Der Anschlag (31)

anschlag_teaserWikileaks will herausgefunden haben, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel in der DDR als »IM Erika« für die Stasi gearbeitet habe. Weiterhin habe die CIA ausreichend Material, um das zu beweisen. Damit hätten der US‐Geheimdienst sowie die US‐Administration die deutsche Bundeskanzlerin komplett in der Hand. Die bürgerlichen Medien bezeichneten das als »abstruse Verschwörungstheorie«.

Auf der ersten bundesweiten Versammlung sämtlicher linkspolitischer Kräfte in Deutschland, wollte man eigentlich eine gemeinsame Agenda gegen Kriegstreiberei, aufkommenden Rechtsradikalismus und gegen Sozialabbau beschließen. Am Ende diskutierten die mehr als 30.000 Teilnehmer primär drei Tage lang darüber, was denn nun wirklich links sei. Beschlossen wurde nichts.

Weil ein Mann in einer öffentlichen Bahn eine Frau rund 2,8 Sekunden lang in die Augen geschaut hatte, verklagte sie ihn wegen sexueller Belästigung auf 10 Millionen Dollar Schadensersatz. Die Social‐Justice‐Warrior‐Bewegung (SJW) und Alice Schwarzer lobten den Mut der Klägerin. Denn wer eine Frau in der Öffentlichkeit mehr als Zwei Sekunden anblicken würde, sei ein notgeiler, frauenverachtender Patriarchats‐Sack und gehöre eingesperrt.

3 Gedanken zu “Der Anschlag (31)

  1. Zu zweitens: Und es wurde auch nichts beschlossen, weil ein Teil der Deligierten sich doch vor dem Urteil des Königs fürchtete, dass er sie einsperren könnte, und deswegen befürworteten sie einen mehr an die Regierung angepassten Kurs, was der andere Teil wiederum als schwachsinnig empfand und sie erst einmal darüber informieren musste, dass sie auch so in den Knast gehen werden, weil sie sich in einem Oppositionsblock eingereiht haben. Das wollten aber die »gemäßigten« (die angepassten) Deligierten nicht hören.

  2. 2,8 Sekunden? Was ist das denn für ein komischer Wert? Hat die Betroffene oder eine andere Anwesende das mit dem Smartphone gemessen? »Hey, der guckt mich an, miss das mal!!« (?)

    Provokante Blickduelle in öffentlichen Räumen ist ja nichts Neues. Dazu gehören aber immer zwei ...

  3. »Provokante Blickduelle in öffentlichen Räumen ist ja nichts Neues«

    Allerdings , das ist auch so ein nettes Zeitgeist‐Phänomen , jetzt mal jenseits der Mann‐Frau — Sache .
    Dieses respektlose Geglotze im öffentlichen Raum , irgendwie scheint das immer mehr zuzunehmen , und ich frage mich , was ist daran so toll , die meisten Leute , die es potenziell anzugaffen gibt , sind , was ihre Ausstrahlung angeht , eher ein Grund , ganz schnell wieder wegzugucken.

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