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	<title>ZG Blog &#187; Wirtschaftskrise</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
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		<title>Neusprech: Rettungsschirm</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 08:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[»Die Mehrheit ist deutlich: 503 Bundestagsabgeordnete haben für die Stärkung des Euro-Rettungsschirms votiert« - SpiegelOnline vom 26. Oktober 2011 Der Begriff »Rettungsschirm« besteht aus zwei Wörtern: Rettung und Schirm. Einen Schirm trägt man meist über seinen Kopf und er soll den Betreffenden vor einer Naturgewalt schützen: vor Wind, Regen oder Sonne. Nicht zu verwechseln mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"><em>»Die Mehrheit ist deutlich: 503 Bundestagsabgeordnete haben für die Stärkung des Euro-Rettungsschirms votiert«</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"><span style="color: #000000;">- <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,794176,00.html">SpiegelOnline</a> vom 26. Oktober 2011</span><em><br />
</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/neusprech/orwell.html" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-525" title="ZG-Artikel: Neusprech Heute" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/orwell_neusprech.jpg" alt="" width="70" height="90" /></a>Der Begriff »Rettungsschirm« besteht aus zwei Wörtern: Rettung und Schirm. Einen Schirm trägt man meist über seinen Kopf und er soll den Betreffenden vor einer Naturgewalt schützen: vor Wind, Regen oder Sonne. Nicht zu verwechseln mit Bild– oder Lampenschirm. Das Wort »Rettung« impliziert, dass jemand oder etwas vor einer Gefahr gerettet werden müsse und der vermeintliche Retter eine menschenfreundliche Tat vollbringt. Insofern ist der Terminus »Rettungsschirm« doppelt positiv aufgeladen.<span id="more-10830"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Im Zuge der Weltwirtschaftskrise, die auch selten so genannt, sondern in Einzelkrisen (Finanz-, Banken-, Wirtschafts– und Eurokrise) aufgesplittet wird, ist der Begriff »Rettungsschirm« fast täglich in den Medien zu hören und zu lesen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Bundesregierung erwägt nach einem »Spiegel«-Bericht eine Erweiterung des Rettungsschirms für die Banken.</p>
<p style="text-align: justify;">- <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article2837355/Regierung-will-Banken-Rettungsschirm-verbessern.html">welt.de</a> vom 6. Dezember 2008</p>
<p style="text-align: justify;">In der NDR 1 Welle Nord Sendung »Zur Sache« forderte  Hans-Dieter  Petersen, Vorsitzender des Bundeswehrverbandes Nord, einen  Rettungsschirm für betroffene Soldaten und Zivilbeschäftigte.</p>
<p style="text-align: justify;">- <a href="http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/bundeswehr315.html">ndr.de</a> vom 24. Oktober 2011</p>
<p style="text-align: justify;">Die Schlagkraft des Euro-Rettungsschirms EFSF wollen die Regierungen auf rund eine Billionen Euro erhöhen.</p>
<p style="text-align: justify;">-<a href="http://www.taz.de/EU-Krisengipfel/!80721/">taz.de</a> vom 27. Oktober 2011</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Bei der Verwendung des Wortes werden Verantwortlichkeiten, Interessen und Verursacher verschleiert und verborgen. Die Wirtschaftskrise ist keine Naturgewalt, wie Wind, Regen oder Sonne, die einfach so über uns hereinbricht. Sondern in der Weltwirtschaftskrise sind diejenigen, die gerettet werden sollen (vornehmlich die Banken), auch diejenigen, welche die Krise erst verursacht haben. Die Politik schützt also die Verursacher der Krise (Banken, Spekulanten) und bestraft die Opfer der Krise (Volk).</p>
<p style="text-align: justify;">Insofern ist der »Rettungsschirm« auch ein Euphemismus, denn die zu Rettenden sind weder Opfer einer fremden Macht, noch sind die Retter altruistisch und selbstlos, denn sie sind abhängig von der Finanzindustrie. Indem die Politik die Krisenverursacher mit Milliarden Euro unterstützt und gleichzeitig das Volk die Milliarden durch Einsparungen, Steuererhöhungen, Inflation, Sozialabbau usw. abzahlen lässt, zeigt die Begrifflichkeit seine ganze Absurdität. Die Medien sollten fortan »Täterschirm« statt »Rettungsschirm« schreiben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fällt euch was auf?</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 23:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die große Wirtschafts– und Finanzkrise ist vorbei. Natürlich wird es auch keine mehr geben. Natürlich nicht. Die nächste Wirtschaftskrise ist zwar schon längst da, aber sie heisst eben nicht so. Aus Wirtschaftskrise macht man nun die Eurokrise. Ob Finanz-, Wirtschafts– oder Eurokrise, die Bezeichnung ändert sich, das korrupte und völlig marode System bleibt. Leider wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die große Wirtschafts– und Finanzkrise ist vorbei. Natürlich wird es auch keine mehr geben. Natürlich nicht. Die nächste Wirtschaftskrise ist zwar schon längst da, aber sie heisst eben nicht so. Aus Wirtschaftskrise macht man nun die <a title="SpiegelOnline" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,734329,00.html" target="_blank">Eurokrise</a>. Ob Finanz-, Wirtschafts– oder Eurokrise, die Bezeichnung ändert sich, das korrupte und völlig marode System bleibt. Leider wird ein Großteil der Bevölkerung diese Zusammenhänge nicht erkennen. Man stülpt der Krise einen anderen Zusatz auf und will uns damit weismachen, dass jede Krise einzigartig sei und mit der letzten nichts zu tun habe. So werden wir noch viele Krisen durchleben und den Blick für das große Ganze verlieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Krise heisst Kapitalismus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Augenblick der Wahrheit</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 04:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat in der Sendung »Pelzig unterhält sich« für einen kurzen Augenblick jedes politische Kalkül fallen und jede Phrase weggelassen.  Zitat (bei etwa 4:46): Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt wurden, haben nichts zu entscheiden. Damit ist wohl alles gesagt, oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat in der Sendung <a title="youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=f1XJ9v6iV4Q" target="_blank">»Pelzig unterhält sich«</a> für einen kurzen Augenblick jedes politische Kalkül fallen und jede Phrase weggelassen.  Zitat (bei etwa 4:46):</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt wurden, haben nichts zu entscheiden.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Damit ist wohl alles gesagt, oder?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Medienpropaganda über Griechenland</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 04:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Einheitsmedien stürzen sich beim Thema Griechenland auf die drei Toten bei einem Brandanschlag auf eine griechische Bank. Über 100.000 Menschen demonstrierten in Griechenland und ein Generalstreik fand statt. Totschlag, Brände, gewalttätige Demonstranten, Randalierer — das interessiert die bürgerlichen Medien. Warum es in Griechenland solche Zustände gibt, wird wie folgt begründet: »wegen dem Sparprogramm der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Unsere Einheitsmedien stürzen sich beim Thema Griechenland auf die <a title="TAZ" href="http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/drei-tote-in-athen/" target="_blank">drei Toten bei einem Brandanschlag</a> auf eine griechische Bank. Über 100.000 Menschen demonstrierten in Griechenland und ein Generalstreik fand statt. Totschlag, Brände, gewalttätige Demonstranten, Randalierer — das interessiert die bürgerlichen Medien.<span id="more-4917"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Warum es in Griechenland solche Zustände gibt, wird wie folgt begründet: »wegen dem Sparprogramm der Regierung«. Was das Sparprogramm beinhaltet und was es für viele Griechen wirklich bedeutet, wird indes nicht geschrieben.  So kann man auch Propganda betreiben. Logisch, dass mit solch einer Berichterstattung kein Leser Verständnis für die Demonstranten aufbringen wird. Die <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/griechenlandsparmassnahmen100.html" target="_blank">Tagesschau</a> hat zumindest einige Punkte des Sparprogramms vorgestellt. Wenn man das liest, wird einem schnell klar, wieso es solche Aufstände gibt. Außerdem richtet sich die Wut sicherlich auch gegen ein elitengesteuertes und korruptes Europa, dass nur an Profit und nicht an die Menschen denkt. Auch <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2534/schock-strategie-fur-griechenland" target="_blank">der Spiegelfechter</a> zeigt auf, dass mithilfe der Schock-Strategie, Griechenland nun große neoliberale Reformen umsetzen soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss zugeben, dass ich beim Thema Griechenland-Krise nicht mehr durchsehe. Eines weiß ich jedoch genau: wir werden derzeit mit Propaganda, Falschinformationen und einseitiger Berichterstattung über  die Griechenland-Krise  nur so zugebombt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>Das Attac-Bankentribunal</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 04:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 9. bis 11. April fand  an der Volksbühne in Berlin mit prominenten Beteiligten ein Bankentribunal des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac statt, um die wahren Verursacher der weltweiten Wirtschafts– und Finanzkrise öffentlichkeitswirksam zur Rechenschaft zu stellen. Das vorläufige Urteil ist hier nachzulesen. Wer eine kurze knackige Zusammenfassung haben möchte, dem sei nachfolgendes Video empfohlen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vom 9. bis 11. April fand  an der Volksbühne in Berlin mit prominenten Beteiligten ein Bankentribunal des globalisierungskritischen Netzwerkes <a href="http://www.attac.de/" target="_blank">Attac</a> statt, um die wahren Verursacher der weltweiten Wirtschafts– und Finanzkrise öffentlichkeitswirksam zur Rechenschaft zu stellen. Das vorläufige Urteil ist <a title="Urteil.pdf" href="http://www.attac.de/fileadmin/user_upload/Kampagnen/casino/Aktionen/Bankentribunal/Urteil.pdf" target="_blank">hier</a> nachzulesen. Wer eine kurze knackige Zusammenfassung haben möchte, dem sei nachfolgendes Video empfohlen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="250" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZLNxAYwWcNM&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="250" src="http://www.youtube.com/v/ZLNxAYwWcNM&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>»Nicht die Selbstvermarktung einschlafen lassen«...</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/nicht-die-selbstvermarktung-einschlafen-lassen/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 12:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsfetischismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[...rät uns die Personalberaterin Maren Lehky in Zeiten der Wirtschaftskrise. Anständiges sich-verwursten, sich wertvoll machen, sich einbringen, sich anstrengen, Leistung zeigen, schuften bis der Arzt kommt. Ach nein, das solle man natürlich schon vermeiden, sagt Lehky. Aber »sich einen Tick mehr engagieren als sonst«, das wäre schon ganz gut. Natürlich solle der Mitarbeiter auch bescheiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/arbeit.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-3957" title="Selbstverwurstung" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/arbeit-301x400.jpg" alt="" width="181" height="240" /></a>...rät uns die <a title="Zeit.de" href="http://www.zeit.de/2010/03/C-Lehky" target="_blank">Personalberaterin Maren Lehky</a> in Zeiten der Wirtschaftskrise. Anständiges sich-verwursten, sich wertvoll machen, sich einbringen, sich anstrengen, Leistung zeigen, schuften bis der Arzt kommt. Ach nein, das solle man natürlich schon vermeiden, sagt Lehky. Aber <em>»sich einen Tick mehr engagieren als sonst«</em>, das wäre schon ganz gut.<span id="more-3939"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich solle der Mitarbeiter auch bescheiden sein, schließlich »leiden« Chefs und Unternehmer gerade enorm unter der Wirtschaftskrise. Ein Mitarbeiter sollte also zuerst an seinen Chef und an das Unternehmen denken und eben nicht an sich.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wenn gerade gespart wird und Stellen gestrichen werden, fände ich es stillos, zum Chef zu gehen und zu sagen: Ich weiß, dass du mich jetzt mehr brauchst denn je — wenn du mich halten willst, gib mir mehr Geld!</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ein Lohnarbeiter soll sich gegenüber dem Unternehmen also solidarisch verhalten, aber gleichzeitig Verständnis haben, wenn das Unternehmen es ihm gegenüber gerade nicht sein kann: betriebsbedingte Kündigung, schlechte Auftragslage, Wirtschaftskrise — Sie verstehen? Nehmen Sie es nicht persönlich!</p>
<p style="text-align: justify;">Und wo wir gerade dabei sind, die Wirtschaftskrise fordert natürlich besondere <a title="Neusprech: Flexibilität" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/neusprech-flexibilitat/" target="_blank">Flexibilität</a> von den Lohnarbeitern. Diese wird natürlich nicht generell schon seit Jahrzehnten gefordert, um aus den Mitarbeitern mehr rauszupressen und sie sich so zurecht zu biegen, damit mehr Profit gemacht werden kann. Nein, nein — die Wirtschaftskrise »fordert« es! Deshalb:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Was gar nicht gerne gesehen wird: wenn jemand überhaupt nicht flexibel ist, nur von neun bis zwölf Uhr arbeiten möchte. Und auch hier sind es nicht nur die Chefs, die irritiert sind: Oft beklagen sich die kinderlosen Kolleginnen, dass sich die Mütter nur die Rosinen rauspicken.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wie können es Frauen überhaupt wagen, Kinder in die Welt zu setzen und sich damit für die Unternehmen »unflexibel« zu machen?</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende hat sie dann eine Erleuchtung und entlarvt ihre so wertvollen Tips und Ratschläge als Lach– und Luftnummer:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Obwohl es paradox klingt: Es ist auch beruhigend zu wissen, dass ich eine Kündigung letztlich nicht wirklich vermeiden kann.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Beruhigend zu wissen, dass alles tun, handeln und schuften letztlich völlig egal ist, wenn der Mitarbeiter unabhängig von allen Faktoren die er positiv beeinflussen könnte, um seine Entlassung zu vermeiden, trotzdem entlassen werden kann? Beruhigend zu wissen, dass alle Mitarbeiter eh nur Spielbälle und Werkzeuge der  Profitmacher sind? Beruhigend zu wissen, dass Lohnarbeiter eh nichts zu sagen oder zu entscheiden haben? Was will uns Frau Lehky mit diesem Satz und ihrem ganzen Gerede eigentlich wirklich sagen?</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Versteckte Sozialabbau-Propaganda</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/versteckte-sozialabbau-propaganda/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 16:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[BILD]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[»Auch die Reichsten der Reichen bleiben nicht verschont. Ihre Verlsute gehen in die Milliarden.« - Meldung aus Bild.de (ja, es heisst »Verluste« und nicht »Verlsute« — die Bild mag aber Rechtschreibfehler) Anmerkung: Die Berichte über zunehmende »verarmte« Millionäre und Milliardäre soll uns Bürger darauf hinweisen, dass ja alle von der Krise betroffen sind, also nicht verschont [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="color: #993300;">»Auch die Reichsten der Reichen bleiben nicht verschont. Ihre Verlsute gehen in die Milliarden.«</span></em></p>
<p><span style="color: #000000;">- Meldung aus <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/07/26/reiche-verlierer-der-krise/schaeffler-schickedanz-gates-otto-wer-hat-wieviel-verloren.html" target="_blank">Bild.de</a> (ja, es heisst »Verluste« und nicht »Verlsute« — die Bild mag aber Rechtschreibfehler)</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung:</strong> Die Berichte über zunehmende »verarmte« Millionäre und Milliardäre soll uns Bürger darauf hinweisen, dass ja alle von der Krise betroffen sind, also nicht verschont werden. Die schon in den Giftküchen und Schubladen vorbereiteten sozialen Grausamkeiten, die nach der Bundestagswahl auf uns niederprasseln werden, müssen schließlich legitimiert werden. Zusätzlich zur »Wirtschaftskrise« als Generalargument, wird nun auch an das kollektive Verarmungsargument bzw. an die »Gürtel-enger-schnallen«-Devise erinnert. Dass den Banken Milliarden in den Allerwertesten geschoben wurde, soll schnell vergessen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schuldenbremse verabschiedet</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/schuldenbremse-verabschiedet/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 09:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Steinbrück]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[»Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sprach von einem Beschluss mit wegweisender Bedeutung. Die Schuldengrenze sei auch ein Signal an die Bürger, dass der Staat nach dieser ungewöhnlichen Krise mit disziplinierenden Regeln wieder zur Konsolidierung der Staatskassen zurückkehren werde.« - Meldung aus der TAZ vom 12. Juni 2009 Anmerkung: In Zeiten, wo man Milliarden an Banken verschenkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><span style="color: #993300;">»Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sprach von einem Beschluss mit wegweisender Bedeutung. Die Schuldengrenze sei auch ein Signal an die Bürger, dass der Staat nach dieser ungewöhnlichen Krise mit disziplinierenden Regeln wieder zur Konsolidierung der Staatskassen zurückkehren werde.«</span></em></p>
<p><span style="color: #000000;">- Meldung aus der <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/schuldenbremse-gezogen/" target="_blank">TAZ</a> vom 12. Juni 2009</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung:</strong> In Zeiten, wo man Milliarden an Banken verschenkt hat, die ihre Kohle selbstverschuldet verzockt haben, von »Konsolidierung des Haushaltes« zu sprechen, ist an Absurdität kaum zu überbieten. Und was bitte meint Herr Steinbrück mit »disziplinierenden Regeln«?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bald über 6 Millionen Arbeitslose</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/bald-uber-6-millionen-arbeitslose/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 08:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[»Im April 2009 bekamen  5.988.000 erwerbsfähige Menschen Lohnersatzleistungen nach dem SGB III oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts  nach dem SGB II (Hartz 4).« - Quelle: theonussbaum.de Anmerkung: Knapp 2 Millionen Arbeitslose werden aus der offiziellen Statistik herausgerechnet: fast 400.000 Menschen durch die 58er Regelung und knapp 1,6 Millionen Menschen, die in irgendwelchen »Maßnahmen« stecken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0   21 </xml><![endif]--><!--  --><span style="color: #993300;"><em>»Im April 2009 bekamen  5.988.000 erwerbsfähige Menschen Lohnersatzleistungen nach dem SGB III oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts  nach dem SGB II (Hartz 4).«</em></span></p>
<p>- Quelle: <a href="http://www.theonussbaum.de/seiten/arbeitslos/arbeitslosenzahlen.htm" target="_blank">theonussbaum.de</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung: </strong>Knapp 2 Millionen Arbeitslose werden aus der offiziellen Statistik herausgerechnet: fast 400.000 Menschen durch die 58er Regelung und knapp 1,6 Millionen Menschen, die in irgendwelchen »Maßnahmen« stecken. Ich frage mich, wann fangen die bürgerlichen Medien endlich an, die ungeschönten Arbeitslosenzahlen zu nennen? An mangelnder Recherche oder Wissen darüber kann es wohl kaum liegen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Offener Brief an die »Blätter«</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 19:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Blätter]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Blätter-Redaktion, ich bin mittlerweile seit über einem Jahr begeisterter Abonnement und Leser eurer monatlichen Zeitschrift »Blätter für deutsche und internationale Politik«. Ihr beweist mit oft sehr guten und intelligenten Beiträgen, dass in einer durch und durch visualisierten Schönwetter-Gesellschaft, es auf vor allem auf den Inhalt ankommt und eben nicht auf die Verpackung. Eure »Bleiwüsten« [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Blätter-Redaktion,</p>
<p style="text-align: justify;">ich bin mittlerweile seit über einem Jahr begeisterter Abonnement und Leser eurer monatlichen Zeitschrift <a href="http://www.blaetter.de/" target="_blank">»Blätter für deutsche und internationale Politik«</a>. Ihr beweist mit oft sehr guten und intelligenten Beiträgen, dass in einer durch und durch visualisierten Schönwetter-Gesellschaft, es auf vor allem auf den Inhalt ankommt und eben nicht auf die Verpackung. Eure »Bleiwüsten« sind eine wahre Freude. Insofern bin ich erstaunt, dass ihr einen so großen Wert auf vermeintlich »namhafte Autoren« legt. Besteht für euch automatisch eine Kausalität zwischen einem akademischen Titel und einem guten Beitrag? Wie wäre es, wenn Ihr öfters auch mal nicht-Akademiker zu Wort kommen lassen würdet? Ansonsten werde ich das Gefühl nicht los, ich habe es bei den »Blättern« vor allem mit sog. »Luxus-Linken« zu tun.<span id="more-1981"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Punkt der mir übel aufstößt, ist euer Verbreiten einer einseitigen feministischen Ideologie. Wenn Ingrid Kurz-Scherf in der Blätter-Ausgabe 5/09 schreibt, dass »Konkurrenz, Kampf und Dominanz« moderne Männlichkeit bedeuten und die Wirtschaftskrise vor allem patriacharlen Strukturen zu verdanken sei, macht ihr euch zum Büttel radikaler Feministinnen. Frauen tragen den Kapitalismus genauso mit und aufrecht wie Männer, wie z.B. im starken Konsum von Kosmetik oder Textitilien zu sehen ist. Auch dass im Zuge der Wirtschaftskrise vor allem Männer ihren Arbeitsplatz verlieren, <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,622263,00.html" target="_blank">wie SpiegelOnline am 30. April 2009 berichtete</a>, wird hier einfach ignoriert. Letztendlich verläuft jede Argumentation immer auf eines hinaus: die Männer sind schuld. Warum Ihr diesen Beitrag dann auch noch in der Rubrik »Debatte« verortet ist mir schleierhaft. Ich bezweifle, dass Frau Kurz-Scherf andere Argumente gelten lässt. Das Patriarchat ist schuld und basta. In diesem Sinne würde ich mich freuen, wenn Ihr in eurer Zeitschrift auch mal Leserbriefe abdrucken würdet. Diese würden eine wirkliche Debatte und Diskussion vorantreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt bin ich jedoch ein zufriedener Leser, dem unkritisches Denken jedoch fern liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit besten Grüßen</p>
<p style="text-align: justify;">Markus Vollack</p>
<p style="text-align: justify;">P:S: Dieser Brief wurde per mail am 2. Mai 2009 an die Blätter-Redaktion gesandt. Sollte eine Antwort eintreffen werde ich sie hier abdrucken.</p>
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