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	<title>ZG Blog &#187; Kinder</title>
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	<description>Der pseudo-intellektuelle Blog von www.zeitgeistlos.de</description>
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		<title>Neusprech: Gebär- und Zeugungsstreik</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 23:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Gebärstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugungsstreik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#0187;Dieser Gebärstreik ist in Deutschland nicht Zukunftsmusik, sondern längst Realität. Immer mehr Frauen, und vor allen Dingen immer mehr besser ausgebildete Frauen, bekommen keine Kinder.&#0171; - Barbara Vinken in ihrem TAZ-Artikel &#0187;die Zügel von Mutter Natur&#0171; vom 27. August 2010 Nach dem Freedictionary ist der Streik eine organisierte Handlung von Lohnarbeitern, um eine bestimmte Forderung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><span style="color: #993300;">&#0187;Dieser Gebärstreik ist in Deutschland nicht Zukunftsmusik, sondern längst Realität. Immer mehr Frauen, und vor allen Dingen immer mehr besser ausgebildete Frauen, bekommen keine Kinder.&#0171;</span></em></p>
<p style="text-align: justify;">- Barbara Vinken in ihrem <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/die-zuegel-von-mutter-natur/" target="_blank">TAZ-Artikel</a> &#0187;die Zügel von Mutter Natur&#0171; vom 27. August 2010</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/neusprech/orwell.html" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-525" title="ZG-Artikel: Neusprech Heute" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/orwell_neusprech.jpg" alt="" width="70" height="90" /></a>Nach dem Freedictionary ist der Streik eine organisierte Handlung von Lohnarbeitern, um eine bestimmte Forderung durchzusetzen. Frauen treten in den Gebärstreik und Männer in den Zeugungsstreik, wird oft geschrieben. Die Begriffe unterstellen eine bewusste Entscheidung, keine Kinder zu wollen. Sie sind negativ konnotiert und stellen die grundsätzliche Selbstbestimmtheit von Männern und Frauen in Frage. So, als wäre es eine Pflicht Kinder in die Welt zu setzen. Die Schlagworte Gebärstreik und Zeugungsstreik impfen den Menschen ein Schuldbewußtsein ein und verunglimpfen ihren individuellen Lebensstil.<span id="more-6255"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Gründe für den Geburtenrückgang in Deutschland sind vielschichtiger Natur. Unter anderem zählen hierzu: mangelnde Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Probleme bei der Partnersuche, kaum finanziellen Spielraum, die rechtliche Situation von Vätern, Unternehmensforderungen nach Mobilität und Flexibilität und damit das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Sozialabbau, <a title="ZG-Kinderfeindlichkeit" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil1-kinderfeindlichkeit/" target="_blank">Kinderfeindlichkeit in Deutschland</a> sowie gelebter Egoismus bzw. Hedonismus.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Rahmenbedingungen fürs Kinderkriegen in Deutschland, sind ein wesentlicher Bestandteil der Fertilitätsrate. Das Problem auf einen vermeintlichen Gebärstreik von Frauen bzw. einen Zeugungsstreik von Männern zu reduzieren, ist diffamierend, einseitig und wenig hilfreich. Hier soll dann wieder die Methode der Problemreduzierung auf Individuen greifen: die Menschen hätten zuwenig <a title="ZG-Artikel: Eigenverantwortung" href="http://www.zeitgeistlos.de/eigenverantwortung/eigenverantwortung.html" target="_blank">Eigenverantwortung</a> gezeigt, um sich ein besseres Leben frei zu schaufeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Davon abgesehen geht es bei dieser Terminologie, ähnlich wie bei dem Diskurs der Demografie in Deutschland, um den Nachwuchs von Akademikerfrauen und nicht um die allgemeine Geburtenrate. Denn im Zusammenhang mit Müttern, die ALG2 beziehen, werden diese Schlagworte nicht benutzt. Hintergrund ist ein eugenischer Gedanke am Volkskörper Deutschland: Akademikerkinder sind die besseren und wertvolleren Kinder. All die Kinderfreunde, wie z.B. Frau Vinken aus der TAZ, sollten sich die UN-Kinderrechtskonvention mal genauer anschauen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Artikel 2<br />
[Achtung der Kindesrechte;<br />
Diskriminierungsverbot]</p>
<p>(1) Die Vertragsstaaten achten die in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte und gewährleisten sie jedem ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Kind ohne jede Diskriminierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethnischen <strong>oder sozialen Herkunft</strong>, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Kinder in Deutschland; Teil4: Prägung</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 23:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheitserfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Prägung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#0187;Jeder ist durch seine Vergangenheit beeinflusst, aber er wird nicht komplett durch sie bestimmt.&#0171; - Sozialpsychologe Philip Zimbardo Ohne Zweifel prägen uns unsere Kindheitserfahrungen. Wie stark und in welcher Form, ist aber die eigentliche Frage. Besonders zwei Lebensabschnittsphasen können als zentrale Charakterentwicklungsphasen angesehen werden. Das wäre zum einen die Phase der ersten drei bzw. fünf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #993300;"><em>&#0187;Jeder ist durch seine Vergangenheit beeinflusst, aber er wird nicht komplett durch sie bestimmt.&#0171;</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;">- Sozialpsychologe Philip Zimbardo</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Kindheit.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6023" title="Kindheit" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Kindheit.jpg" alt="" width="151" height="209" /></a>Ohne Zweifel prägen uns unsere Kindheitserfahrungen. Wie stark und in welcher Form, ist aber die eigentliche Frage. Besonders zwei Lebensabschnittsphasen können als zentrale Charakterentwicklungsphasen angesehen werden. Das wäre zum einen die Phase der ersten drei bzw. fünf Lebensjahre und zum anderen die Zeit während der Pubertät. Erlebnisse und Erfahrungen, die wir in dieser Zeit machen, formen unseren Charakter. Dennoch haben wir jederzeit die Möglichkeit uns bewusst zu verändern, sofern der Wille und die Kraft dazu vorhanden sind.<span id="more-5991"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Einige prägende Kindheitserlebnisse, die unser Verhalten mit beeinflussen können, sind folgende:</p>
<p style="text-align: justify;">1.) <em>Misstrauen</em>. Wenn frühe Beziehungen zu den Eltern unzuverlässig waren und keine sichere Bindung vorhanden war, kann das für den Rest des Lebens ein unsicheres Gefühl hinterlassen. Solche Menschen glauben möglicherweise ihr Leben lang, dass anderen Menschen schwer zu trauen ist. Sie halten andere Menschen auf Abstand bzw. Distanz und haben eher Angst vor zuviel Nähe. Schließlich könnten sie ja wieder verletzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">2.) <em>Emotionale Entbehrung</em>. Gab es zu Beginn des Lebens eine mangelhafte oder sogar fehlende Fürsorge, so kann sich ein tiefes Gefühl der inneren Leere im Erwachsenenalter breit machen. Solche Menschen fühlen sich wenig geliebt und wertgeschätzt.</p>
<p style="text-align: justify;">3.) <em>Überzogene Erwartungen</em>. Extremes Leistungsdenken im Alter kann entstehen, wenn man in der Kindheit stark von den Eltern unter Druck stand. Die Eltern verlangten von sich selbst und ihrem Kind stets das Beste und doch hat es nie gereicht, um Anerkennung zu erhalten. Überzogener Perfektionismus an sich selbst und andere kann daraus entstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">4.) <em>Anspruchshaltung</em>. Wer in seiner Kindheit keine Grenzen respektieren musste und verwöhnt wurde, kann später als Erwachsener mit den Interessen und Bedürfnissen anderer schwer umgehen. Ein egozentrisches Weltbild kann so entstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Wie gesagt, es gibt keine monokausalen Erklärungen zwischen vermeintlich schlechter Kindheit und Verhalten im Erwachsenenalter. Kindheit prägt, ist aber kein unabdingbares Schicksal.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">- inspiriert von &#0187;Psychologie Heute&#0171;, Heft 25: &#0187;die Kindheit&#0171;, 2010.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil1-kinderfeindlichkeit/" target="_blank">-&gt;&gt;&gt; Kinder in Deutschland; Teil1: Kinderfeindlichkeit</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil2-sachzwang-kind/" target="_blank">-&gt;&gt;&gt; Kinder in Deutschland; Teil2: Sachzwang Kind?</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil3-erziehung/" target="_blank">-&gt;&gt;&gt; Kinder in Deutschland; Teil3: Erziehung</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Anti-Struwwelpeter</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 23:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahre 1844 erschien ein Kinderbuch von Dr. Heinrich Hoffman mit dem Titel &#0187;der Struwwelpeter&#0171;. Bis heute wurde das Werk in knapp 40 Sprachen übersetzt und ist weltweit bekannt. Von Anfang an hatte das Märchenbuch viele Kontroversen ausgelöst. Schließlich werden im Struwwelpeter, Kinder die nicht gehorchen wollen, hart bestraft. Die Androhung von physischer und psychischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Anti-Struwwelpeter.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6112" title="Anti-Struwwelpeter" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Anti-Struwwelpeter.jpg" alt="" width="202" height="247" /></a>Im Jahre 1844 erschien ein Kinderbuch von Dr. Heinrich Hoffman mit dem Titel &#0187;der Struwwelpeter&#0171;. Bis heute wurde das Werk in knapp 40 Sprachen übersetzt und ist weltweit bekannt. Von Anfang an hatte das Märchenbuch viele Kontroversen ausgelöst. Schließlich werden im Struwwelpeter, Kinder die nicht gehorchen wollen, hart bestraft. Die Androhung von physischer und psychischer Gewalt sowie repressive Erziehungsmaßnahmen sind ein großer Bestandteil der Erzählung. Der Satiriker Friedrich Karl Waechter hat im Jahre 1970 den &#0187;Anti-Struwwelpeter&#0171; herausgebracht. Darin werden strenge Erzieher und Autoritäten aufs Korn genommen. Die bitterböse Satire entlarvt den konservativen und autoritären Geist. <span id="more-6109"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In der &#0187;Geschichte vom braven Ordnungsmann&#0171; geht es zum Beispiel so zu (zum vergrößern draufklicken): <em> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/struwwel11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6114" title="Der brave Ordnungsmann" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/struwwel11.jpg" alt="" width="352" height="481" /></a></em></p>
<p style="text-align: justify;">Die &#0187;Geschichte von Paulinchen und den Mohrenbuben&#0171; thematisiert Rassismus auf groteske Weise: <em>&#0187;Und als der Vater kommt nach Haus, da sieht er wild und böse aus und packt Paulinchen bei dem Kopf, steckt sie in einen Tintentopf, tunkt sie hinein bis an die Ohren, dass sie so schwarz wird wie die Mohren. Paulinchen aber freut sich sehr und springt durchs Zimmer kreuz und quer. Weil ich jetzt wie die Mohren bin, lauf ich zu meinen Freunden hin. Sie tats und hat es nie bereut. Die Mohren haben sich gefreut&#0171;. </em></p>
<p style="text-align: center;"><em><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/struwwel4.jpg"><img class="size-full wp-image-6118 aligncenter" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/struwwel4.jpg" alt="" width="229" height="310" /></a></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/struwwel6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6119" title="struwwel6" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/struwwel6.jpg" alt="" width="411" height="248" /></a><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;"> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kinder in Deutschland; Teil3: Erziehung</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 02:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diskussion über die vermeintlich richtige Erziehung von Kindern, ist ein beliebtes Streitthema. Viele Elternteile beanspruchen für sich die Weisheit darüber, wie man Kinder am besten erzieht. Tips, Ratschläge oder auch nur Anmerkungen in diese Richtung werden schnell persönlich genommen oder sogar als Vorwurf gewertet. Erzieher, die in Kitas arbeiten, wissen genau wovon ich rede. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Erziehung.jpg"><img class="size-full wp-image-5802 alignleft" title="Bildquelle: t.magnum von flickr" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Erziehung.jpg" alt="" width="221" height="268" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Diskussion über die vermeintlich richtige Erziehung von Kindern, ist ein beliebtes Streitthema. Viele Elternteile beanspruchen für sich die Weisheit darüber, wie man Kinder am besten erzieht. Tips, Ratschläge oder auch nur Anmerkungen in diese Richtung werden schnell persönlich genommen oder sogar als Vorwurf gewertet. Erzieher, die in Kitas arbeiten, wissen genau wovon ich rede. Die Zusammenarbeit mit Eltern gestaltet sich nicht immer einfach. Als Elternteil will man sich nicht reinreden lassen. Meine grundlegenden Gedanken zur Erziehung von Kindern werde ich im folgenden nun erläutern. <span id="more-5787"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Meine persönliche Einschätzung ist, dass es zwei große Blöcke bedenklicher Kindererziehung gibt. Der eine ist die Verwahrlosung, Ausgrenzung und Benachteiligung von Kindern. Das Kinderarmut Chancen verhindert steht außer Frage. Ich meine aber, den Erziehungsstil des ständigen Ge- und Verbotes. Kinder werden bei diesem Erziehungsstil ständig an ihre Grenzen erinnert. Ihnen werden hauptsächlich Ge- und Verbote klar gemacht. Sie werden wenig bis gar nicht gelobt oder motiviert, neue Dinge auszuprobieren. Außerdem werden bei dieser Erziehung häufiger Verbote ausgesprochen, als den Kindern Liebe entgegengebracht wird. Kinder möchten aber die Welt erfahren und erleben.  Dieser Erziehungsstil geht davon aus, dass Kindererziehung hauptsächlich darin bestehe, Kindern Grenzen aufzuzeigen.  Kindern wird so systematisch das selbstständige Denken und Handeln abtrainiert. Sicherlich ist Grenzen aufzeigen wichtig, die Erziehung sollte sich aber nicht darin erschöpfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite fragwürdige Erziehungsstil ist der des Verwöhnens. Ich glaube, viele Eltern sehen es als eine Art von Kavaliersdelikt an, wenn sie ihre eigenen Kinder verwöhnen. Ist es in meinen Augen aber nicht. Und es geht mir nicht mal um das konservative Denken des materiellen Verwöhnens, sondern um die emotionale Verwöhnung. Kinder brauchen Liebe, Aufmerksamkeit und Bestätigung. Man kann sie damit aber auch ersticken bzw. unselbstständig machen. Kinder die emotional verwöhnt werden, ständig alles bekommen und selbst wenn sie Mist gebaut haben, keine Konsequenzen erfahren, werden kleine (und später große) Tyrannen. Kinder die sich niemals eine emotionale Nähe erarbeitet haben, sondern immer und überall von jedem emotionale Nähe erfahren, werden später davon ausgehen, dass die ganze Welt sie liebt. Folglich wird es ihnen sehr schwer fallen, um die Liebe eines anderen Menschen zu kämpfen. Und sie werden mit Ablehnung schwer umgehen können. Emotionale Unselbstständigkeit ist meines Erachtens die große Folge des Verwöhnens der Eltern.</p>
<p style="text-align: justify;">Die wichtigste Tugend der Erziehung ist, meiner Meinung nach, die Geduld. Jemand der keine Geduld hat, alles persönlich nimmt und schnell impulsiv wird, sollte sich sehr genau überlegen, ob er Kinder in die Welt setzen möchte. Das könnte für alle Beteiligten eine schlimme Katastrophe werden. Auch sollte man mit Kindern viel reden. Kindern zu erklären wieso, weshalb, warum man sich so oder so in dem Moment verhält, empfinde ich als sehr wichtig. Davon auszugehen, man müsse sich gegenüber Kindern nicht erklären, halte ich für fahrlässig und führt oft zu Missverständnissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass gerade das Thema der Erziehung in Deutschland, nicht nur emotional aufgeladen ist, sondern auch mit etlichen Idealen sowie Klischees und Vorurteilen verknüpft wird, die letztlich Druck ausüben. Manche Eltern haben einen viel zu hohen eigenen Erziehungsanspruch und verzweifeln daran. Andere haben gar keinen und nehmen auch keine Ratschläge an.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="ZG-Blog" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil1-kinderfeindlichkeit/" target="_blank">&#8212;&gt;&gt;&gt; Kinder in Deutschland; Teil1: Kinderfeindlichkeit</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a title="ZG-Blog" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil2-sachzwang-kind/" target="_blank">&#8212;&gt;&gt;&gt; Kinder in Deutschland, Teil2: Sachzwang Kind?</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kinder in Deutschland; Teil2: Sachzwang Kind?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 03:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderarmut]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sachzwang]]></category>

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		<description><![CDATA[&#0187;Kinder in die Welt zu setzen ist keine Kunst, sie zu selbstbewußten Menschen zu erziehen hingegen schon&#0171; - M. Vollack, Politologe und Hobby-Philosoph In Teil 2 meiner Gedankenreihe zu Kinder in Deutschland, stelle ich die These auf, dass die finanzielle Versorgung eines Kindes zwar wichtig ist, es aber ungleich wichtiger ist, sich für die eigenen Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #993300;"><em>&#0187;Kinder in die Welt zu setzen ist keine Kunst, sie zu selbstbewußten Menschen zu erziehen hingegen schon&#0171;</em></span></p>
<p>- M. Vollack, Politologe und Hobby-Philosoph</p>
<p style="text-align: justify;">In Teil 2 meiner Gedankenreihe zu Kinder in Deutschland, stelle ich die These auf, dass die finanzielle Versorgung eines Kindes zwar wichtig ist, es aber ungleich wichtiger ist, sich für die eigenen Kinder Zeit zu nehmen und auf ihre Bedürfnisse und Wünsche einzugehen, die in erster Linie eben nicht materieller Natur sind, wie oftmals behauptet wird.<span id="more-5672"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In Filmen, Büchern, Diskursen und Gesprächen, wird ein Element immer wieder beschworen: das Kind als Sachzwang, Lohnarbeit jeglicher Art verrichten zu müssen. Kitabeiträge, Versorgung, Klassenfahrten, Kleidung, Bespaßung usw. kosten viel Geld, keine Frage. Nicht selten verrichten die Väter, in der klassichen Rolle des Familienernährers, eine Lohnarbeit, die ihnen nicht unbedingt zusagt. Seien es unmögliche Arbeitszeiten, Mobbing, zu großer Stress oder ähnliches. Trotzdem quälen sie sich da durch, schließlich muss die Familie ja ernährt werden, wie es im Volksmund oft heißt. Dieses Motiv wird selten hinterfragt, sondern fungiert eher als gängige Rechtfertigungsformel, wenn die Eltern für ihre Kinder kaum bis wenig Zeit haben. Sie müssen eben Geld ranschaffen und schuften was das Zeug hält.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie oft liest und hört man es, dass Eltern immer weniger Zeit für ihre Kinder haben bzw. sie sich nehmen. Sie lohnarbeiten viel. Das sei zwar bedauerlich, betonen viele, aber um einen materiellen Standard aufrecht zu erhalten, muss eben viel gelohnarbeitet werden, so die häufige Argumentation. Dabei fragt niemand die Kinder, was sie wirklich wollen. Würde man Kinder fragen, ob sie lieber drei Playstation-Spiele im Monat mehr haben wollen  oder lieber die Eltern öfter sehen, was wäre wohl die Antwort? Aber die Kinder werden nicht gefragt. Eltern gehen zu oft davon aus, dass die finanzielle Versorgung wichtiger sei, als die emotional-soziale Versorgung eines Kindes. Der ganze materielle Kram gibt den Kindern weder Liebe, Aufmerksamkeit, noch trägt er dazu bei, das Kinder reife und selbstbewusste Individuen werden. Was Kinder in erster Linie brauchen, ist vor allem Liebe, Aufmerksamkeit, Bestätigung und das Gefühl für die Eltern keine Belastung zu sein, sondern der Mittelpunkt in ihrem Leben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="lightbox" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/kinderarmut-hat-folgen_neu.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-5623" title="Kinderarmut" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/kinderarmut-hat-folgen_neu.jpg" alt="" width="245" height="202" /></a>Nicht, dass ich falsch verstanden werde: ich bin natürlich dafür, die Kinderarmut zu reduzieren und Kindern zu ermöglichen, in Würde erwachsen zu werden mit täglich warmem Essen, Klassenfahrten, Sportvereinen usw. Ich plädiere nur dafür, die Debatte nicht einseitig zu verengen. Denn gerade die Akademiker und finanziell besser Betuchten haben zwar das Geld, nehmen sich aber keine Zeit für ihre Kinder, weil sie nur am lohnarbeiten sind. Problematisch sind für mich beide Sachverhalte. In der Öffentlichkeit wird aber meist nur die Kinderarmut angesprochen und Kinderverwahrlosung finde wenn, dann ja eh nur bei Hartz4-Familien statt und nicht bei finanziell besser Gestellten, die ihre Kinder oftmals an Kitas, Tagesmütter, Verwandten oder Babysitter abschieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Für mich stellt sich die Frage, ob die Behauptung, man würde für die Kinder schuften, nicht doch eher eine Flucht vor der Erziehungsaufgabe hin zur Lohnarbeit ist? Und ob der Lohnarbeitswahn wirklich aus dem Wunsch geboren ist, mehr Geld für die eigenen Kinder zu haben oder nicht auch aus dem Wunsch heraus geboren wird, mal wieder in den Urlaub zu fahren oder sich eine neue Stereoanlage zu kaufen? Und sind beruflich weniger ausgelastete Eltern nicht doch eine größere Bereicherung für die Kinder, als Eltern die ständig unter Strom stehen?</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="ZG-Blog" href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/kinder-in-deutschland-teil1-kinderfeindlichkeit/" target="_blank">&#8212;&gt;&gt;&gt; Kinder in Deutschland, Teil1: Kinderfeindlichkeit</a></p>
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		<title>Kinder in Deutschland; Teil1: Kinderfeindlichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 03:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kinderarmut]]></category>

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		<description><![CDATA[&#0187;Wir haben kein Problem mit Haustieren, aber so viele Kinder?!&#0171; - die Antwort eines Vermieters auf eine Frau mit 5 Kindern (aus dem Stern, Ausgabe Nr. 29, 15. Juli 2010, Seite 72) Deutschland ist ein kinderfeindliches Land. Das bekommt man überall zu spüren. Es beginnt damit, dass viele keine Kinder wollen. Was ja auch völlig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><span style="color: #993300;">&#0187;Wir haben kein Problem mit Haustieren, aber so viele Kinder?!&#0171;</span></em></p>
<p style="text-align: justify;">- die Antwort eines Vermieters auf eine Frau mit 5 Kindern (aus dem Stern, Ausgabe Nr. 29, 15. Juli 2010, Seite 72)</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Kinderfeindliche-Gesellschaft.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-5704" title="Kinderfeindliche Gesellschaft" src="http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/wp-content/uploads/Kinderfeindliche-Gesellschaft.jpg" alt="" width="196" height="296" /></a>Deutschland ist ein kinderfeindliches Land. Das bekommt man überall zu spüren. Es beginnt damit, dass viele keine Kinder wollen. Was ja auch völlig in Ordnung ist, denn jeder sollte frei entscheiden dürfen, ob er Kinder in die Welt setzen möchte oder nicht. Hinterfragt man aber wieso das so ist, werden häufig Gründe genannt, die sich &#8211; neben dem finanziellen Aspekt- oft unter Eigennutz und Egoismus subsumieren lassen. Kinder benötigen viel Nerven, Zeit, Aufmerksamkeit, Liebe und auch Geld &#8211; auf die Verantwortung haben viele einfach keinen Bock. Auch das ist in einer Gesellschaft des gelebten Eigennutzes zumindest nachvollziehbar. Was aber nicht in Ordnung geht, ist die immer weiter um sich greifende Kinderfeindlichkeit.<span id="more-5551"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In Großstädten wie München leben in gerade einmal 16 von 100 Haushalten noch Kinder. Kinder sind unbeliebt wie nie zuvor. Sie sind laut, machen Krach, wollen Aufmerksamkeit und bringen den neoliberalen Heilserziehern erst einmal kein Geld bzw. &#0187;nützen&#0171; ihnen vorerst wenig. Erst recht nicht, wenn sie spielen, da nerven sie ja nur. Das selbst die Politik -entgegen aller öffentlichen Bekundungen- nicht gerade kinderfreundlich ist, zeigen folgende Beispiele:</p>
<p style="text-align: justify;">1.) Schleswig-Holstein streicht das versprochene kostenfreie dritte Kita-Jahr und vergrößert die Gruppen in den Kindergärten.<br />
2.) Hamburg erhöht die Kita-Gebühren um bis zu 100 Euro pro Monat und Kind.<br />
3.) Bundesweit fehlen nach wie vor ca. 320.000 Krippenplätze.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch immer mehr Erwachsene fühlen sich von der Präsenz von Kindern zunehmend belästigt. In einer Wohnanlage im Münchner Stadtbezirk liefen Anwohner Sturm gegen Kinder-Spielnachmittage zwischen 15 und 18 Uhr. Im Hamburger Stadtteil Marienthal setzen Nachbarn beim Neubau eines Kindergartens eine 60 Meter lange und zwei Meter hohe Lärmschutzwand durch. In Kaiserslautern ging der Streit um einen Spielplatz so weit, dass Anwohner die Schaukel, die Rutsche und den Rest eigenhändig demontierten. In den öffentlichen Verkehrsmitteln in Berlin erlebt man es ständig, wie Fahrgäste motzen und murren, wenn ein Kind mal etwas lauter ist oder nicht still auf seinem Platz sitzen bleibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Kinder werden in Deutschland sehr oft als Belastung, Anstrengung oder persönliche Störung (lautschreiende Kinder in der Öffentlichkeit) empfunden. Sie sind jedoch kleine Menschen, die genauso Respekt, Achtung und Anerkennung erwarten dürfen wie jeder andere Mensch. Die Einstellung, dass Kinder so etwas wie &#0187;halbfertige Menschen&#0171; seien, man sie deswegen auch nicht wirklich ernst nehmen müsse, ihre persönlichen Grenzen nicht achten müsse und sie deshalb auch nur mit almosenhaften Wohlwollen der Erwachsenen rechnen dürfen, statt mit aufrichtigen Respekt, ist kinder- und damit menschenfeindlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn es ist etwas sehr schönes, mit anzusehen und zu erleben, wie ein kleiner Mensch nach und nach die Welt entdeckt. Und vom reinen und unverfälschten Wesen von Kindern, können gerade die überrational denkenden Erwachsenen noch viel lernen. Die wahren Philosophen sind Kinder.</p>
<p style="text-align: justify;">- inspiriert durch den Leitartikel im Stern <a href="http://www.stern.de/magazin/heft/stern-nr-29-15-07-2010-stoerfaktor-kind-1580921.html" target="_blank">&#0187;Störfaktor Kind&#0171;</a>, Ausgabe 29, 15. Juli 2010, Seite 66-76</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das lebendig-sein abtrainieren</title>
		<link>http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2009/das-lebendig-sein-abtrainieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 23:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>epikur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[philosophisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich letztens in der Berliner U-Bahn unterwegs war, beobachtete ich, wie eine Mutter ihr Kind zur Ruhe und zum stillsitzen ermahnte. Da kam mir der Gedanke, dass dies nur einer von vielen Vorgängen ist, wo Kinder zum angepasst-sein erzogen werden. Ihr lebendig-sein wird systematisch abtrainiert. Sie sollen später schließlich Lohnarbeiter werden, die funktionieren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0   21 </xml><![endif]--><!--  -->Als ich letztens in der Berliner U-Bahn unterwegs war, beobachtete ich, wie eine Mutter ihr Kind zur Ruhe und zum stillsitzen ermahnte. Da kam mir der Gedanke, dass dies nur einer von vielen Vorgängen ist, wo Kinder zum angepasst-sein erzogen werden. Ihr lebendig-sein wird systematisch abtrainiert. Sie sollen später schließlich Lohnarbeiter werden, die funktionieren und nicht &#0187;träumen&#0171; oder ihren Wünschen nachhängen sollen. Dabei ist doch das Problem nicht, dass Menschen keine Lohnarbeit haben, sondern dass viele Menschen nicht wissen, was sie ohne Lohnarbeit mit ihrem Leben anfangen sollen. Die Lohnarbeit zählt insofern als Alibi dafür, dass man nicht leben könne, wie man es gerne wollte. Wenn das lebendig-sein seit frühester Kindheit an, abtrainiert worden ist, sind wir dann überhaupt noch in der Lage wahrhaftig zu leben?</p>
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		<title>Barenaked Ladies &#8211; Seite 3: Snacktime</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 14:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jtheripper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[ZG-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Barenaked Ladies]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Snacktime]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Seite 1 und 2 lesen möchte, die gibt es auf zeitgeistlos.de/bnl Das neuste Album (ok, es ist schon eine Weile auf dem Markt) von den Barenaked Ladies ist für Kinder gedacht, aber macht auch erwachsenen BNL-Fans spaß&#8230; Also mir^^ Wie der Titel schon sagt geht es auf dem Album &#0187;Snacktime&#0171; öfters um das Essen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Seite 1 und 2 lesen möchte, die gibt es auf <a title="zeitgeistlos.de/bnl" href="http://www.zeitgeistlos.de/bnl/bnl.html" target="_self">zeitgeistlos.de/bnl</a></p>
<p>Das neuste Album (ok, es ist schon eine Weile auf dem Markt) von den Barenaked Ladies ist für Kinder gedacht, aber macht auch erwachsenen BNL-Fans spaß&#8230; Also mir^^</p>
<p><span id="more-1245"></span></p>
<p>Wie der Titel schon sagt geht es auf dem Album <strong>&#0187;Snacktime&#0171;</strong> öfters um das Essen. Aber nicht nur. In den recht kurzen Stücken geht es ums Zeichnen, Ninjas, Allergien, Bäume, Kaulquappen, Neugier, einen schlechten Tag oder warum die 7 die 9 gegessen hat (seven eight nine). Alles was Kinder so bewegt^^ Musikalisch ist das ganze aber auf dem Niveau, was man von den Ladies kennt. Nur die Text sind noch ein wenig leichter und lustiger, was bestimmt ein Punkt war, warum sie so ein Album machen wollten. Sicher sind die Text an das junge Publikum gerichtet, aber man bekommt nicht das Gefühl, dass die Ladies die Kids belehren wollen. Noch nicht mal im <strong>&#0187;Crazy ABC&#8217;s&#0171;</strong>, wo es nämlich nicht um Appel, Ball und Cat geht, sondern um Aisle (Gang/Schneise), Bdellium (ein Gummiharz, das B wird nicht gesprochen) und Czar (der Zar). In dem Stück gibt es auch Dialoge mit Ed und Steve, was das Lied besonders lustig macht.</p>
<p>Ed singing: <em>K is for knick knack, L is for llama</em><br />
Steve: <em>Pramma, llama, ding&#8230; what&#8217;s so strange about llama?</em><br />
Ed: <em>Llama, it starts with two L&#8217;s</em><br />
Steve: <em>What&#8217;s the second one for?</em><br />
Ed: <em>No idea</em><br />
Steve: <em>I know. Loser&#8230;</em></p>
<p>Aber auch in <strong>&#0187;I Don&#8217;t Like&#0171;</strong> gibt es Kommentar von Steve. Die sind aufgeschrieben aber nicht mal halb so witzig. Im ganzen haben die Ladies einen großen Querschnitt durch die ganze Vielfalt einer Kinderwelt gemacht. Sie versuchen z.B Stadtkindern die Natur näher zu bringen in <strong>&#0187;What A Wild Tune&#0171;</strong> oder die erstaunliche Transformation von einer Kaulquappe in einen Frosch in <strong>&#0187;Pollywog In A Bog&#0171;</strong>. Aber besonders um die Fantasie der Kinder geht es, die sich manch Erwachsener vielleicht auch noch bewahrt hat. <em></em></p>
<p><em>&#0187;The Ninjas are deadly and silent. They?re also unspeakably violent. They speak Japanese, they do whatever they please and if you tear off their masks, they</em><em>?</em><em>ll be smiling.&#0171;</em></p>
<p>Wenn das der Fall ist kann man an dem Album gefallen finden. Und nun der Grund, warum ich das alles hier überhaupt schreibe: Zwei Videos zu dem Album aus &#0187;Ed&#8217;s Bathroom Sessions&#0171;.</p>
<p>&#0187;A Word For That&#0171;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WSStH3C5dIw&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/WSStH3C5dIw&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#0187;Raisins&#0171;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/N1U7uMIVAEw&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/N1U7uMIVAEw&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nagut, ein Kurzes noch^^ &#0187;I Can Sing&#0171;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/QSTHlOR-erA&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/QSTHlOR-erA&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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