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	<title>ZG Blog &#187; Polizei</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
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		<title>Als »Eine völlig neue Dimension«...</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 00:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[...bezeichnete der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU), den Mordversuch auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Nicht der Mordversuch, der höchstwahrscheinlich von Rechtsextremen verübt wurde,  ist hierbei jedoch das »völlig neue«. Schließlich gibt es durch rechtsextreme Täter schon über hundert ermordete Menschen  in Deutschland. Zumindest sagen das die offiziell gezählten bzw.  registrierten Morde durch Rechtsextreme. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">...bezeichnete der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU), <a title="Spiegel-Online" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,596346,00.html" target="_blank">den Mordversuch</a> auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Nicht der Mordversuch, der höchstwahrscheinlich von Rechtsextremen verübt wurde,  ist hierbei jedoch das »völlig neue«. Schließlich gibt es durch rechtsextreme Täter schon über <a title="Opfer rechter Gewalt-Ausstellung" href="http://www.opfer-rechter-gewalt.de/" target="_blank">hundert ermordete </a>Menschen  in Deutschland. Zumindest sagen das die offiziell gezählten bzw.  registrierten Morde durch Rechtsextreme. Die Dunkelziffer liegt sicher weit höher. Die <em>»Eskalation der Gewalt«</em>, die Hermann in SpiegelOnline betont, ist eben nicht der Mordversuch an sich, sondern die Tatsache, dass diese Tat in Bayern stattgefunden hat und eben nicht in einem der neuen Bundesländer. Auch das es diesmal keinen Ausländer, sondern einen Polizisten getroffen hat, ist »neu«.<span id="more-769"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der 52 Jährige Polizeichef Mannichl hat das Messer-Attentat überlebt — der Stich ging knapp am Herzen vorbei. Laut Presse wurde ihm vor seiner Haustür privat aufgelauert und nachdem der glatzköpfige Täter  den Satz: <em>»Viele Grüße vom nationalen Widerstand. Du linkes Bullenschwein, du trampelst nicht mehr auf den Gräbern unserer Kameraden herum«</em> aussprach, stach er mit einem Messer auf Mannichl ein. Der Polizeichef war bekannt für sein konsequentes Vorgehen gegen rechtsextreme Strukturen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Neben den üblichen Betroffenheitsfloskeln wurde diesmal sogar eine zweiköpfige <a title="TAZ" href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/anschlag-auf-nazigegner/" target="_blank">Sonderkommission</a> eingesetzt um den Fall zu untersuchen bzw. den Täter zu finden. Auch werde man <em>»mit aller Härte und Konsequenz gegen den Rechtsextremismus vorgehen«</em>, so Hermann. Schließlich geht es hier ja um einen Polizisten. Traurig, dass es keine Sonderkommissionen bei den üblichen Mordopfern rechtsextremer Gewalt oder bei Oury Jalloh gab, der 2005 in einer Polizeizelle <a title="unglaublicher Vorfall-ZG-Blog" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2008/unglaublicher-vorfall/" target="_blank">qualvoll verbrannte</a>. Merkwürdig ist auch, dass es 2008 bereits <a title="Junge Welt" href="http://www.jungewelt.de/2008/12-15/050.php" target="_blank">83 registrierte Gewalttaten</a> von Rechtsextremisten in der Region Passau gab — der Aufschrei jedoch ausblieb.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Totschweigen, Ignorieren oder sogar heimliches Tolerieren des Rechtsextremismus in Deutschland muss endlich ein Ende haben. Ob Angela Merkel gegen den Rechtsextremismus in Deutschland vorgehen wird?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Unglaublicher Vorfall</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 19:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsstaat]]></category>
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		<description><![CDATA[Was sich dieser Tage wieder in Deutschland ereignet, ist schlichtweg unglaublich. Zwei Polizisten in Dessau wurden vor Gericht freigesprochen, obwohl sie der Mitschuld an der Verbrennung (!) eines Asylbewerbers beschuldigt wurden. Vor vier Jahren verbrannte der Asylbewerber Oury Jalloh gefesselt (!!) in einer Gefängniszelle in Dessau qualvoll. Das Landgericht in Dessau-Roßlau urteilte, dass die Polizisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was sich dieser Tage wieder in Deutschland ereignet, ist schlichtweg unglaublich. Zwei Polizisten in Dessau wurden vor Gericht freigesprochen, obwohl sie der Mitschuld an der Verbrennung (!) eines Asylbewerbers beschuldigt wurden. Vor vier Jahren verbrannte der Asylbewerber Oury Jalloh gefesselt (!!) in einer Gefängniszelle in Dessau qualvoll.<span id="more-715"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das Landgericht in Dessau-Roßlau urteilte, dass die Polizisten keine Mitschuld am Verbrennungstod des Asylbewerbers Oury Jalloh im Januar 2005  hätten. Einer wurde komplett freigesprochen, der andere Polizist erhielt eine Geldstrafe. Im Gerichtssaal brachen daraufhin <a title="Spiegel-Online" href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,595184,00.html" target="_blank">Tumulte</a> aus. Und auch vor dem Gericht in Dessau hatten mehrere Protestbewegungen gegen das Urteil demonstriert.</p>
<p style="text-align: justify;">Oury Jalloh wurde im Januar 2005 wegen starken Alkoholkonsums in eine Ausnüchterungszelle der Polizei gesteckt. Da er den Beamten zufolge <a title="TAZ" href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/freispruch-fuer-dessauer-polizisten/" target="_blank">»starken Widerstand«</a> leistete, fesselten sie ihn an Händen und Füßen (!!!). Angeblich hatte der Asylbewerber aus Sierra Leone ein Feuerzeug dabei, was die Beamten bei der Durchsuchung nicht fanden. Damit soll er sich in der Zelle, während er gefesselt war, selbst entzündet haben (!!!!). Außerdem wäre den Beamten der Rauch, welcher durch das Feuer verursacht wurde, auch nicht aufgefallen, deshalb hätten sie nichts bemerkt (!!!!!). Die Süddeutsche Zeitung ist sich sicher, dass dies trotzdem keine fahrlässige Tötung, sondern ein <a title="Süddeutsche Zeitung" href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/75/450792/text/" target="_blank">»tragischer Unglücksfall«</a> war. Schließlich hätte der Anwalt dies eindeutig belegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir fehlen die Worte das zu kommentieren.</p>
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