Der Kerl ist schuld (!), böse, gemein, fies, ungerecht usw., weil er (wahlweise eins, mehrere oder alles zusammen) betrügt, lügt, schlägt, drogensüchtig, egoistisch, ignorant sei, sich nicht kümmere (um die Kinder, die Haustiere, die Frau, die Schwiegereltern, den Garten, das Haus etc.), zu wenig reden würde, kein Geld Nachhause bringe, unaufmerksam sei, nur noch mit seinen Kumpels unterwegs sei, seinen Hobbys zu viel Zeit widme, nicht zuhören könne, nur noch im Schlabberlook rumrenne und so weiter und so fort. Sie trage keinerlei Verantwortung für das Scheitern.

2.) Frau habe ihm in der Vergangenheit schon mehrere Ultimaten gestellt und ihn darauf hingewiesen, dass er dieses und jenes unbedingt sofort ändern müsse, sonst werde Frau sich irgendwann trennen. Da er dies nicht gemacht habe, sei Frau nun absolut im Recht sich zu trennen und er sei (na was wohl?) selbst schuld daran. Dass sei natürlich auch keine einseitige Erpressung oder Drohung. Frau wollte doch nur die Beziehung retten.

3.) Am Anfang sei er so gaaaaanz anders gewesen als heute. Er habe sich total verändert. Frau hätte das -mit ihrer Empathie und ihrem Einfühlungsvermögen, die doch sonst immer viel größer und weiter entwickelt seien als bei den primitiven Männern‐ nie niemals und gar nicht vorhersehen und wissen können. Das der Beginn einer Beziehung in eigentlich fast jeder Partnerschaft immer leidenschaftlicher ist, als nach zehn Jahren liegt natürlich auch nicht in der Natur der Sache, sondern an den Kerlen, die sich nicht bemühen wollen und bequem werden.

4.) Selbstverständlich seien für das Scheitern der Liebe beide verantwortlich, wird aus weiblicher Perspektive häufig betont. Fragt man aber genauer nach und möchte auch nur einen (!) konkreten, vermeintlichen Fehler hören, den Sie in der Beziehung gemacht habe, wird es meist sehr still. Oder es kommt wieder nur ein versteckter Vorwurf: »Mein Fehler war, mit ihm zusammen zu kommen!«. So wird das vermeintliche Eingeständnis, auch selbst Schwächen zu haben, zu einer inhaltsleeren, aber sozial oft erwünschten Rechtfertigungsfloskel. Denn eigentlich habe sie ja auch gar keine Schwächen, nur immer Pech mit den idiotischen Männern, die natürlich voller Defizite sind.

5.) Wenn eine Frau Schluss gemacht hat, ist sie im Recht und er der Böse. Schließlich muss sie ja einen guten Grund dafür haben. Sie habe die Entscheidung wohl überlegt anhand eines vermeintlichen Missstandes -an dem selbstverständlich und hauptsächlich der Kerl schuld ist‐ getroffen. Wie die Beziehung hinter den Kulissen wirklich ausgesehen hat, welche Verantwortung auch sie getragen hat‐ steht auf einem ganz anderen Blatt. Und falls der Kerl Schluss macht, ist er natürlich auch ein Arsch, weil er sie -womöglich noch mit Kindern‐ dann einfach sitzen lässt. So oder so: der Mann ist schuld.

Sie packt ihre Sachen. Er das Zelt.

Sie packt ihre Sachen. Er das Zelt.

Auch in den Massenmedien gibt es primär die weibliche Vorwurf‐Perspektive. Ein paar Beispiele:

»Männer müssten sich immer erinnern, dass sie die Liebe ihrer Frau jeden Tag aufs Neue verdienen müssen.« (Männer sollen kämpfen. Frauen dürfen genießen.)

brigitte.de

»Natürlich gibt es auch den einfachsten Trennungsgrund der Welt: Sie hat einen Neuen. Kann passieren. Die Gefahr ist allerdings wesentlich geringer, wenn sich der aktuelle Partner ein bisschen Mühe gibt mit der Beziehung.« (Geht er fremd, ist er ein Arschloch. Geht sie fremd, ist er auch schuld, weil er sich keine Mühe mehr gegeben hat!)

bild.de

»Denn dieses Verhalten entspringt einer männlichen Schwäche, unter der viele Männer leiden: Ignoranz. Gepaart mit Lieblosigkeit.« (Der Mann, das fehlerbehaftete Wesen.)

frauenzimmer.de

Das Interessante ist, dass diese rhetorischen Vorwurf‐Argumentationsmuster auch nach dem dritten, fünften oder zehnten Kerl immer wieder auftauchen. Sie werden nicht nur im privat‐persönlichen‐SOAP‐Cluster immer wieder rezipiert, sondern auch tausendfach in Film, Fernsehen, Literatur, Theater und Boulevard inszeniert und vorgelebt. Gibt es etwa keine individuellen Erfahrungswerte, die Frau klüger werden lassen? Beschränken sich die Beziehungs‐Lerneffekte etwa nur darauf, sich dieses Mal den vermeintlich richtigen Typen auszusuchen? Bis Frau endlich auf Mister Perfect trifft?

Und wenn es nicht klappen sollte, habe Frau mal wieder nur mit den Männern Pech gehabt? Ist das etwa so einfach? Wie wäre es denn zur Abwechslung damit, einmal ehrlich und schonungslos in den Spiegel zu schauen, sachlich zu differenzieren und nüchtern zu reflektieren? Nicht nur ständig nach Fehlern und Schwächen beim Mann zu suchen, um die eigene kognitive Dissonanz zu kultivieren, sondern auch die eigenen Defizite in den Blick zu nehmen? Ich behaupte, damit kommt Frau ihrem Glück auf Dauer sehr viel näher. Oder glauben so einige Frauen wirklich, dass sie mit einer männerverachtenden Einstellung, in Kombination mit stets einseitigen Schuldzuweisungen und Vorwürfen, dauerhaft glücklich werden können?

18 Gedanken zu “Weibliche Trennungslegenden

  1. Mit ihm zusammenzukommen mag ja ein fehler (gewesen) sein, aber mit ihm zusammen zu kommen kann doch kein fehler (gewesen) sein, kann doch gar nicht. scnr

  2. Wir hätten das schon gerne zusammen geschafft. Aber es ging einfach nicht. Vielleicht hatten wir unterschiedliche Vorstellungen vom Leben.”
    “Und jetzt?”
    “Jetzt hat sie das Leben und ich die Vorstellung davon.”

  3. Hört sich vielleicht an, als wenn das aus einem rückwärtsgewandten Milieu kommt: Tja, an dieser einseitigen Fokussierung merkt man doch letztendlich, dass Medien versuchen, geschlechtsbevorzugende Propaganda zu machen. Wenn so oft der weibliche Standpunkt der Dinge, oder der »weibliche Lebensstil« (das, was Geldmacher zum »weiblichen Lebensstil« erklären, damit sie Asche verdienen können), zusätzlich noch das Männliche daneben dämonisiert wird, dann kann man schon von einseitiger Propaganda sprechen. So wie man das von der Politik her kennt.
    Welchen Zweck das noch erfüllen soll, darüber hüllt sich die Sache noch in Schweigen. Verdacht: Frauen zu manipulieren, so wie das vor der ganzen Emanzipationsbewegung im Westen schon der Fall war, nur diesmal in eine andere Richtung der Ausprägung. Frauen zu verzogenen kleinen Prinzessinen erziehen, bei denen stets und ständig nur die Männer Schuld an allem Übel sind, und wo Frauen immer Recht haben, auch wenn sie Unrecht haben. §1 — Ich habe immer Recht! — §2 Sollte Paragraph 1 einmal nicht zutreffen, so tritt automatisch Paragraph 1 in Kraft!
    Das Endziel: Einerseits Kohle machen, andererseits die Welt wieder damit beschäftigt und sie auf dem Stand von Kleinkindern zu halten, damit sie nicht auf die dumme Idee kommen, gegen oben aufzubegehren, oder was zu machen, dass deren Gewinn einmal nicht vermehrt.
    Klingt verschwörerisch, ist auf subtiler psychologischer Ebene aber irgendwo so.

  4. Das sind übrigends auch Aussagen warum manche Frauen keine Freundinnen haben (wollen) und sich dann doch besser mit Männern unterhalten können. Sind ja überwiegend nur unnatürlich aufgebrezelte hohle Geschöpfe vorhanden. Egal in welche »Kreise« Frau sich begibt.

  5. [Quote] Frauen zu verzogenen kleinen Prinzessinen erziehen, bei denen stets und ständig nur die Männer Schuld an allem Übel sind, und wo Frauen immer Recht haben, auch wenn sie Unrecht haben.[/Quote]
    Mit meiner Tochter erlebe ich genau dasselbe. Immer ist der Papa Schuld :DAGEGEN:

  6. Das wusste schon Goethe: »Die Gründe einer Frau, zu gehen, sind immer gültig, die eines Mannes niemals«. Geht er, hat er sie sitzen lassen (wohlmöglich mit Kindern), geht sie, emanzipiert sie sich.

  7. @epikur: Schöner Text. Kann jetzt subjektiv gefärbt sein — aber ich persönlich sehe da auch gewisse Parallelen in der Beziehung von Müttern zu ihren Söhnen... Wenn die Blagen auch nicht so werden, wie es Mutti gerne gehabt hätte, wird dann auch jede Verantwortung dafür abgestritten; dann ist der Sohn am Ende auch nur so ein blöder Kerl, der ja unstrittig selbst Schuld dran ist, dass aus ihm (vermeintlich) nix geworden ist. Im anderen Fall (»erfolgreicher« Mustersohn), sind es aber wieder natürlich hauptsächlich die (»über‐männlichen«...) Leistungen und die Hingabe der stolzen Mutti, die etwas aus dem Burschen haben werden lassen! ;)

  8. Und nun die wichtige Frage: Wem dient dieser unnatürliche Zustand? Wozu wird er herbeigeführt?

    Auf jeden Fall dient diese Angelegenheit der Zerstörung der Familien, der Aberziehung von Wahrhaftigkeit und damit der gründlichen Zerstörung von Menschengemeinschaften. Wer sich also an gesunden, geistbegabten Menschengemeinschaften stört, der muß eine Situation wie die hier beschriebene schaffen. Teile und herrsche. Und wer das kapiert hat, läßt sich verdammt noch mal nicht mehr auf so dumme Spiele ein.

  9. Es gibt überhaupt keinen Grund, über Trennungen herum zu rechten! Jede und jeder hat das Recht, sich zu trennen — auch ganz ohne Begründung.

    Dass Menschen, die sich getrennt haben, dies in der Regel nicht aus Jux und Dollerei taten, sondern weil sie sich in der Beziehung nicht mehr glücklich fühlten, liegt doch auf der Hand. Die »Schuld« dem Gegenüber zuzuweisen ist dann sehr menschlich und wahrlich nicht nur auf Frauen beschränkt.

  10. Vielleicht dominiert ja die »weibliche Vorwurfperspeklive« in den Medien, weil Männer sich zuwenig dazu zu Wort melden? Ausserdem sind Narrative in Medien nie Zufall, daher ist es auch so, wenn behauptet wird, Frauen und Männer seien ja sooo verschieden....

  11. @Alexandra Bader

    »Vielleicht dominiert ja die »weibliche Vorwurfperspeklive« in den Medien, weil Männer sich zuwenig dazu zu Wort melden?«

    Interessant. Als Begründung dafür, warum in den Medien die weibliche Vorwurfperspektive dominiert, wird gleich wieder ein Vorwurf gegenüber den Kerlen formuliert: sie seien selbst schuld, weil sie sich »zuwenig zu Wort melden« würden. Manch weibliche Filterblase besteht scheinbar nur aus Vorwurfperspektiven gegenüber Männern. Andere Erklärungen passen nicht in die eigene Weltanschauung.

    Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass bei brigitte.de oder vielen anderen Frauenmagazinen, Foren und Webseiten hauptsächlich weibliche Redakteurinnen arbeiten, die nicht nur entsprechend (!) für die Frauen‐Zielgruppe schreiben, texten und formulieren müssen dürfen, sondern womöglich selbst in der weiblichen Vorwurfperspektive‐Filterbubble gefangen sind. Vielleicht ist auch die feministische Ideologie in vielen Redaktionsstuben sehr präsent. Da gilt eben: Männer=Täter und Frauen=Opfer. Alles andere erschließt sich dann von selbst.

    Es gebe sicher noch einige andere, mögliche Erklärungsversuche hierzu. Aber nein, die männliche Perspektive ist in den Massenmedien deshalb unterrepräsentiert, weil sie sich einfach zu wenig darum bemühen würden, sprich selbst schuld daran sind. Na klar.

  12. Nach dem Resonanzprinzip kriegt jeder Mensch was er verdient. Für das eigene Leben ist ausschliesslich jeder selbst verantwortlich.
    Das gilt für Männer und Frauen.
    Also, selbst wenn diese Frauen immer nur auf Arschlöcher treffen, dann weil sie diese »anziehen«.

  13. @epikur: das Argument ist aber dennoch nicht falsch. Seit eh und je ist bekannt, dass Männer mehrheitlich über Beziehungskonflikte ungern sprechen. Man kann drüber spekulieren, warum das so ist, aber leugnen kann man es eigentlich nicht. Ist einfach ZU bekannt...
    Für Frauen ist Beziehungsglüch und Unglück dagegen ein gern genommenes Thema, das sich entsprechend quer durch die Medien zieht.

  14. @Frank Frei: Nach dem Resonanzprinzip kriegt jeder Mensch was er verdient. Der neoliberale Glücksschmied lässt grüßen. Wenn der Spruch kommt, frage ich mich regelm., was ich in meinem Leben so alles an Schlimmem verbrochen habe... nach meinem »Glück« zu urteilen, kommen wohl nur Folter und Massenmord infrage...!?

    @Sascha: Männer sprechen vielleicht allgemein nur ungern darüber, weil sie in der Regel dann auch mit der Raufasertapete diskutieren könnten — und in dem Falle sogar mehr Gehör fänden...!? ;) Im Gegensatz zur Frau erkennen Männer offenbar auch häufiger, dass »das Reden« schlicht keinen Sinn ergibt (weil eine bestimmte, oft »das Reden« initiierende Seite stur auf ihrem Standpunkt beharrt) — und sparen es sich einfach. Es gilt ja nicht umsonst das Sprichwort: »Ein Mann, ein Wort! Eine Frau, ein Wörterbuch!« Man muss es denke ich auch so deutlich sagen — viele Beziehungen werden von Frauen erst regelrecht zu Tode gequatscht...

  15. @ Dennis82
    Ein bisschen Fähigkeit zum eigene Fehler erkennen kann nicht schaden.
    Ist im Übrigen ein psychologisches Phänomen, was nicht allzu weniger häufig auftritt — das anzuziehen und in solche Situationen zu laufen, die einem erst recht schaden. Je schlimmer es ist, desto mehr deutet es auch ungelöste innere Konflikte hin. Konflikte, die von demjenigen, der sie erlebt, noch gar nicht angefasst wurden, weil er u. a. meint, dass alles okay mit ihm ist.

  16. Das könnte ich auch auf meine Arbeit übertragen.

    Ich arbeite im Lebensmitteleinzelhandel, in dem es traditionell einen hohen Frauenanteil gibt und es tut mir leid, aber ich halte viele meiner Kolleginnen schlicht und einfach für nicht kritikfähig! Fehler passieren und darüber kann man ja auch reden, allerdings springen viele Frauen sofort in einen Abwehrhaltung und suchen nach Gründen, warum sie nicht schuld sind.
    Zu wenig Zeit, Kunden kamen dazwischen, Kollegin hat nicht Bescheid gesagt, usw.

    Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer Kollegin, die einen Fehler machte, weil sie es schlicht und einfach nicht besser wusste. Ich erklärte ihr wie es richtig ging und sie reagierte beleidigt.

    Sie: „Ja das muss mir dann ja auch mal jemand erklären.“
    Ich: „Richtig und genau das habe ich ja auch gerade getan.“
    Sie: „Ja... hmm... das hätten sie ja auch mal früher machen können.“
    Ich: „Wenn ich gewusst hätte, dass sie nicht wissen wie ... gemacht wird, hätte ich das auch.“
    Sie: „Ach, jetzt ist das wieder meine Schuld?“

    An dieser Stelle wurde ich dann so langsam mal wütend

    Ich: „Hier geht es nicht um Schuld, sondern um Ursachen und ich denke die haben wir jetzt geklärt oder nicht.“
    Sie: „Das kann man dann aber auch freundlich sagen:“
    Ich: „Hää? War ich unfreundlich?“
    Sie: „Ja jetzt gerade.“

    An der Stelle habe ich dann das Gespräch beendet, weil ich langsam schlechte Laune bekam. Ich weiß nicht wie sei später über die Situation dachte, aber ich denke für sie war ich ein Arschloch.

    Okay, das war ein ziemlich extremer Fall, aber ich habe leider oft die Erfahrung gemacht, in Beziehungen und bei der Arbeit, dass Männer mehr über Ursachen reden, wo es bei Frauen immer gleich um Schuld geht.
    Vielleicht sind Frauen gedanklich auch einfach nur einen Schritt weiter, während Männer gar nicht erst auf die Idee kommen, irgendetwas sei ihre Schuld

  17. Das ist aber alles total geschlechtsunabhängig!!!
    Das Ganze jetzt hier so hinzudrehen,als wären nur »die Frauen« die Bösen, ist auch nicht sehr erwachsen!

    Mag sein,dass Du das bei bestimmten Frauen so erlebt hast,ich habe das aber auch bei Männern erlebt bei einer Trennung und generell ist es in dieser Welt ja sowieso sehr verbreitet,das unschuldige Opfer zu spielen und die Verantwortung für alles Mögliche immer auf andere abzuschieben...Wenn man von jemandem enttäuscht ist,ist es(zumindest in der ersten Zeit danach,)ja noch zu verstehen,wenn man sich vielleicht über denjenigen aufregt,solange man es nicht übertreibt..Aber dann sollte das auch irgendwann wieder gegessen sein und man sollte sich vielleicht auch mal wieder mit sich selbst beschäftigen...
    In Bezug auf die Argumentationsmuster der Frauen oben kann man ja sehr gut erkennen,dass sie wohl offensichtlich auch große Probleme haben,wenn sie der Meinung sind,sie BRAUCHEN unbedingt einen anderen,um glücklich zu sein.Aber der Mangel und die Bedürftigkeit bestehen wohl auf beiden Seiten,sonst hätte man sich wahrscheinlich erst gar nicht aufeinander eingelassen...Ist einfach so!
    Man könnte darin also auch eine Wachstumschance sehen,anstatt sich die ganze Zeit nur mit dem Anderen zu beschäftigen,sonst passiert einem sowas immer wieder!

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