{"id":5870,"date":"2010-08-02T10:25:34","date_gmt":"2010-08-02T08:25:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/?p=5870"},"modified":"2010-08-02T10:25:34","modified_gmt":"2010-08-02T08:25:34","slug":"zg-ruckblick-massenveranstaltungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2010\/zg-ruckblick-massenveranstaltungen\/","title":{"rendered":"ZG-R\u00fcckblick: Massenveranstaltungen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/zg_rueckblick.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-596\" title=\"ZG-R\u00fcckblick\" src=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/zg_rueckblick.jpg\" alt width=\"450\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/zg_rueckblick.jpg 450w, https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/zg_rueckblick-150x66.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tote bei Massenveranstaltungen scheinen immer wieder vorzukommen. Auf dem Musikfestival in Roskilde 2000 starben neun Menschen und nun auf der Love Parade \u00fcber 20. Beide Veranstaltungen waren schon seit Jahren etabliert. Sollte die Erfahrung in der Organisation solcher Veranstaltungen nicht solch ein Ereignis verhindern k\u00f6nnen oder sind riesige Menschenmengen einfach eine Gefahr die in gewissem Ma\u00dfe unberechenbar ist? Sind Menschen tats\u00e4chlich in einer solchen Situation rein Instinktiv gesteuert und nicht mehr verantwortlich f\u00fcr ihr handeln? Ist die Schlussfolgerung aus solchen Ereignissen, dass die Vermeidung von gro\u00dfen Menschenmengen n\u00f6tig ist oder eher die Organisation von gro\u00dfen Menschenmengen verbessert werden muss, bzw. m\u00f6glicherweise \u00fcberhaupt stattfinden muss?<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>todesglupsch:<\/strong><br>\nIch glaube nicht das ich beurteilen kann, ob und in welchem Ma\u00dfe riesige Menschenmengen \u00bbsteuerbar\u00ab sind. In sehr jungen Jahren, ich denke ich war sieben oder acht Jahre alt, kann ich mich erinnern bei einer Gro\u00dfveranstaltung beim Versuch des Verlassens durch offensichtlich zu klein dimensionierte Ausg\u00e4nge in einer gro\u00dfen Menge Menschen \u00bbfestgefahren\u00ab zu sein. Da scheinbar kurzfristig weitere Ausg\u00e4nge erm\u00f6glicht wurden ging dies glimpflich aus, aber es zeigt, dass solche Organisationsprobleme vermutlich h\u00e4ufiger auftreten, nur gl\u00fccklicherweise nicht immer so dramatische Folgen haben, bzw. durch schnelles Handeln seitens der Organisatoren das Schlimmste verhindert werden kann. Nun reizen mich die meisten Massenveranstaltungen wenig, aber pers\u00f6nlich vermeide ich es gegebenenfalls trotzdem zumindest direkt in riesen Menschenmengen aufzuhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>jtheripper:<\/strong><br>\nIch habe noch keine schlechte Erfahrung in gr\u00f6\u00dferen Menschenmassen gemacht, aber ich meide sie ebenfalls. Auch bleibe ich immer sehr gelassen und ruhig, wenn es denn mal so eng wurde, dass keine individuelle Fortbewegung mehr m\u00f6glich war. Es drohte aber auch keine Gefahr und ein wenig positive Stimmung zu verbreiten, scheint mir dann immer ganz passend. Witze \u00fcber Sardinen kommen meist ganz gut an. Bei den oben genannten Veranstaltungen h\u00e4tte das aber ganz sicher nichts gebracht. Ich kann mir vorstellen, dass ein unerfahrener Veranstalter schnell \u00fcbersehen kann, wie sich die Masse an Menschen in manchen Situationen verh\u00e4lt. Dass es in einem \u00fcberf\u00fcllten Tunnel zu einer Massenpanik mit t\u00f6dlichen Ausgang kommen kann, ist jeder Ameise klar...<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>epikur:<\/strong><br>\nMassenveranstaltungen haben Konjunktur wie nie zuvor. Ich bezweifle, dass der Unfall, die Katastrophe \u2011oder wie auch immer man den Vorfall in Duisburg bezeichnen mag- daran gro\u00df etwas \u00e4ndern werden. Es wird \u00f6ffentlich geheult und geschluchzt werden, dann werden Schuldige gesucht, sie \u00f6ffentlich vorgef\u00fchrt, Trauerminuten abgehalten und wenig sp\u00e4ter wird zur Tagesordnung \u00fcbergegangen. Das erleben wir doch immer wieder. Zuletzt bei dem <a title=\"ZG-Blog\" href=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2009\/robert-enke-eine-zusammenfassung\/\" target=\"_blank\">Robert Enke-Fall<\/a>. Der Status Quo darf eben nicht angetastet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Massen-Events, so hat es Roberto auf ad sinistram mal gut formuliert, sind so etwas wie ein Hafen f\u00fcr vereinsamte, verlorene Seelen, die sich im Massenrausch wieder wohlig warm, geborgen und solidarisch f\u00fchlen d\u00fcrfen. Und am n\u00e4chsten Tag wird der Ellenbogen wieder ausgefahren. Tote und Verletzte bei solchen Events, sind f\u00fcr alle Beteiligten und Angeh\u00f6rigen zwar tragisch, aber aufgeh\u00f6rt wird deswegen noch lange nicht. Bestes Beispiel: <a href=\"http:\/\/www.roskilde-festival.dk\/\" target=\"_blank\">Roskilde<\/a>. Die Loveparade-Veranstalter sprechen zwar jetzt davon die Loveparade f\u00fcr immer einzumotten, wer wei\u00df aber, wie das in zwei Jahren aussieht. Da gibt es dann ein neues, ultimativ innovatives Konzept.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tote bei Massenveranstaltungen scheinen immer wieder vorzukommen. Auf dem Musikfestival in Roskilde 2000 starben neun Menschen und nun auf der Love Parade \u00fcber 20. Beide Veranstaltungen waren schon seit Jahren etabliert. 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