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	<title>ZG Blog &#187; Politikverdrossenheit</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
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		<title>Neusprech: unpolitisch</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 04:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[unpolitisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Angepasst, gleichgültig, konzeptlos, beliebig, unpolitisch, unsolidarisch – so sind die Studenten von heute. Dieses düstere Bild zeichnet die Studie der Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz, die im Auftrag des Bundesforschungsministeriums knapp 9000 Studenten befragte. - der Westen vom 20. Februar 2009 Das Adjektiv unpolitisch bezeichnet eine vermeintliche Haltung und Einstellung, nach der man wenig bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"> </span><span style="color: #993300;"><em>Angepasst, gleichgültig, konzeptlos, beliebig, unpolitisch,  unsolidarisch – so sind die Studenten von heute. Dieses düstere Bild  zeichnet die Studie der Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität  Konstanz, die im Auftrag des Bundesforschungsministeriums knapp 9000  Studenten befragte.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"><span style="color: #000000;">- <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/campus-und-karriere/campus/Angepasst-gleichgueltig-unpolitisch-id792033.html" target="_blank">der Westen</a> vom 20. Februar 2009</span><em><br />
</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/neusprech/orwell.html" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-525" title="ZG-Artikel: Neusprech Heute" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/orwell_neusprech.jpg" alt="" width="70" height="90" /></a>Das Adjektiv unpolitisch bezeichnet eine vermeintliche Haltung und Einstellung, nach der man wenig bis gar nicht, an politischen Vorgängen, Geschichte, Parteien und Politikern interessiert sei. Der Unpolitische gibt sich undogmatisch, objektiv, hedonistisch, <a title="ZG - Politikverdrossenheit" href="http://www.zeitgeistlos.de/moralfinger/politikverdrossenheit.html" target="_blank">politikverdrossen</a>, meinungs– und ideologiefrei. Er geht dem Thema Politik am liebsten aus dem Weg und glaubt, es könne ein Leben ohne Politik geben. Da das Wesen der Politik allumfassend ist und Bereiche wie Macht, Gesellschaftsordnung, Ökonomie, Gesetz, Ethik, Weltanschauung und vieles mehr betrifft, ist die Behauptung, man sei unpolitisch, Illusion und Selbstlüge.<span id="more-9069"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Mensch ist ein Individuum und somit Subjekt. Er ist eingebettet in zwischenmenschliche, kulturelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Diese bestimmen, beeinflussen und prägen das individuelle Verhalten, die Einstellung und die Weltanschauung. Dennoch ist der Einzelne nicht nur das Opfer gesellschaftlicher Strukturen, er ist auch der Schöpfer seiner selbst. Erklärungsversuche, die nur die Eigenverantwortung oder nur die Struktur betonen, sind somit einseitig und wenig hilfreich. Da der Mensch ein soziales Lebewesen ist, der Gemeinschaften gründet, ist es unmöglich unpolitisch zu sein. Dies dürften nur Mogli oder Caspar Hauser schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em>Der vermeintlich Unpolitische ist in höchstem Maße politisch, denn er ist an der Aufrechterhaltung der herrschenden Verhältnisse interessiert. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass nur derjenige politisch (aktiv) sei, der die gesellschaftliche Ordnung verändern will. Jeder, der sich nicht politisch engagiert oder sich politisch interessiert, sorgt für das Weiterbestehen des Status Quo. Insofern macht sich der Unpolitische unfreiwillig zum Helfer und Verteidiger bestehender Verhältnisse. Veränderungen, welcher Art auch immer, sind dem Unpolitischen zuwider und verunsichern ihn. Statt unpolitisch müsste es also vielmehr heißen: politisch im Sinne der aktuellen Herrschaftsverhältnisse.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wer will, dass die Welt so bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.</p>
<p style="text-align: justify;">- Erich Fried</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>Grabmäßige Ruhe</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 04:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Kafka]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Deshalb bildet doch der beste Rat, alles hinzunehmen, als schwere Masse sich verhalten und fühle man sich selbst fortgeblasen, keinen unnötigen Schritt sich ablocken lassen, den anderen mit Tierblick anschaun, keine Reue fühlen, kurz, das, was vom Leben als Gespenst noch übrig ist, mit eigener Hand niederdrücken, d.h. die letzte grabmäßige Ruhe noch vermehren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Deshalb bildet doch der beste Rat, alles hinzunehmen, als schwere Masse sich verhalten und fühle man sich selbst fortgeblasen, keinen unnötigen Schritt sich ablocken lassen, den anderen mit Tierblick anschaun, keine Reue fühlen, kurz, das, was vom Leben als Gespenst noch übrig ist, mit eigener Hand niederdrücken, d.h. die letzte grabmäßige Ruhe noch vermehren und nichts außer ihr mehr bestehen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">–Franz Kafka, »Entschlüsse« in »die Erzählungen«, Fischer Verlag, Frankfurt 2001, Seite 46</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung:</strong> Während im Nahen Osten und Nordafrika die Menschen die Nase voll von Korruption und Ausbeutung haben und in Griechenland sowie Frankreich landesweite Streiks stattfinden, herrscht in Deutschland eine gespenstische Stille. Der gemeine Deutsche ist masochistisch veranlagt und erträgt alles, solange bis der Schmerz an die eigene Tür klopft. Nur dann ist es meist schon zu spät.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Politik ist allgegenwärtig</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 04:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Politikinteressierte bekommt von Freunden, Bekannten und Familienangehörigen zu hören, dass  Politik nicht »ihr Ding« sei. Frei nach dem Motto, als wäre Politik, als wären politische Themen, nur ein Hobbythema von vielen, wie Autos, Fussball oder Fernsehen. Dabei ist die Politik, die Lehre von der Macht und des gesellschaftlichen Miteinanders allgegenwärtig. Niemand kann sich dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Jeder Politikinteressierte bekommt von Freunden, Bekannten und Familienangehörigen zu hören, dass  Politik nicht »ihr Ding« sei. Frei nach dem Motto, als wäre Politik, als wären politische Themen, nur ein Hobbythema von vielen, wie Autos, Fussball oder Fernsehen. Dabei ist die Politik, die Lehre von der Macht und des gesellschaftlichen Miteinanders allgegenwärtig. Niemand kann sich dem entziehen. Ob es um Behördengänge, tarifliche  und gesetzliche Regelungen in der Lohnarbeitswelt, medizinische Versorgung oder um die Tochter, die in die Schule geht, handelt — Politik durchdringt uns, bestimmt überall unseren Alltag. <span id="more-4987"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wer diese Zusammenhänge ersteinmal erkennt, kommt nicht herum, sich für Politik zu interessieren.  Andernfalls  ergibt man sich seiner Ohnmacht als Unwissender, der dem eigenen Fatalismus erliegt. Wer glaubt,  Politik umfasse nur geschichtliche Themen, politische Akteure und das Parlament, ignoriert den Macht-Wissen-Nexus in unserer Gesellschaft. Alleine die Frage nach dem <em>»Warum?«</em> ist heute politisch brisanter denn je. In einer Zeit in der uns verkauft wird, es gäbe keine <a title="ZG-Blog" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/alternativen/" target="_blank">Alternativen</a> und nur den Sachzwang, wirkt ein einfaches Hinterfragen Wunder.  Die Kritik ist somit ein wesentliches Element der Demokratie, und der Meinungspluralität. Skeptisch zu sein, Dinge in Frage zu stellen, ist kein Zeichen von Labilität, sondern von Stärke.</p>
<p style="text-align: justify;">Politisch sind eben nicht nur Politiker oder Menschen, die in einer Partei sind oder welche, die demonstrieren gehen. Politisch ist jeder, der zu seinem Chef geht und sich traut zu Überstunden »Nein« zu sagen. Politisch sind Elternvertreter in Kitas oder Schulsprecher. Politisch ist jeder Zeitungsleser, der nicht jeden Mist glaubt und sich umfassend informiert. Politisch sind Menschen, die andere zum Nachdenken anregen, eigene Gedanken formulieren, statt nur nachzuplappern, was sie irgendwo mal gehört oder gelesen haben. Politisch ist jeder, der gesellschaftliche Zusammenhänge nicht als gottgegeben hinnimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder, der dem naiven Glauben anheim fällt, sich von der Politik abwenden zu können, wird schnell feststellen, dass sich die Politik nicht von ihm abwenden wird.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>»Ich bin dagegen, denn ihr seid dafür!«</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 08:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Fatalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Zitat der Berliner Punkband »die Ärzte« aus ihrem Lied »Rebell« verdeutlicht eine Lebenseinstellung, die sich vom Mainstream-Denken abgewendet hat. Wieder einmal muss ich das Thema der Kritik, der »Dagegen-Mentalität« aufgreifen, denn zurzeit begegne ich wieder vermehrt Menschen, die fatalistischer kaum sein könnten: »Kann man eh nix machen«, »Es war schon immer so« oder »Bringt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Dieses Zitat der Berliner Punkband »die Ärzte« aus ihrem Lied »Rebell« verdeutlicht eine Lebenseinstellung, die sich vom Mainstream-Denken abgewendet hat. Wieder einmal muss ich das Thema der Kritik, der »Dagegen-Mentalität« aufgreifen, denn zurzeit begegne ich wieder vermehrt Menschen, die fatalistischer kaum sein könnten: »Kann man eh nix machen«, »Es war schon immer so« oder »Bringt doch eh alles nix mit Deiner Dagegen-Einstellung«. Dabei wird von vielen das <a title="ZG-Blog: Wesen der Kritik" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/zum-wesen-der-kritik/" target="_blank">Wesen der Kritik</a> weder thematisiert, noch für wichtig erachtet. Ohne Kritik keinen menschlichen Fortschritt. Ohne Kritik keine gesellschaftlichen Verbesserungen. Wie stellt Ihr euch das Zusammenleben in einer menschlichen Gesellschaft vor, in der  alles geschluckt, akzeptiert und nichts hinterfragt wird?<span id="more-4369"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Frank vom Blog »de tempore« hat in seinem <a href="http://www.mansol.de/2010/03/21/fruehlingsbeginn-ein-paar-unmassgebliche-gedanken/" target="_blank">aktuellen Beitrag</a> auf Sinn und Unsinn der politikkritischen Bloggerei verwiesen. Was will und was kann man wirklich erreichen? Regen wir wirklich Menschen zum Nachdenken an oder erreichen wir meist eh nur diejenigen Leser, die eh schon der gleichen Meinung sind? Endet die politikkritische Bloggerei letzten Endes also in einem egozentrischen Geschreibsel? Oder kann jeder noch so kleine Schritt, gemäß eines afrikanischen Sprichwortes, mithelfen die Welt zu verbessern?</p>
<p style="text-align: justify;">Inwiefern Bequemlichkeit, Faulheit oder Politikverdrossenheit vorliegt ist oft schwer zu sagen. Ich vertrete schon lange die These, dass die sog. <a title="ZG-Artikel: Politikverdrossenheit" href="http://www.zeitgeistlos.de/moralfinger/politikverdrossenheit.html" target="_blank">»Politikverdrossenheit«</a> oft nur die Bequemlichkeit und Faulheit ist, den eigenen Tellerrand zu verlassen. Jemand der sich nur mit Themen und Dingen beschäftigt, die in erster Linie seinen Alltag betreffen, ist für mich politikverdrossen. Sich mit Politik zu beschäftigen heißt nämlich nicht, sich zwingend mit Politikern oder Parteien zu beschäftigen. Wer sich für die gesellschaftliche Ordnung mit all ihren Facetten, Methoden und Strukturen interessiert, ist politisch interessiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Dagegen zu sein, aufzubegehren, kritisch zu sein, nachzufragen usw. kann viel Kraft und Energie kosten. Andererseits gibt es nichts schöneres, als eine neue Perspektive zu erfahren, sein Bewusstsein zu erweitern, seinen Horizont zu vergrößern. Stillstand und einseitiges Denken stehen den Menschen nicht gut. Ich kann es durchaus nachvollziehen und verstehen, wenn sich Menschen in ihr persönliches Schneckenhäuschen zurückziehen. Vielleicht sollte man aber auch mal vermitteln, dass Politik, politische Themen und soziales Engagement durchaus auch Spass machen können.</p>
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		<title>Jeder kann etwas bewirken</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/jeder-kann-etwas-bewirken/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 06:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Blätter]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Formeln, die man gern zur Beschwichtigung oder zur Tarnung der eigenen Bequemlichkeit benutzt. Dazu gehört der Satz: »Alleine kann man doch ohnehin nichts bewirken«. So oft heisst es also: »Was soll man machen?«, die Welt sei halt schlecht, »das war schon immer so und das wird auch so bleiben«. Es sind Sätze der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es gibt Formeln, die man gern zur Beschwichtigung oder zur Tarnung der eigenen Bequemlichkeit benutzt. Dazu gehört der Satz: »Alleine kann man doch ohnehin nichts bewirken«. So oft heisst es also: »Was soll man machen?«, die Welt sei halt schlecht, »das war schon immer so und das wird auch so bleiben«. Es sind Sätze der Gleichgültigkeit, Sätze der Trägheit, der Apathie, der Resignation, manchmal auch der Feigheit. [...] Eine Demokratie kann man aber mit solchen Sätzen nicht bauen. Einen guten Rechtsstaat auch nicht. Und die Menschenrechte bleiben, wenn man solchen Sätzen nachgibt, papierene Rechte.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">- Heribert Prantl, »Der Unruhestifter«, Blätter für deutsche und internationale Politik, Seite 63</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung:</strong> Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer dem Hinweis auf meinen Artikel zur<a title="ZG-Artikel: Politikverdrossenheit" href="http://www.zeitgeistlos.de/moralfinger/politikverdrossenheit.html" target="_blank"> Politikverdrossenheit.</a></p>
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		<title>Zur Politikverdrossenheit</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/zur-politikverdrossenheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 00:27:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Erich Fried]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[»Wer will, dass die Welt so bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt» - Erich Fried (auch bei ZG)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/kleine-leute.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3207" title="Kleine Leute" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/kleine-leute-450x327.jpg" alt="" width="450" height="327" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #993300;"><em>»Wer will, dass die Welt so bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt»<br />
</em></span></p>
<p style="text-align: center;">- Erich Fried (<a title="ZG-Erich Fried" href="http://www.zeitgeistlos.de/gedichte/fried/fried00.html" target="_blank">auch bei ZG</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Über die Volksverblödung</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/uber-die-volksverblodung/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 18:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Neues aus der Anstalt]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[»Dünn hungern mit Heidi Klum, Dreck fressen mit Dirk Bach, kleine Mädchen fertig machen mit Dieter Bohlen«, so konstatiert Georg Schramm in gewohnt intelligent-satirischer Art die derzeitige Volksverdummung. Schramm fragt sich, ob diese systematische Verblödung nicht doch gewollt ist? Steckt vielleicht ein tiefer Sinn hinter der Bildungsmisere?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">»Dünn hungern mit Heidi Klum, Dreck fressen mit Dirk Bach, kleine Mädchen fertig machen mit Dieter Bohlen«, so konstatiert Georg Schramm in gewohnt intelligent-satirischer Art die derzeitige Volksverdummung. Schramm fragt sich, ob diese systematische Verblödung nicht doch gewollt ist? Steckt vielleicht ein tiefer Sinn hinter der Bildungsmisere?</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RkNddCXSLvM&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RkNddCXSLvM&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Des Unpolitischen heimelige Weltverleugnung</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/des-unpolitischen-heimelige-weltverleugnung/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 08:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Egoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nächsten Monat kaufe ich mir ein neues Auto. Abwrackprämie sei Dank! Ach, mal wieder schick essen gehen wäre schön. Meine Wohnung habe ich mir nach den Konturen meiner Individualität eingerichtet. Zumindest bin ich davon überzeugt, dass niemand seine Wohnung so eingerichtet hat, wie ich. Auch mein Handy-Klingelton bildet meine Individualität perfekt ab. Die Geborgenheit, Nähe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Nächsten Monat kaufe ich mir ein neues Auto. Abwrackprämie sei Dank! Ach, mal wieder schick essen gehen wäre schön. Meine Wohnung habe ich mir nach den Konturen meiner Individualität eingerichtet. Zumindest bin ich davon überzeugt, dass niemand seine Wohnung so eingerichtet hat, wie ich. Auch mein Handy-Klingelton bildet meine Individualität perfekt ab. Die Geborgenheit, Nähe und Liebe, die ich in meiner Partnerschaft genieße, ist wie ein Schutzschild nach außen. Ein Versteck vor den Problemen in der Welt.  Warum soll ich mich auch unnötig damit belasten? Der Fernseher und der PC laufen auch den halben Tag.  Bilder erklären die Welt eben am besten. Kaufen macht mich auch glücklich. Außerdem soll mir das Leben ja Spass machen. Diese verdammten Weltverbesserer und Nörgler sind ja nur neidisch auf mich. Die sollen mal lieber anständig arbeiten gehen und nicht soviel kritisieren. Das Leben in Deutschland ist doch toll. Die sollten froh sein, nicht in Afrika zu leben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>»Eliten« haben die Hosen voll</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/eliten-haben-die-hosen-voll/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 23:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[»Drohen Deutschland wegen der verheerenden Wirtschaftskrise soziale Proteste, gar Krawalle?«, schreibt SpiegelOnline und offenbart damit unfreiwillig zwei zurzeit herrschende Denkmuster. Erstens wird die Wirtschaftskrise heute und in Zukunft für alles als Ursache angegeben werden, als quasi Generalargument. Zweitens ist die Angst bei unseren sog. »Eliten« vor sozialen Unruhen und Protesten groß, wird immer größer. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>»Drohen Deutschland wegen der verheerenden Wirtschaftskrise soziale Proteste, gar Krawalle?«, </em>schreibt <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,620990,00.html" target="_blank">SpiegelOnline</a><em> </em>und offenbart damit unfreiwillig zwei zurzeit herrschende Denkmuster. Erstens wird die Wirtschaftskrise heute und in Zukunft für alles als Ursache angegeben werden, als quasi Generalargument. Zweitens ist die Angst bei unseren sog. »Eliten« vor sozialen Unruhen und Protesten groß, wird immer größer. Dabei ist der Unmut in der deutschen Bevölkerung nicht erst seit der Wirtschaftskrise enorm, sondern ist seit der Agenda 2010-Politik kontinuierlich gestiegen. Die »Gerechtigkeitslücke« in Deutschland ist immens gewachsen. Dies wissen die Herrschaften. Fürchten müssen sie sich jedoch nicht. Der gemeine Deutsche ist bequem, <a title="ZG-Artikel:Politikverdrossenheit" href="http://www.zeitgeistlos.de/moralfinger/politikverdrossenheit.html" target="_blank">politikverdrossen</a> und masochistisch veranlagt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Obrigkeitsdenken</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 12:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Foucault]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[»Im Grunde ist die Repräsentation der Macht über die unterschiedlichen Epochen und Zielsetzungen hinweg doch im Bann der Monarchie verblieben. Im politischen Denken und in der politischen Analyse ist der Kopf des Königs noch immer nicht gerollt.« - Michel Foucault, Sexualität und Wahrheit, In: Der Wille zum Wissen, 1977, S. 110 Anmerkung: Foucault bringt meines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"><em>»Im Grunde ist die Repräsentation der Macht über die unterschiedlichen Epochen und Zielsetzungen hinweg doch im Bann der Monarchie verblieben. Im politischen Denken und in der politischen Analyse ist der Kopf des Königs noch immer nicht gerollt.«</em></span></p>
<p>- Michel Foucault, Sexualität und Wahrheit, In: Der Wille zum Wissen, 1977, S. 110</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anmerkung:</strong> Foucault bringt meines Erachtens das Obrigkeitsdenken besonders der deutschen Mentalität pointiert auf den Punkt. Auch die These von der <a title="ZG-Artikel Politikverdrossenheit" href="http://www.zeitgeistlos.de/moralfinger/politikverdrossenheit.html" target="_blank">Politikverdrossenheit</a> der Deutschen bekommt unter diesem Aspekt einen ganz neuen Blickwinkel.</p>
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