{"id":19579,"date":"2015-12-23T06:19:51","date_gmt":"2015-12-23T05:19:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/?p=19579"},"modified":"2015-12-20T10:32:57","modified_gmt":"2015-12-20T09:32:57","slug":"ehrgeiz_weihnachten_stille","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2015\/ehrgeiz_weihnachten_stille\/","title":{"rendered":"Den Ehrgeiz bes\u00e4nftigen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-19581 size-full\" src=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/ehrgeiz_titel.jpg\" alt=\"ehrgeiz_titel\" width=\"1000\" height=\"510\" srcset=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/ehrgeiz_titel.jpg 1000w, https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/ehrgeiz_titel-150x77.jpg 150w, https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/ehrgeiz_titel-450x230.jpg 450w, https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/ehrgeiz_titel-500x255.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\">Welche Ziele hast Du im Leben? Was willst Du sp\u00e4ter einmal werden? Du willst doch sicher auch reich und verm\u00f6gend sein, nicht wahr? Sparst Du denn wenigstens f\u00fcr ein Haus oder ein Auto? Was genau willst Du eigentlich im Leben erreichen? So oder so \u00e4hnlich prasselt es auf uns ein. Von den Eltern, der Familie, der Verwandtschaft, von Freunden, Arbeitskollegen, den Massenmedien und allerlei Bekannten. Demut, Gen\u00fcgsamkeit und Bescheidenheit gelten als Charakterschw\u00e4che. Ellenbogenmentalit\u00e4t, Haben-Wollen-Habitus und beruflicher Ehrgeiz als vorzeigbare Tugenden.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich merke mit zunehmendem Alter (dabei bin ich gerade 38), dass sich meine Bed\u00fcrfnisse immer weiter reduzieren. Gerade und vor allem auch in der Weihnachtszeit. Meine Gelassenheit nimmt zu und die Hysterie unbedingt irgendeinen unn\u00fctzen Kram kaufen und\/oder haben zu wollen, weil es andere auch haben wollen m\u00fcssen, weil es die Werbung mir einredet oder weil es gerade angesagt sei, nimmt stetig ab. Ich brauche keinen gro\u00dfen Fernseher (eigentlich gar kein TV-Ger\u00e4t), keine f\u00fcnf paar Schuhe f\u00fcr jede Jahreszeit, keine hundert Staubf\u00e4nger, kein eigenes Haus, keine riesige DVD- oder Blueray-Sammlung und ich muss auch nicht mehrmals in der Woche im Restaurant essen gehen. Und erst recht ben\u00f6tige ich kein \u00fcberfl\u00fcssiges, infantiles Spielzeug \u2013genannt smartphone- dass mir meine Stille, Konzentration und Ruhe raubt. Es gibt einfach deutlich wichtigeres im Leben, wie beispielsweise seinen Kindern eine humanistische Werteerziehung mitzugeben, seine Lieben festhalten und richtig zuh\u00f6ren sowie seine Zeit mit Poesie, Kunst, Philosophie, Literatur und Aufkl\u00e4rung zu verbringen.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"dquo\">\u00bb<\/span>Es ist doch nicht des Habens wegen, dass man lebt, sondern des W\u00fcnschens, des Wagens, des Spielens wegen, dass man lebt.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">B. Traven. \u00bbDas Totenschiff\u00ab. Rowohlt Verlag. Hamburg 1954. S. 73<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Marktkonformit\u00e4tsjagd<br>\n<\/strong>Ich lerne immer wieder Menschen kennen, die an die US-kulturimperialistische Legende von der \u00bb<em>Selbstverwirklichung durch Lohnarbeit\u00ab<\/em> und an den Mythos \u00bb<em>vom Tellerw\u00e4scher zum Million\u00e4r\u00ab,<\/em> glauben. Sie verdr\u00e4ngen die Erkenntnis, dass der krankhafte Ehrgeiz unbedingt Karriere machen zu wollen, nicht nur mit allerlei konformistischen Anpassungsritualen verbunden ist, sondern auch mit der Bereitschaft, sein ureigenes Selbst aufgeben zu m\u00fcssen. Denn so wichtig wie die Lohnarbeit zur finanziellen Existenz zwar ist, so ist sie auch die Ursache f\u00fcr zahlreiche k\u00f6rperliche und seelische Leiden. Sie entfremdet uns von uns selbst und sie macht uns krank. Statt also die Lohnarbeit so absurd zu \u00fcberh\u00f6hen, indem der Sozial Status mittlerweile <em>das<\/em> entscheidende Kriterium zur Beurteilung von Mitmenschen geworden ist (<a title=\"ZG\" href=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2009\/und-was-machst-du-so\/\" target=\"_blank\"><em>\u00bbUnd was machst Du so?\u00ab<\/em><\/a>), sollten wir sie als leider notwendiges \u00dcbel begreifen, aber eben nicht als individuelle Berufung. Der Mensch ist nicht per se seine Lohnarbeit, sondern ein Produkt der Entfremdung <em>durch<\/em> seine Lohnarbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiteres sozio\u00f6konomisches Dogma, ist der Wunsch eines Jeden, reich und verm\u00f6gend zu sein. Daher r\u00fchrt vermutlich auch das gro\u00dfe Interesse an gegenw\u00e4rtigen und vergangenen Adels- und K\u00f6nigsh\u00e4usern, Prinzen und Prinzessinnen sowie Million\u00e4ren, die in der \u00d6ffentlichkeit stehen. Auch die Beliebtheit von TV-Sendungen wie \u00bb<em>Wer wird Million\u00e4r?\u00ab <\/em>oder \u00bb<em>Schlag den Raab\u00ab<\/em> sowie Lotto- oder andere Gl\u00fccksspiele ziehen ihre Aufmerksamkeit aus dem Wunsch der Bev\u00f6lkerung, reich und verm\u00f6gend zu sein. Man glaubt tats\u00e4chlich, mit einem gro\u00dfen Eigenheim, einem Ferienhaus, einer eigenen Yacht, mehreren Autos sowie einem dicken Konto, endlich sorgenfrei und gl\u00fccklich zu sein. Dabei d\u00fcrften <a title=\"ZG\" href=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2013\/die-angst-der-reichen\/\" target=\"_blank\">Reiche und Verm\u00f6gende nicht gerade wenige \u00c4ngste<\/a> und Sorgen haben. Man ist von Neidern und Heuchlern umgeben, von falschen Freunden, von potentiellen Dieben und R\u00e4ubern. Und dann die Angst, das eigene Verm\u00f6gen k\u00f6nnte gestohlen, entwertet oder falsch investiert werden. Sicher, Armut macht nicht gl\u00fccklich. Aber Reichtum auch nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-19616\" src=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/ehrgeiz3.jpg\" alt=\"ehrgeiz3\" width=\"1000\" height=\"881\" srcset=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/ehrgeiz3.jpg 1000w, https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/ehrgeiz3-150x132.jpg 150w, https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/ehrgeiz3-450x396.jpg 450w, https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/wp-content\/uploads\/ehrgeiz3-341x300.jpg 341w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Selbstoptimierungsfalle<br>\n<\/strong>Das krankhafte Konkurrenz-und-Wettbewerbs-Streben nach Gl\u00fcck, Perfektion, Lebenssinn und vermeintlicher Sch\u00f6nheit, macht viele Menschen hysterisch, \u00e4ngstlich, hektisch und unsicher. Frauen legen sich unters Messer, M\u00e4nner pumpen wie Popeye und schlucken Muckipillen. Und alle rennen sie in Scharen in die Mc-Fitnessstudios, machen Yoga, Pilates, joggen oder Nordic Walking, Aqua Fitness und was wei\u00df ich noch alles. Auch die Di\u00e4tformen haben bald astronomische Ausma\u00dfe angenommen: Amapur, Low-Carb, Clean Eat, Low-Fat, Trennkost, Glyx \u2013alle versprechen sie eine Gewichtsreduzierung und eine finanzielle Ausgabenerh\u00f6hung. Der eigene K\u00f6rper und das eigene Selbst werden heute nicht mehr als Subjekt, sondern als Objekt begriffen, das bestm\u00f6glich optimiert werden muss.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"dquo\">\u00bb<\/span>Das Streben nach Bildung, Ausbildung, Freizeit, Fortpflanzung, Konsum und weiteren Dingen wird zunehmend als strategische Entscheidungen und Praktiken aufgefasst, die mit der Steigerung des zuk\u00fcnftigen Werts des zuk\u00fcnftigen Selbst zu tun haben.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wendy Brown. \u00bbDer totale Homo oeconomicus\u00ab. Bl\u00e4tter Ausgabe Dezember 2015. S. 72<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kommen extrem verunsicherte und <a href=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2015\/kinder-in-deutschland-teil-37-die-uebermutti\/\">hysterische Eltern<\/a>, die ihre Kinder vermeintlich perfekt erziehen wollen. Sie lesen unendlich viele Ratgeber-B\u00fccher, <a href=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2015\/kinder-in-deutschland-teil-35-gewalt\/\">verbieten Action-Spiele<\/a>, da sie gewaltverherrlichend seien, sind im Dauerkonflikt mit Kinderg\u00e4rten und Schulen und unterhalten sich fast ausschlie\u00dflich nur \u00fcber Themen, die irgendwie mit ihren Kindern zu tun haben. Und als wenn der Leistungsdruck auf die Kinder heute nicht schon gro\u00df genug w\u00e4re, so machen sich schon Eltern um die berufliche Zukunft ihrer Grundschulkinder sorgen; schicken sie zus\u00e4tzlich zum Sprachunterricht, stecken sie ungefragt in einen Sportverein oder verdonnern sie zum Klavierunterricht. Das Kind als Projekt, als Ding, das best- und fr\u00fchestm\u00f6glich optimiert und verwertet werden muss. In diesem Tenor reden auch regelm\u00e4\u00dfig Vertreter aus Politik und Wirtschaft (<a title=\"ZG-Kindheit\" href=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2012\/kinder-in-deutschland-teil-21-kinder-sind-unsere-gegenwart\/\" target=\"_blank\"><em>\u00bbKinder sind unsere Zukunft!\u00ab<\/em><\/a>). Kaum jemand thematisiert die Bed\u00fcrfnisse der Kinder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bigotte Beseelung<br>\n<\/strong>Der neoliberale Kapitalismus braucht und produziert genau solche Menschentypen: \u00e4ngstliche Vielkonsumierer, soziopathische Karrieristen und egoistische Habenwoller. Dennoch sollten wir versuchen, den eigenen Ehrgeiz zu bes\u00e4nftigen, das st\u00e4ndige Haben-Wollen zur\u00fcckzufahren und die eigene Zufriedenheit anzunehmen. Ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung in Deutschland ist vermutlich nicht einmal f\u00fcr einen Tag in der Lage, in einer Konfliktsituation gelassen zu reagieren. Die eigene Unzufriedenheit, der aufgestaute Frust und die Wut dar\u00fcber, nicht alles zu <em>haben<\/em>, was man will, l\u00e4sst viele Menschen in Deutschland zu Dauer-N\u00f6rgel-Mecker-B\u00fcrgern werden. Egal ob im Supermarkt, beim B\u00e4cker, im <a href=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2015\/neulich-im-schwimmbad\/\">Schwimmbad<\/a>, im Stra\u00dfenverkehr, auf dem Arbeitsplatz oder im Museum: geschimpft wird immer. Insofern ist es auch kein Wunder, dass es f\u00fcr viele Menschen einen ungeheuren Kraftaufwand bedeutet, selbst in der Weihnachtszeit auch nur f\u00fcr einen Tag, Harmonie zu bewahren. Wie auch, wenn man den Rest des Jahres nur am Motzen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und damit ich nicht falsch verstanden oder missinterpretiert werde: Mir geht es keineswegs darum, dass man fatalistisch werden oder vor den herrschaftlichen Machtstrukturen resignieren sollte. Auch will ich garantiert <em>nicht<\/em> die staatlich verordnete (Alters- und Kinder-)Armut, die prek\u00e4ren Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse und die Zwangsenteignung via ALG2 sch\u00f6n reden. Die sozial, politisch und wirtschaftlich ungerechten Verh\u00e4ltnisse geh\u00f6ren eindeutig aufgebrochen und radikal ver\u00e4ndert. Hier ist die Wut durchaus eine gro\u00dfe Kraft und ein geeigneter Motivator. Auch bin ich nicht so naiv, zu glauben, eine selbstbestimmte Gen\u00fcgsamkeit oder ein Konsumverzicht bringe das menschenverachtende System zum Einsturz. Und dennoch sollte sich jeder die Frage stellen: Wann ist es genug? Gibt es eine pers\u00f6nliche Grenze von Haben-Wollen, Gier sowie von Besitz- und Anspruchsdenken? Oder will man sein Leben lang in Rastlosigkeit, Hetze, Unruhe, Hast, Ungeduld und Hektik leben? Immer auf der Jagd nach dem n\u00e4chsten Schn\u00e4ppchen, einen beruflichen Karrierevorteil und stets den Blick nur auf die eigenen Interessen gerichtet? Wir sollten wieder lernen, in uns selbst zu ruhen, Differenzen anzuerkennen sowie mit uns selbst und unserem Leben zufrieden zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Passend zum Thema:<\/p>\n<p><iframe src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/O6IfFw5a7lc\" width=\"500\" height=\"300\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Sinne: Euch allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch, wie man so sagt. Ich g\u00f6nne mir eine kreative Schaffenspause und bin im n\u00e4chsten Jahr wieder da. :bier:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2014: <a href=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2014\/frohe-weihnachten-2014\/\">\u00bbWas ist denn jetzt wieder los?\u00ab<br>\n<\/a>2013: <a href=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2013\/frohe-weihnachten\/\">\u00bbFrohe Weihnachten?\u00ab<br>\n<\/a>2012: <a href=\"https:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2012\/weihnachten_weihnachtsmann_wuensche\/\">\u00bbSechs Weihnachtsw\u00fcnsche\u00ab<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Ziele hast Du im Leben? Was willst Du sp\u00e4ter einmal werden? Du willst doch sicher auch reich und verm\u00f6gend sein, nicht wahr? Sparst Du denn wenigstens f\u00fcr ein Haus oder ein Auto? 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