»Ich bin nicht käuflich!«

Pressekonferenz mit Claus Weselsky, Vorsitzender Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer vom 5. Mai 2015. Übrgens haben 91 Prozent aller 34.000 GDL‐Mitglieder für den erneuten Streik abgestimmt. Und nicht mal mehr 20 Prozent aller Lohnabhängigen in Deutschland sind überhaupt noch in einer Gewerkschaft. EDIT: Die PK ist vom 5. November 2014 und nicht vom 5. Mai 2015.

3 Gedanken zu “»Ich bin nicht käuflich!«

  1. Meines Wissens nach ist diese PK NICHT vom 5. Mail 2015! Ich habe mir nur die ersten zwei Minuten angeschaut, glaube aber zu erkennen, dass sie vom Herbst letzten Jahres (Anfang November?) stammt. Die damalige PK ist mir allerdings noch in relativ guter Erinnerung.

    Schlimm genug jedoch, dass der Inhalt dieser PK wahrscheinlich auch heute noch wortwörtlich zutreffen dürfte. Die DB spielt bis heute, auch mehr als ein halbes Jahr später, auf Zeit, um sich mithilfe des im Raume stehenden Tarifeinheitsgesetzes über Bande doch noch durchzusetzen. Und Politiker und Medien spielen dieses Spiel mit.

  2. @Lutz Hausstein

    Ja, stimmt. Kann man auch leicht sehen, wenn man auf den youtube‐Button des Videos klickt. Die Pressekonferenz ist vom 5. November 2014. Da ist mir ein Fehler unterlaufen.

    Schlimm genug jedoch, dass der Inhalt dieser PK wahrscheinlich auch heute noch wortwörtlich zutreffen dürfte.

    Allerdings! Hier ein aktuelles Kurzinterview vom 22. April 2015:

    https://www.youtube.com/watch?v=7ogexwcmEPY

  3. Meiner Meinung nach ist dieser Weselsky der letzte Typ, der noch einen Arsch in der Hose hat. Er hebt sich wohltuend von der ganzen anderen weichgespülten, kapitalhörigen, scheinheiligen Polit‐ und Gewerkschaftsbrut ab.
    Ich wünsche diesem Mann auch weiterhin diese Standfestigkeit und gute Nerven, um das Anliegen seiner im vertrauenden Lokführer durchzusetzen.
    Für die auf die Bahn Angewiesenen mag das ab und an nervig sein, wenn mal wieder der Zug ausfällt, aber bitte nicht vergessen:
    Die Lokführer und ihr Gewerkschaftsboss kämpfen für uns alle, nicht nur für sich.
    Die Bonzen würden natürlich m liebsten sehen, dass sich die Arbeiter nicht mehr organisieren, dann könnten sie noch schamloser zulangen und ausbeuten.
    Sollte das Streikrecht so beschnitten werden, dass wirkungsvolle Arbeitskämpfe nicht mehr möglich sein sollten, und darauf, so fürchte ich, soll die Taktik der Bahn hinaus laufen, dann müssten wir eben wieder zu härteren Bandagen greifen, so wie das zu Beginn der Gewerkschaftsbewegungen auch sein musste.

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