Selbstentfremdete Sandgesichter
vertröpfeln
spektakulär
geschwätziges
Nichtdenken
Samtweiche Bedürfnisblender
verspritzen
zartschmelzende
Hoffnungsbruchstücke
Geschminkte Belanglosigkeit
frisiert
das Scheinsein
lauwarmer
Emotionen
Selbstentfremdete Sandgesichter
vertröpfeln
spektakulär
geschwätziges
Nichtdenken
Samtweiche Bedürfnisblender
verspritzen
zartschmelzende
Hoffnungsbruchstücke
Geschminkte Belanglosigkeit
frisiert
das Scheinsein
lauwarmer
Emotionen
Pünktlich zur Vorweihnachtszeit fährt wieder der Coca-Cola-Truck durch die westliche Welt. Der Konzern überflutet uns wieder mit seiner nestwärmelnden Werbung. Wir haben uns alle lieb:
Alle? Gewerkschafter mögen wir nicht. Die wollen ja Löhne und Arbeitsbedingungen verbessern. Unglaublich frech! Und warum berichtet niemand darüber? Weil Coca Cola sonst seine Anzeigen, also sein Geld, zurückziehen würde.
»Doch um viele verwertbare Ideen zu generieren, ist Kreativität mit System gefragt. Mit geeigneten Kreativitäts-Techniken lassen sich in kürzester Zeit Ideen-Pools erzeugen, die Kampagnen mit den besten Ideen unterfüttern.«
Als »Kreativität« bezeichnet man eine schöpferische Tätigkeit. Sie setzt sich zusammen aus eigenen Ideen und der spezifischen Umwelt. Der Ursprung der Kreativität ist umstritten: ob sie angeboren, erlernbar, eine Fähig- oder Fertigkeit sei, wird unterschiedlich definiert. Die positive Konnotation des Begriffes wird häufig ökonomisch ausgebeutet. Weiterlesen
Die Schönheitsmittelerzeuger verkaufen nicht Lanolin, sie verkaufen Hoffnung. [...] Wir kaufen nicht mehr Orangen, wir kaufen Lebenskraft. Wir kaufen nicht einfach ein Auto, wir kaufen Prestige. In Wodka und Whiskey kaufen wir nicht ein Protoplasmagift [...], wir kaufen Gemütlichkeit und gute Kameradschaft.
- Aldous Huxley, »Wiedersehen mit der Schönen Neuen Welt«, Piper Verlag, München 1987, S. 57
Anmerkung: Produkte werden zu einem großen Teil nicht mehr wegen ihrer vermeintlichen Qualität, sondern wegen dem, was sie vermitteln, gekauft. Coca Cola wirbt mit dem Slogan: »Mach Dir Freude auf«. Man trinkt also kein Zuckerwasser, sondern Lebensfreude.