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	<title>ZG Blog &#187; Literatur</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
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		<title>Buch: »Krankheit als Weg«</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 09:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Das gleichnamige Buch aus dem Jahre 1983 hat mich in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken gebracht. Dahlke und Dethlefsen vertreten in ihrem Buch die radikale These, dass jede Krankheit einen seelischen bzw. psychischen Ursprung hat. Auch wenn ich dieser Behauptung nicht immer zustimmen kann (ich könnte z.B. von einem Auto überfahren werden oder mein Flugzeug stürzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das gleichnamige Buch aus dem Jahre 1983 hat mich in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken gebracht. Dahlke und Dethlefsen vertreten in ihrem Buch die radikale These, dass jede Krankheit einen seelischen bzw. psychischen Ursprung hat. Auch wenn ich dieser Behauptung nicht immer zustimmen kann (ich könnte z.B. von einem Auto überfahren werden oder mein Flugzeug stürzt ab), so eröffnet es doch neue Sichtweisen.<span id="more-2540"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Krankheit wird hier eben nicht als Alibi für ungelöste eigene Probleme gesehen, sondern als  ein ganzheitliches Phänomen des Menschen betrachtet. Jeder Teil unseres Körpers entspricht einer psychischen Komponente. So stehen z.B. die Augen für die Einsicht, der Hals für die Angst, das Blut für die Lebenskraft und die Haare für die Freiheit. Eine körperliche Beeinträchtigung entspricht demnach immer einer psychischen Beeinträchtigung. An dieser Stelle könnte das Buch leicht faschistisch interpretiert werden. Abgesehen davon liefert es uns jedoch neue Eindrücke. Beispiel Essen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Heißhunger auf Süßigkeiten ist immer Ausdruck von nicht befriedigtem Liebeshunger.</p>
<p style="text-align: justify;">Menschen die viel denken haben ein Verlangen nach salziger Nahrung und herzhaften Speisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Menschen die gut gewürztes Essen bevorzugen, sind auf der Suche nach neuen Reizen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">- Krankheit als Weg. Thorwald Dethlefsen/Rüdiger Dahlke. München 1983. Seite 175</p>
<p style="text-align: justify;">Interessant ist auch der Abschnitt über die Schlafstörungen. Da der Schlaf der kleine Bruder des Todes ist, müssen wir uns beim Schlaf einem »Urvertrauen« hingeben, dass uns glauben lässt, dass wir auch wieder aufwachen werden. Menschen die tagsüber immer »alles im Griff« haben wollen, Kontrollmenschen sind, haben demnach häufig Schlafstörungen, da sie Angst haben sich dem ungewissen Schlaf hinzugeben, sich fallen zu lassen. Die Haut sei z.B. die Reflexionsfläche aller inneren Organe und der inneren Befindlichkeit. Man wird »rot vor Scham«, »blaß vor Schreck« oder »schwitzt aus Angst«. Auch Leberflecke oder andere Hautphänomene sind ein Zeichen dafür, dass etwas von innen nach außen will. Das beste Beispiel hierfür ist die Pubertät, wo Akne das Zeichen dafür ist, dass die Sexualität und das Verlangen nach Liebe von innen nach außen bricht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn das Buch stellenweise sehr radikal und einseitig ist, so kann ich es dennoch weiterempfehlen, da es jedem dazu anrät zuerst auf die eigene seelische Befindlichkeit zu schauen, bevor man sich gleich eine Tablette oder ähnliches reinhaut  <img src='http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-includes/images/smilies/zwink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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