ZDF vorgeführt

Der Satiriker Martin Sonneborn, ehemals Chefredakteur der Satire-Zeitung Titanic, hat das ZDF vorgeführt. Bei der Satire-Sendung »heute-Show« gab er sich als »Heute« Journalisten aus und interviewte einen Pharmalobbyisten. Durch seinen Fragestil deckte er die Kumpanei der Pharmalobby mit dem ZDF auf. Aber seht selbst:

Der ZDF-Programmdirektor fand das wohl gar nicht lustig. Es wäre schließlich eine Frage der Korrektheit.

Raus aus Afghanistan!

Der Afghanistankrieg ist eine einzige Katastrophe. Die einzige Partei im deutschen Bundestag, die gegen den Afghanistankrieg ist und von Anfang an war, ist die Linkspartei. Nach neun Jahren Krieg hat sich die Situation in Afghanistan sogar verschlechtert. Die getöteten deutschen Soldaten werden von der Bundesregierung instrumentalisiert, um die Kriegsbefürwortung voranzutreiben. Gysi hält zu der Thematik eine gute Rede.

Einfach so weiter?

Die Abgeordnete der Linken, Sahra Wagenknecht, weist in ihrer ersten Rede im Bundestag daraufhin, dass ein »weiter so« der neoliberalen Politik von Schwarz-Gelb, zielgerade in den Abgrund führt. »Was wir brauchen ist eine andere Wirtschaftsordnung«, sagt Wagenknecht.

Filmtip: »the Wrestler«

Der neueste Streich vom Ausnahme-Regisseur Darren Aronofsky (auch »the Fountain« ist von ihm) ist ein Film, der tief bewegt. Randy »The Ram« Robinson war in den 80ern ein großer Wrestling-Star, ist aber nun in die Jahre gekommen. Auch privat läuft nicht alles zum besten. Seine Tochter will nichts mehr von ihm wissen und mit Frauen hat er auch nicht allzu viel Glück. Randy ist sehr einsam und vom Leben sowie von den Drogen, die der Wrestling-Sport mit sich bringt, tief gezeichnet. Weiterlesen

Lafontaine zum Afghanistan-Einsatz

Lafontaine betont, dass vor allem die militärische Komponente gestärkt worden ist und eben nicht der Zivilaufbau in Afghanistan. Der Afghanistan Einsatz dauert mittlerweile länger als der gesamte Zweite Weltkrieg (2001−2009) und es hat bisher keine großen Veränderungen gegeben. Ganz im Gegenteil haben sich die Anschläge in Afghanistan erhöht. Wie lange soll der Einsatz noch dauern und was will man eigentlich realistisch erreichen?

Ausgestrahlt

Am 5. September 2009 findet in Berlin eine große Anti-Atom-Demonstration statt. Ein großer Treck von wendländischen Bauern ist bereits am 29. August in Gorleben gestartet und wird am 5. September in Berlin ankommen. Aus über 100 Städten werden Busse, Kurswagen und Sonderzüge in die Hauptstadt rollen. Die Protestaktion will Druck auf die neue Bundesregierung ausüben, um Atomkraftwerke auch wirklich nach und nach still zu legen und um auf erneuerbare Energien zu setzen. Demonstrationen sollten sicher nicht überschätzt, aber auch nicht unterschätzt werden. Wer also Zeit hat, sollte hinkommen! Weiterlesen