Anne Will: Nur noch Propaganda

»Die RAF hatte viele Sympathisanten. Leute die Morde an Polizisten in Ordnung fanden«

- sagt Anne Will in ihrer ARD‐Sendung als vermeintlich neutrale Moderatorin am 22. November 2009

Anmerkung: Alleine die Zusammensetzung der Gäste ist sowas von einseitig. Da sitzen Bundesinnenminister a.d. Gerhart Baum (FDP), Edmund Stoiber, Sohn des erschossenen Siegfried Buback, Sängerin Katja Ebstein und ein vermeintlicher Ex‐RAF Terrorist mit Namen Peter Jürgen Boock. Die Sendung fängt schonmal so an, dass ein Polizist von damals groß erzählen darf, wie er angeschossen wurde. Dann läutert sich der  Peter Jürgen Boock öffentlich und bereut alles. Über die Inhalte der RAF und ihre Motivation wird so gut wie gar nicht diskutiert. Es waren eben alles brutale Terroristen und fertig. Wieso wurde Jutta Ditfurth nicht eingeladen?

Gleichschaltung

Der ehemalige RAF‐Terrorist Christian Klar, hat für seine Verbrechen 26 Jahre seines Lebens im Gefängnis verbracht. Auch wenn bis heute gerichtlich nicht eindeutig bewiesen ist, dass Klar selbst gemordet hat (nur dass er eben ein RAF‐Mitglied war), scheint es für die bürgerliche und ach so »freie Presse« festzustehen. Auffällig ist vor allem die Gleichschaltung der Presselandschaft bei diesem Thema. Ein Höchstmaß an Emotionalität und Unsachlichkeit gepaart mit einem scheinbar skrupellosem gegenseitigen Abschreiben, enttarnt die Presse diesmal eindeutig als Sprachrohr der Herrschenden  von Großunternehmen, Verlage sowie einer politischen und wirtschaftlichen »Elite«. Klar hat seine Strafe juristisch verbüßt — nur das genügt der bürgerlichen Presse nicht. Weiterlesen